Zapfenstreich in Bammental anlÀsslich der 1000 Jahr Feier

UnterstĂŒtzung unserer Kameraden der FF Bammental beim Großen Zapfenstreich anlĂ€sslich der Bammentaler 1000 Jahr Feier am 15. Juli 2016


Sommerfest 2016

Das Sommerfest der Feuerwehr Gaiberg fand am vergangenen Samstag, den 2.7.2016 statt. WĂ€hrend der Vorbereitungen und des Aufbaus regnete es in Strömen, so dass man schon befĂŒrchten konnte, das Fest werde ins Wasser fallen. GlĂŒcklicherweise war dies nicht der Fall. Zur Eröffnung begrĂŒĂŸte Kommandant Dr. Peter Klehr die GĂ€ste, die trotz des schlechten Wetters den Weg ins Feuerwehrhaus gefunden hatten und dankte dem Festausschuss fĂŒr die Organisation des Sommerfests. sommerfest_1 Weiterlesen

Freiwillige Feuerwehr = EHRENAMT

“Ich mache das Ehrenamt, um anderen zu helfen. Die Dankbarkeit derer, denen man hilft, ist eine große Motivation. Außerdem wĂ€chst man in der Gemeinschaft an manchen Aufgaben ĂŒber sich hinaus” so die Antwort eines Mitglieds der aktiven Wehr auf die Frage nach dem Grund des ehrenamtlichen Engagements. In diesem Sinne Ă€ußerten sich fast alle Feuerwehrleute, denen die gleiche Frage gestellt wurde. Auch der Wunsch, in der Gemeinde Gaiberg nicht nur zu wohnen, sondern sich aktiv in das Gemeindeleben einzubringen, spielt eine Rolle.
In den verschiedenen Abteilungen der Feuerwehr Gaiberg sind fast 50 ehrenamtliche Mitglieder. Gemeinsames Motiv ist die Freude daran, anderen Menschen, die in einer Notlage sind, helfen zu können. Das ist nicht immer einfach. Oftmals stĂ¶ĂŸt man auf UnverstĂ€ndnis von Seiten derer, die die ehrenamtliche TĂ€tigkeit der Feuerwehr als selbstverstĂ€ndlichen Service oder schlimmer noch als Störung im eigenen Tagesablauf – wenn z.B. eine Straße gesperrt werden muss – empfinden.
Manche Erlebnisse und EindrĂŒcke aus dem Einsatzgeschehen sind nur schwer zu verkraften und mĂŒssen danach erst mal „verarbeitet“ werden; hier hilft es, in der Feuerwehr-Gemeinschaft aufgefangen und unterstĂŒtzt zu werden. “Wir sind auch in Notlagen untereinander gegenseitig fĂŒr uns da”.
Ehrenamt bei der Feuerwehr ist Herausforderung, Hilfe, Gemeinschaft, Freude, Neues lernen und niemals Langeweile. Je nachdem, in welcher Abteilung man sich engagiert oder welche Position jemand innehat, können in manchen Wochen schon mal bis zu 20 Stunden FeuerwehrtÀtigkeit anfallen.
Vorteile oder gar materiellen Gewinn bringt dieses Ehrenamt nicht. Trotzdem ist unsere TĂ€tigkeit nicht “umsonst”: Die Belohnung dafĂŒr ist z.B. die Begeisterung der Kinder unserer Jugendgruppen, ein Dankeschön bei EinsĂ€tzen zu hören (oftmals auch spontane Verpflegung mit Kaffee oder SĂŒĂŸigkeiten von Anwohnern), Anerkennung zu erhalten, Teamgeist und Kameradschaft zu erfahren, und das GefĂŒhl, etwas fĂŒr die Gesellschaft bzw. einfach das RICHTIGE zu tun.
Auch ist die Erfahrung von besonderer Gemeinschaft ein persönlicher Gewinn fĂŒr viele: Vollkommen unterschiedliche Menschen wachsen durch die gemeinsame Motivation, in Notlagen Hilfe zu leisten, zu einem Team zusammen, in dem sich im Fall der FĂ€lle jeder zu 100% auf den anderen verlassen kann.

INFO:
Die Tradition des Ehrenamts reicht zurĂŒck bis in die Zeit der Antike. Wer sich im alten Griechenland den Angelegenheiten des Gemeinwesens verweigerte, war ein idiĂłtes, (also ein Privatmensch): „Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter BĂŒrger“, formulierte der Athener Perikles 500 v. Chr. Heute ist laut einer Studie des BMFSJ jeder 3. Deutsche in irgendeiner Weise ehrenamtlich tĂ€tig, deutschlandweit sind es ĂŒber 23 Millionen Menschen. In Gaiberg sind BĂŒrger in 26 verschiedenen Vereinen und Einrichtungen ehrenamtlich engagiert.

Überlandhilfe nach Wiesenbach – Gewerbehallenbrand am 7. Juni 2016

Ein Großbrand ereignete sich am Dienstag, den 7.6.2016, in Wiesenbach. In einer Fabrikhalle war ein Brand mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen; die Halle stand nach kurzer Zeit in Vollbrand. Die Feuerwehr Gaiberg wurde um 18.24 Uhr alarmiert, um die Unterkreis-FĂŒhrungsgruppe zu unterstĂŒtzen, danach wurden zusĂ€tzlich noch AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger angefordert. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Wiesenbach, NeckargemĂŒnd, Bammental, Meckesheim, Gauangelloch, Schönbrunn, MĂŒckenloch, Lobbach, Leimen, Schönau und Heidelberg wurden die Löscharbeiten bis 22.30 Uhr durchgefĂŒhrt. Auch das Technische Hilfswerk und das DRK waren im Einsatz. Aus Gaiberg waren 21 Feuerwehrleute mit 3 Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Der Stellvertretende BĂŒrgermeister Ralph Steffen war ebenfalls am Einsatzort, informierte sich ĂŒber den Verlauf der Löscharbeiten und Ă€ußerte Anerkennung ĂŒber die Arbeit der Feuerwehrleute, die – auch durch die Unwetter der letzten Tage – ĂŒberdurchschnittlich viel Zeit und Kraft in die EinsĂ€tze der vergangenen Wochen investiert haben.
WĂ€hrend der Dauer der Überlandhilfe war die Gaiberger Wache zusĂ€tzlich mit weiteren Mitgliedern der aktiven Wehr besetzt, die fĂŒr den Fall eines erneuten Unwettereinsatzes, wie es via Unwetterwarnung fĂŒr diesen Abend prognostiziert war, in Bereitschaft blieben. Von weiteren Unwettern blieben wir aber zum GlĂŒck verschont.


Team Event 2016

Nachdem wir “zur Vorbereitung” auf unser Team Event 2016, in der Nacht vom 4. Juni ab 2.30 Uhr bis ca. 4.30 Uhr morgens, noch zwei Keller ausgepumpt hatten, starteten wir morgens um 8.30 Uhr – bei leicht bewölktem Himmel und allem Anschein nach mit einer beruhigten Wettersituation – mit ingesamt 4 Kleinbussen in Richtung Darmstadt. Auf dem Programm stand eine FĂŒhrung durch die Grube Messel und nachmittags LaserTag in Darmstadt. teamevent_lasertag_news Weiterlesen

Unwetter-EinsÀtze in Gaiberg am 4. Juni 2016

Am 4. Juni 2016 kam die nĂ€chste Starkregenfront nach Gaiberg. Nachts um 2.24 Uhr waren durch starke RegenfĂ€lle zwei Keller auszupumpen. Am Morgen wurde dann gegen 9 Uhr eine Ölspur, die sich von Bammental bis nach Gaiberg zog, gemeldet.
Um kurz nach 10 Uhr kam dann das nĂ€chste Unwetter, wiederum mit Starkregen, ĂŒber der Region nieder. Strassen musste wegen Überflutung gesperrt werden und zudem zwei Keller ausgepumpt, sowie weitere GebĂ€ude mit SandsĂ€cken vor Überflutung gesichert werden. Danke an dieser Stelle an unser Kameraden der FF Bammental, FF Wiesenbach und FF Leimen, die uns tatkrĂ€ftig bei diesen EinsĂ€tzen unterstĂŒtzt haben!


Unwetter-EinsĂ€tze am 30. Mai 2016 in Gaiberg und Überlandhilfe nach Bammental

Mitten in der Nacht gingen am 30. Mai 2016 um 3.45 Uhr die MeldeempfĂ€nger der Gaiberger Feuerwehr los. Durch Starkregen in der Nacht waren sowohl in Gaiberg als auch in Bammental zahlreiche Keller bzw. GebĂ€ude unter Wasser. Zudem war die L600 in Richtung Leimen ĂŒberflutet und fĂŒr PKW nicht mehr befahrbar.
Beim ersten Alarm in dieser Nacht forderte uns die Feuerwehr Bammental zur UnterstĂŒtzung an. WĂ€hrend ein Teil der Mannschaft mit dem MLF eine Gewerbehalle in Bammental auspumpten, kamen weitere EinsĂ€tze in Gaiberg hinzu. Mehrere Keller mussten ausgepumpt werden und die L600 in Richtung Leimen in beide Richtungen zeitweise wegen Überflutung der Fahrbahn komplett gesperrt werden. Auch die Durchfahrt in Bammental war nicht mehr möglich, so dass auch die L600 in Richtung Bammental fĂŒr den Durchgangsverkehr gesperrt werden musste.
Sehr Ă€rgerlich hierbei – aber leider inzwischen sehr oft traurige RealitĂ€t – war, dass einige Autofahrer die Absperrungen nicht beachteten und teilweise Feuerwehrleute sogar beschimpft wurden, weil die Strasse gesperrt war. Die L600 konnte, nachdem der Regen nachgelassen hatte und das Wasser wieder ablaufen konnte, gegen 11.00 Uhr von der Strassenmeisterei wieder freigegeben werden.
Alle Einsatzstellen der Gaiberger Wehr waren um ca. 13.00 Uhr abgearbeitet.


UnwettereinsĂ€tze am 28. Mai 2016 – Überlandhilfe nach Sandhausen

Gaiberg ist von den großen Unwettern am Samstag, den 28. Mai 2016 weitgehend verschont geblieben. Dennoch wurde die Feuerwehr um 19.25 Uhr alarmiert, um die Ursache einer Überflutung der L600 am Ortsausgang Gaiberg zu prĂŒfen. Ursache der Überflutung  war jedoch kein herausgesprungener Kanaldeckel, sondern einfach stĂ€rkerer Regenabfluss aus einem höher gelegenen Feld, so dass kein TĂ€tigwerden erforderlich war. Bei dieser Gelegenheit wurden gleich die Kanaldeckel im gesamten Ort kontrolliert.
Gerade als die Fahrzeuge wieder zum Feuerwehrhaus zurĂŒck gekehrt waren, wurde von der Feuerwehr Sandhausen per Funk Überlandhilfe angefordert. Da die Feuerwehren der Nachbargemeinden von Sandhausen alle selber durch zahlreiche EinsĂ€tze nicht abkömmlich waren, wurde die Gaiberger Feuerwehr um Überlandhilfe gebeten. 16 Feuerwehrleute waren mit zwei Fahrzeugen bis spĂ€t in die Nacht im Einsatz. Insgesamt wurden von der Gaiberger Feuerwehr 11 Keller und Garagen ausgepumpt.
Zum Abschluss gab es ein sehr willkommenes Mitternachts-Vesper im Feuerwehrhaus Sandhausen, das freiwillige Helfer des DRK Sandhausen organisiert hatten. Der Kommandant der SandhĂ€user Feuerwehr bedankte sich auch im Namen des BĂŒrgermeisters fĂŒr unseren Einsatz und versprach, sofern notwendig, gerne auch einmal in Gaiberg zur Überlandhilfe bereit zu sein.


Jugendfeuerwehr Gaiberg im Zeltlager von Bereich IV (Eberbach/NeckargemĂŒnd) vom 13.-16. Mai 2016

Das lange Warten auf das Zeltlager der Jugendfeuerwehren von Unterkreis Eberbach und NeckargemĂŒnd hatte am vergangenen Pfingstwochenende endlich ein Ende. Das diesjĂ€hrige Pfingstzeltlager fand auf einem Zeltplatz nahe Baden-Baden statt.
Lisa Wiener (stv. Kreisjugendfeuerwehrwartin/Bereichsleiterin Bereich 4) und ihr Organisations-Team hatten sich im Vorfeld gut vorbereitet, um das Zeltlager einen vollen Erfolg werden zu lassen.
jf_zeltlager_2016_news
Am Freitagnachmittag trafen sich alle Gaiberger Teilnehmer und Betreuer am Gaiberger GerÀtehaus um die Fahrzeuge mit dem restlichen GepÀck zu beladen. Weiterlesen

Brandnachschau am 20. April 2016

Zu einer Brandnachschau wurde die Freiwillige Feuerwehr Gaiberg am 20.04.2016 gerufen. Ein Schmorbrand war bei Eintreffen der Feuerwehr durch einen Bewohner eines Einfamilienhauses bereits gelöscht, hatte jedoch eine starke Verrauchung verursacht, die mittels BelĂŒfter beseitigt wurde. Die Feuerwehr war mit drei EinsatzkrĂ€ften und einem Löschfahrzeug vor Ort.