Einsatz Nr.12 am 29. Mai 2017 – Wasser in GebĂ€ude

Am Montag, den 29.05.2017 wurde die Feuerwehr Gaiberg zu einem technischen Hilfeleistungs-Einsatz alarmiert. Die RĂ€ume der Kernzeitbetreuung in der Kirchwaldschule standen unter Wasser, das durch eine Zwischendecke auch in den Bereich des GĂ€nseblĂŒmchen e.V. floss.
Die Feuerwehr war mit 11 EinsatzkrÀften vor Ort.
Auf der RĂŒckfahrt zur Wache zeigte sich der obere Abschnitt der Kirchwaldstraße wieder einmal durch unsachgemĂ€ĂŸ geparkte Pkw so zugestellt, dass fĂŒr das Löschfahrzeug kein Durchkommen war, obwohl 20 m weiter unten zahlreiche ParkflĂ€chen frei waren. Wir bitten zu beachten, dass die Kirchwaldstraße die einzige Zufahrtsstraße zu Einsatzstellen ist. Bei einem Brand oder Unfall können die Minuten, die es dauert, die Halter der Fahrzeuge zu finden und zum Wegfahren aufzufordern, ĂŒberlebenswichtig sein.

Team Event 2017

Das diesjĂ€hrige Team-Event der Feuerwehr Gaiberg fand am Samstag, den 20.05.2017 statt. PĂŒnktlich um 9.00 Uhr startete man in vier Kleinbussen Richtung Frankfurt, wo als erste AktivitĂ€t der Besuch des “Dialog im Dunkeln” anstand. Die meisten von uns konnten sich hierunter noch nichts vorstellen bzw. wussten nicht, was sie erwartet. ZunĂ€chst mussten Gruppen zu je 8 Personen eingeteilt werden. Dann machte die Gruppe der Feuerwehr-Damen (“Abteilung 113”) den Anfang und folgte dem Museums-Guide Yves in einen halb abgedunkelten Raum, wo alle selbst leuchtenden GegenstĂ€nde wie Handys, Uhren usw. abgedeckt oder ausgeschaltet werden mussten. Anschließend wurden wir mit Blindenstöcken ausgerĂŒstet und Yves erklĂ€rte uns, dass man sich fĂŒr die nĂ€chste Stunde in komplett abgedunkelten RĂ€umen aufhalten werde, wo es darauf ankomme, die Sinne “FĂŒhlen” und “Hören” zu nutzen, so dass man einen Eindruck bekommt, wie sich Blinde in der Welt zurechtfinden. Yves fĂŒhrte uns anschließend durch einen langen Gang in den ersten dunklen Raum, wo schon unser Guide Gil auf uns wartete. Nachdem die erste Aufregung abgeklungen war, gelang es uns langsam, eine Vorstellung davon zu bekommen, wo wir uns gerade befinden. Nach dem Gang ĂŒber eine kleine schwankende ZugbrĂŒcke befand man sich in einem Wald, konnte Vögel hören und BĂ€ume ertasten. Anschließend hieß es, eine Parkbank zu finden und sich zu acht auf fĂŒnf PlĂ€tzen aufeinander zu stapeln. Hier beantwortete Gil, der schon seit 15 Jahren als Guide im Dunkel-Museum tĂ€tig ist, auch unsere Fragen zu seiner Sehbehinderung und wie er sich im Dunkeln zurechtfindet. Anschließend durften wir im Klangraum afrikanische Musik hören und fĂŒhlen. Nach dem Klangraum besuchten wir noch die “Stadt”. Manch einer von uns fĂŒhlte sich im VerkehrslĂ€rm und beim Überqueren einer Straße nur mit Hilfe des akustischen Signals der FußgĂ€ngerampel etwas nervös und hilflos. Immer wieder musste man sich gegenseitig helfen, um Hindernisse zu umschiffen bzw. GegenstĂ€nde durch Tasten zu erkennen. In einer Polonaise gelangten wir schließlich zur letzten Station, der “Dunkel-Bar”. Hier kĂŒmmerten sich die Damen um die Leerung der vorhandenen Piccolo-VorrĂ€te, wĂ€hrend es fĂŒr die MĂ€nner auch Äppelwoi und Becks gab. Im Dunkeln verabschiedeten wir uns von unserem Guide Gil, den wir nur ĂŒber seine Stimme kennen gelernt haben. Ob das Bild, das man sich anhand der Stimme von einem Menschen macht, passt, konnten wir somit leider nicht herausfinden.
Einig war man sich, dass die Stunde, in der wir eine ganz neue Erlebniswelt erfahren haben, viel zu schnell vorbeigegangen war.
 Nach einer kurzen Fahrt aus Frankfurt heraus, kamen wir an der zweiten Station des Tages an: Fußball-Golf. Doch zunĂ€chst wurde ein ausgiebiges FrĂŒhstĂŒck genossen, das Ulrike und Michael auf einem liebevoll gedeckten Picknick-Tisch angerichtet hatten. Anschließend wurde jede/r mit einem Fußball ausgerĂŒstet. In 6-Personen-Gruppen eingeteilt galt es dann, mit dem Fußball – und ohne Handspiel! – 18 verschiedene Parcours zu bespielen. Dabei ging es, nach dem Prinzip Minigolf, den Ball ĂŒber oder durch verschiedene Hindernisse hinweg “einzulochen”. Ob Fußball-Talent oder nicht, alle waren mit viel Engagement dabei und hatten Spaß.
Der Ausklang des Tages fand im Restaurant Waldgeist in Hofheim statt, das den Ruf hat, Portionen zu servieren, an denen selbst sehr trainierte Esser scheitern. Wie wir feststellen konnten, gilt das nicht nur fĂŒr die Essensportionen. Vorausschauender Weise wird zum Essen gleich Alufolie angeboten, so dass viele von uns am nĂ€chsten Tag noch vom Team-Event “zehren” konnten.
Nach Gaiberg zurĂŒckgekehrt, herrschte die einstimmige Meinung, dass unser Team-Event ein großer Erfolg und ein sehr guter Beitrag zur Kameradschaftspflege war.
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