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LAZ Gold 2014

Am 20. September 2014 erwarben 3 Kameraden der Feuerwehr Gaiberg (Erik Hoffmann, Tobias Rasbold und Lisa Wiener) in einer gemischten Gruppe mit Kameraden der Feuerwehr Bammental das Leistungsabzeichen in Gold.
Neben einer schriftlichen Pr√ľfung musste im ersten praktischen Teil ein L√∂schangriff unter Atemschutz¬†inklusive Personenrettung √ľber eine tragbare Leiter, sowie¬†eine Brandbek√§mpfung mit Schaum unter Atemschutz innerhalb der erlaubten Zeit und Fehlerpunkte durchgef√ľhrt werden.
Im zweiten praktischen Teil war ein Verkehrsunfall mit einer im PKW eingeklemmten Person, die mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem PKW befreit werden musste, inklusive Aufbau einer Einsatzstellenausleuchtung abzuarbeiten, ebenfalls innerhalb der erlaubten Zeit und Fehlerpunkte.
Alle Pr√ľfungen¬†konnten ohne Probleme bew√§ltigt werden.¬†Um das Leistungsabzeichen jedoch so bravour√∂s bestehen zu k√∂nnen, wurden von¬†der LAZ-Gruppe in den letzten 6 Monaten viele √úbungen – zus√§tzlich zum normalen Feuerwehrdienst –¬†durchgef√ľhrt.
Gl√ľckwunsch zum bestandenen Leistungsabzeichen an unsere Kameraden!


125 Jahre Feuerwehr Annaberg (√Ėsterreich)

Vom 14.8. – 16.8.2014 besuchte¬†eine Abordnung der Gaiberger Feuerwehr¬†unsere Partner-Feuerwehr Annaberg im sch√∂nen Salzburger Land¬†in √Ėsterreich.
Schon am ersten Abend waren wir gefordert: Wir durften uns aktiv an der Auftakt√ľbung auf die Schule in Annaberg beteiligen. √úbungsannahme war ein Brand in der Schule mit starker Verrauchung des Geb√§udes. Insgesamt mussten w√§hrend dieser √úbung – neben der Brandbek√§mpfung und Sicherung der Nachbargeb√§ude –¬†ca. 50 Sch√ľler und Lehrer mit tragbaren Leitern, einer Drehleiter und teilweise durch Abseilen aus der Schule gerettet und dem Rettungsdienst √ľbergeben werden. Danach¬†wurde zum Fa√übieranstich ins Festzelt marschiert. Weiterlesen

Fahrzeugbrand auf der L600 am 15.7.2014

Am Dienstag, den 15.07.2014, geriet gegen 22.00 Uhr ein auf der L600 in Richtung Leimen fahrender Pkw in Brand. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig und unverletzt in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr Gaiberg war mit 19 Feuerwehrleuten und drei Fahrzeugen im Einsatz. Das in Vollbrand stehende Fahrzeug wurde mit Schaum gelöscht; die Feuerwehr Leimen wurde zur Sicherung der Wasserversorgung nachalarmiert. Die L600 war bis 24.00 Uhr voll gesperrt.


√Ėlspur auf der Hauptstrasse am 13.7.2014

‚ÄěTechnische Hilfeleistung –¬† Auslaufender Betriebsstoff‚Äú war das Einsatzstichwort, mit dem die Feuerwehr Gaiberg am Sonntag, den 13.07.2014 um 20.20 Uhr alarmiert wurde. Ein Pkw war anscheinend auf die Verkehrsinsel vor dem Rathaus aufgefahren und anschlie√üend mit besch√§digtem Tank weitergefahren. Die Fahrbahn der L600¬† war durch ausgelaufenes Benzin im Kurvenbereich vor dem Rathaus bis zum Friedhofweg hin beschmutzt und nicht mehr gefahrlos befahrbar. Die Polizei war ebenfalls vor Ort, konnte den Verursacher der Verschmutzung jedoch nicht ermitteln. 18 Feuerwehrleute¬† waren (trotz des WM-Endspiels) im Einsatz und¬† fast eine Stunde besch√§ftigt, die Fahrbahn wieder in einen verkehrssicheren Zustand zu versetzen.


VU auf L600 Richtung Leimen am 11.7.2014

Am vergangenen Freitag, 11.07.2014, wurde die Feuerwehr Gaiberg gemeinsam mit der Feuerwehr Bammental gegen 6.00 Uhr morgens zu einem Hilfeleistungseinsatz alarmiert. Auf der L600 hatte sich unterhalb des Lautenschl√§ger-Kreisels in Richtung Lingental ein Verkehrsunfall ereignet. Aus bisher unbekannter Ursache war ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und auf der Beifahrerseite zum Liegen gekommen. Die Fahrerin war verletzt und konnte sich nicht selbst aus dem verunfallten Fahrzeug befreien. Dank der fr√ľhen Uhrzeit waren schnell genug Einsatzkr√§fte zur Stelle, so dass die Fahrerin -in Zusammenarbeit mit dem Notarzt und den Rettungskr√§ften des DRK- z√ľgig aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Die L600 war bis 7.00 Uhr voll gesperrt.


Brandeinsatz am 4. Juli 2014

Zu einem Brandeinsatz wurde die Feuerwehr Gaiberg am Freitag, den 4.7. gegen 20.45 Uhr alarmiert. Auf einer Wiese unterhalb der Schillerstrasse war ein Holzstapel in Brand geraten. Bemerkenswert ist, dass vor knapp einem Jahr an exakt derselben Stelle der Baum, aus dem der jetzt brennende Holzstapel bestand und der damals ein Hornissennest beherbergte, schon einmal aus unerklärlichem Grund brannte und von der Feuerwehr gelöscht werden musste.
Die Feuerwehr war mit zwei Löschfahrzeugen und dem Mannschaftstransportfahrzeug im Einsatz. Da zu dieser Uhrzeit schnell zahlreiche Einsatzkräfte schnell vor Ort sein konnten, wurde das Feuer unter Vornahme zweier Strahlrohre rasch gelöscht, so dass ein größerer Schaden (hier ein drohender Flächenbrand) verhindert wurde.
Aus gegebenem Anlass weisen wir auf die große Gefahr hin, die von offenem Feuer im freien Gelände gerade in den Sommermonaten ausgeht. Solche können sich, selbst wenn sie nicht -wie hier- unbeaufsichtigt sind, durch Funkenflug oder einen Windstoß sehr schnell zu einem unkontrollierbaren Flächen- oder Waldbrand ausbreiten. Offenes Feuer im Feld und Waldgebiet ist während der Sommermonate verboten. Bei Zuwiderhandlung können auf den Verursacher ggf Schadenersatzforderungen in beträchtlicher Höhe zukommen.
Wir bitten die Gaiberger Einwohner um Beachtung und auch, dass Eltern mit ihren Kindern √ľber die m√∂glichen Gefahren, die “Z√ľndeln” mit sich bringt, sprechen.


Tag der offenen T√ľr 2014

√úber zahlreiche Besucher bei sonnigem Wetter freuten sich am Sonntag die Feuerwehr Gaiberg und der F√∂rderverein der Feuerwehr. Bereits vormittags konnte Kommandant Dr. Klehr viele Feuerwehrleute von umliegenden Gemeinden als G√§ste begr√ľ√üen, wobei die Kameraden aus Wiesenbach und Bammental sogar aktiv zum Programm beitrugen; sie √ľbernahmen die Vorf√ľhrung der Brandcontainer-√úbungen, die f√ľr uns aus Personalgr√ľnden an diesem Tag nicht m√∂glich gewesen w√§re.

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Carportbrand am 18.6.2014

Brandeinsatz in Gaiberg, Hauptstraße, am 18.06.2014, in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch um 1.00 Uhr:
Aus bisher ungekl√§rter Ursache – die polizeilichen Ermittlungen dauern an, Kripo schlie√üt Brandstiftung nicht aus – war ein unter einem Carport geparktes Fahrzeug in Vollbrand geraten. Bei Eintreffen der Feuerwehr war das Kfz vollst√§ndig ausgebrannt, der Carport teilweise abgebrannt und eingest√ľrzt. Durch die Hitzeentwicklung drohte das Feuer auf die Garage und das direkt angrenzende Wohnhaus √ľberzugreifen, dies konnte jedoch durch die Feuerwehreinsatzkr√§fte verhindert werden. Dass die L√∂schma√ünahmen gerade noch rechtzeitig durchgef√ľhrt werden konnten, bevor ein Wohnhausbrand h√§tte entstehen k√∂nnen, ist der Tatsache zu verdanken, dass der Chihuahua der Hausbewohner diese rechtzeitig durch anhaltendes Kl√§ffen alarmierte. Die Hausbewohner selber hatten bis dahin von den Ereignissen nichts bemerkt.
Die Feuerwehr Gaiberg war mit drei Einsatzfahrzeugen und 20 Einsatzkräften im Einsatz, weiterhin waren Polizei und Rettungskräfte des DRK vor Ort.
Der Einsatz war um 3.00 Uhr morgens beendet.


Einsatz – Tierrettung

Jack-Russel-Terrier Sancho war seit dem 22.05.2014 nachmittags bei einem Spaziergang verschwunden und wurde trotz stundenlanger Suche nicht wieder gefunden. Erst mit Hilfe eines Personensuchhundes des DRK Mannheim, der einer Freundin der Hundebesitzerin geh√∂rt, konnte am 23.05.2014 mittags der Verbleib des kleinen Vierbeiners gekl√§rt werden. Zun√§chst war nur ein schwaches Bellen aus einem Erdhaufen – vermutlich ein Dachsbau – zu h√∂ren. Der Hund war so tief in einem H√∂hlengang verschwunden, dass er nicht mehr zu sehen war und sich aus eigener Kraft nicht mehr in der Lage war, sich zu befreien. Vier Einsatzkr√§fte der Feuerwehr konnten den H√∂hlengang schlie√ülich so weit aufgraben, dass Sancho aus seiner Zwangslage befreit wurde und seinen Besitzern zur√ľck gebracht werden konnte.
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Feuerwehr in Gaiberg- Sechs Damen fahren gerne Unimog

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Frauen in Uniform: Christina Stadler, Steffi Oertle, Ulrike Röttig, Annika Menold, Stephanie Diemer und Lisa Wiener.
Foto: Fink

Gaiberg. Da w√ľrde manch einer schon gerne das Geld f√ľr eine Fehlalarmierung zahlen. Vorausgesetzt, er w√ľsste im Voraus, dass ausschlie√ülich die Damenriege der Freiwilligen Feuerwehr in Gaiberg ausr√ľckt. Denn hier hat sich eine Gruppe von bislang sechs Feuerwehrfrauen gebildet. Diese Staffel war auch bereits im Echteinsatz, als die Gaiberger Freiwillige Feuerwehr nach Gauangelloch gerufen wurde. “Wir sind recht schnell verf√ľgbar im Einsatzfall”, erz√§hlt Stephanie Diemer.
Alle Frauen haben Ausbildungen absolviert, da gibt es kein Zur√ľckstehen hinter den m√§nnlichen Kollegen. Den Truppf√ľhrer-, den Kettens√§ge- und den Atemschutzlehrgang haben alle Damen in der Tasche, Lisa Wiener und Stephanie Diemer sind dar√ľber hinaus noch Maschinistinnen. “Die Gruppenf√ľhrerlehrg√§nge stehen noch aus, das dauert noch ein wenig”, berichtet Steffi Oertle. Sie und Kollegin Diemer haben zus√§tzlich den speziellen F√ľhrerschein und k√∂nnen die Fahrzeuge fahren.
Die Dienst√§lteste in der Runde ist Ulrike R√∂ttig. Sie war vor √ľber 30 Jahren die erste Feuerwehrfrau im Rhein-Neckar-Kreis und steht auch heute noch “ihren Mann”. Alle √úbungen und T√§tigkeiten werden gemeinsam mit den Wehrm√§nnern durchgef√ľhrt. “Da stecken wir nat√ľrlich nicht zur√ľck”, so Annika Menold. Gut, wenn mal etwas Schweres zu heben ist, da ist immer ein starker Arm zur Stelle, der hilft.
Und wie war das zu Beginn der Karriere als Feuerwehrfrau? “Da haben vor allem unsere M√ľtter komisch geguckt”, erinnert sich Christina Stadler. “Die hatten richtig Angst, dass etwas passiert.” Das war bisher – toi, toi, toi – noch nicht der Fall. Die Ehem√§nner und Freunde haben sich daran gew√∂hnt, dass ihre Frauen im Alarmfall schnell zum Feuerwehrger√§tehaus eilen. Oder auch daran, dass an manchen Sonntagen das Essen etwas sp√§ter anf√§ngt, wenn etwa √úbungen angesetzt sind.
Die Ausr√ľstung f√ľr Frauen und M√§nner ist gleich. “Etwas taillierter und besser im Schnitt w√§re schon nicht schlecht”, schmunzelt Annika. Sei’s drum, es geht um Zweckm√§√üigkeit und Schutz im Einsatz, das sehen die Damen ein.
Der Aufwand f√ľr diesen Dienst am N√§chsten bel√§uft sich auf etwa f√ľnf Stunden in der Woche, manche der Frauen widmen sich dem Feuerwehrnachwuchs und sind in der Jugendarbeit aktiv. Zwei weitere Damen aus Gaiberg haben bereits Interesse an einer Mitarbeit signalisiert. Wenn diese so richtig einsteigen bei der Freiwilligen Feuerwehr w√§re eine Achter-Gruppe m√∂glich.
Doch mehr Zeit zum Plaudern ist nicht an diesem Vormittag. “Aufsitzen und Abmarsch”, gibt Kommandant Peter Klehr die klare Anweisung. Die M√§nner und Frauen eilen zu ihren Fahrzeugen. “Wir nehmen den Unimog, da sitzt man so sch√∂n hoch”, freut sich Stephanie Diemer. Und schon laufen die Motoren an, es geht ab zur √úbung.

Quelle: RNZ vom 10.5.2014; Roland Fink

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