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Übung Technische Hilfeleistung – VU am 25. Mai 2019

Am Samstag, den 25.05.2019 hatte die Feuerwehr Gaiberg die Gelegenheit, eine Übung in technischer Hilfeleistung auf dem FirmengelĂ€nde der Firma Peter Bollack GmbH in Bammental durchzufĂŒhren. Es wurden verschiedene Wege der Patienten gerechten Rettung von zwei Personen aus einem „verunfallten“ Pkw, der von Herrn Bollack zur VerfĂŒgung gestellt worden war, geĂŒbt. Hierbei kommt es darauf an, den Patient unter Einsatz von RettungsgerĂ€t schonend aus dem Fahrzeug zu befreien – im Gegensatz dazu gibt es die sogenannte „Crash“-Rettung, bei der der Fokus auf einer Rettung so schnell wie möglich liegt. Der Einsatz von RettungsgerĂ€t wie Schere und Spreizer, um Zugang zu den beiden „Unfallopfern“ zu erlangen und den Pkw so weit zu öffnen, dass diese durch das Heck des Fahrzeugs ins Freie transportiert werden konnten, war Schwerpunkt der Übung, genauso wie der Umgang mit dem Spineboard und Erste Hilfe.
Vielen Dank an die Firma Peter Bollack GmbH, die uns bereits zum wiederholten Male Pkws als Übungsobjekt und den Platz fĂŒr die Übung zur VerfĂŒgung gestellt hat.

Unterricht: Kontamination bei Feuerwehr-EinsÀtzen und Einsatz-Hygiene

Da die fĂŒr Mittwoch, den 8.5. gemeinsam mit der Feuerwehr Gauangelloch geplante Übung wegen Dauerregens verschoben werden musste, fand an diesem Abend theoretischer Unterricht statt.
Kommandant Dr. Klehr griff ein Thema auf, dem bislang noch zu wenig Beachtung geschenkt wird: Es geht um Gesundheit der Feuerwehrleute bzw ganz speziell um den Zusammenhang bestimmter Krebsarten bei Feuerwehrleuten, die oft mit giftigen Stoffen, zum Beispiel Brandrauch, in BerĂŒhrung kommen. Mittlerweile liegen mehrere von einander unabhĂ€ngige Studien, u.a. Kanada und Schweden vor, die eine signifikant höhere Krebsrate (allen voran Prostata-, aber auch Lungen-, Darmkrebs oder LeukĂ€mie) bei Menschen, die jahrelang bei der Feuerwehr und dort speziell mit der BrandbekĂ€mpfung befasst waren, als bei Nichtfeuerwehrleuten gleichen Alters.
Diese signifikanten Zahlen werfen die Frage auf, warum Feuerwehrleute hier augenscheinlich einem höheren Krebsrisiko unterliegen.
Neben individueller und generischer Veranlagung, sonstigen Risikofaktoren wie ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Rauchen, Alkohol etc.) spielt hier die Intoxikation mit Rauch und Rußpartikeln eine Rolle. Brandrauch besteht, je nach brennendem Material, aus Rußpartikeln und einem Gemisch aus verschiedenen, teils hochgiftigen Gasen
Zwar tragen Feuerwehrleute beim Einsatz Atemschutz, so dass das Einatmen der giftigen Substanzen direkt wĂ€hrend der Löscharbeiten verhindert wird. Was jedoch bisher vernachlĂ€ssigt wurde ist die Tatsache, dass Rauch und Rußpartikel sich auf der Einsatzkleidung ablagern -und nicht nur das, sie gehen auch durch die Einsatzkleidung bis auf die Haut darunter. Somit ist ein Feuerwehrmann, der nach erledigter BrandbekĂ€mpfung die Atemschutzmaske ablegt, nun den giftigen Partikeln, die eine gute halbe Stunde lang aus der Kleidung wieder ausgasen, schutzlos ausgesetzt und atmet diese ein. Der zweite Weg, wie die schĂ€dlichen Stoffe ins Körperinnere gelangen, ist ĂŒber die Haut. Schwitzt man -und das ist bei einem Brandeinsatz wegen der Hitze des Brandes und der körperlich belastenden TĂ€tigkeit in dicker Schutzkleidung unausweichlich- dann vergrĂ¶ĂŸern sich die Hautporen, so dass giftige Substanzen die Hautbarriere durchdringen können.
Die dritte Methode, wie die Rauchpartikel in den Körper gelangen, geht ĂŒber Nahrungsaufnahme und Trinken, vor allem dann, wenn dies in unmittelbarer NĂ€he zur Einsatzstelle und ohne zuvor zumindest HĂ€nde und Gesicht gewaschen zu haben.
Der Vortrag beeindruckte die Anwesenden, denen die Studien bisher nicht bekannt waren und die in der Vergangenheit selbst die ein oder andere der aufgezÀhlten falschen bzw gesundheitsschÀdlichen Verhaltensweisen gezeigt hatte. Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Anwesenden die möglichen Konsequenzen der Ergebnisse der Studien.
Diese – obwohl in Deutschland (noch) nicht offiziell anerkannt – machen einige VerĂ€nderungen im Bewusstsein und beim Einsatz bezĂŒglich des Gesundheitsschutzes erforderlich:
– EinsatzkrĂ€fte, die keinen Atemschutz tragen, sollten sich so weit von der Brandstelle entfernt aufhalten, dass sie dem Rauch nicht ausgesetzt sind.
Das gilt natĂŒrlich auch fĂŒr alle anderen anwesenden Menschen, nicht nur fĂŒr Feuerwehr!
– Nach dem Einsatz unter Atemschutz sollte ZUERST die Einsatzjacke und Hose ausgezogen bzw gewechselt und erst danach die Maske abgelegt werden. HierfĂŒr wird in naher Zukunft ein Pavillon, der das ungestörte Umziehen ermöglicht, sowie einige weitere Sets von Wechselkleidung/JogginganzĂŒgen in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen, benötigt werden.
– Zum HĂ€nde- und Gesichtreinigen sollte das im MLF befindliche Hygieneboard genutzt werden. Was wiederum einsatztaktisch zur Folge hat, dass dieses Fahrzeug auch in ausreichender Entfernung zum Rauch postiert wird.
– Nach dem Einsatz darf kontaminierte Einsatzkleidung nicht im Mannschaftsraum der Fahrzeuge transportiert werden. Dies gilt natĂŒrlich auch fĂŒr SchlĂ€uche und GerĂ€tschaften.
– So bald wie möglich sollte jeder, der mit Rauch in Kontakt gekommen ist, duschen; und zwar möglichst kalt, damit sich die Poren der Haut zusammenziehen und die Partikel von der Haut weggespĂŒlt werden. Da das Feuerwehrhaus ĂŒber keine Dusche verfĂŒgt, stehen uns hierfĂŒr die DuschrĂ€ume in der Schule zur VerfĂŒgung.
– Einsatzkleidung muss nach jedem Brandeinsatz so bald wie möglich fachgerecht gereinigt werden. Das bedeutet, dass das Kontingent an Ersatz-Einsatzkleidung aufgestockt werden muss.
– Im Feuerwehrhaus muss strikte schwarz/weiß Trennung eingehalten werden. Durch die baulichen Bedingungen des Feuerwehrhauses kann dies jedoch nur eingeschrĂ€nkt durchgefĂŒhrt werden. Zumindest der Bereich KĂŒche / Schulungsraum darf jedoch nicht mit Einsatzkleidung oder Stiefeln betreten werden.

Spalier zur Hochzeit am 10. Mai 2019

AnlĂ€sslich der Hochzeit unserer Kameradin Andrea Protz geb. Arnold, stand eine Abordnung der Aktiven und Alterswehr vor dem BĂŒrgersaal Spalier.
PĂŒnktlich zum Auszug des Brautpaares regnete es in Strömen, aber das bringt ja bekanntlich GlĂŒck.
Herzlichen GlĂŒckwunsch dem frisch getrauten Ehepaar Andrea und Patrick!

ObjektĂŒbung “BĂ€ckerei Schneider” am 07. April 2019

Eine ObjektĂŒbung, bei der die Themen-Module, die an zwei vorangehenden Übungsterminen verstĂ€rkt trainiert worden waren, zu einem komplexeren Szenario zusammengestellt wurden, hat die Aktive Wehr am Sonntag, den 7.4.2019 in den RĂ€umlichkeiten der BĂ€ckerei Schneider durchgefĂŒhrt. Das Szenario bzw. Alarmstichwort lautete „Rauchentwicklung unklarer Ursache, mindestens 1 Person vermisst“.
Die zuerst eingetroffene Staffelbesatzung des MLF wurde umgehend mit der Suche und Rettung vermisster Personen beauftragt, die auf dem LF nachrĂŒckende Gruppe musste sowohl die Wasserversorgung aufbauen als auch einen zweiten Angriffstrupp zur Personensuche /-rettung stellen. Nach Auffinden der „Vermissten“ galt es dann fĂŒr den Sicherheitstrupp, eine „verunfallte Einsatzkraft“ aus dem GebĂ€ude zu retten.
Nach erfolgreich absolvierten Aufgaben wurde die Nachbesprechung der Übung bei Kaffee und leckerem GebĂ€ck, zu dem die EinsatzkrĂ€fte von der BĂ€ckerei Schneider eingeladen wurden, durchgefĂŒhrt. Kommandant Dr. Klehr zeigte sich mit dem Übungsablauf insgesamt zufrieden. Trotz Baustelle vor dem Rathaus und voll belegter ParkplĂ€tze ließ sich die Übung weitgehend planmĂ€ĂŸig umsetzen.

Die Feuerwehr Gaiberg möchte sich hiermit noch einmal bei Familie Stadler / BĂ€ckerei Schneider fĂŒr die Möglichkeit, in den RĂ€umen zu ĂŒben und natĂŒrlich fĂŒr die leckere Verpflegung ganz herzlich bedanken!!

Generalversammlung der Feuerwehr Gaiberg am 29. MĂ€rz 2019

Zur diesjĂ€hrigen Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gaiberg am 29.03.2019 begrĂŒĂŸte Kommandant Dr. Peter Klehr neben allen Anwesenden ganz besonders Frau BĂŒrgermeisterin Petra MĂŒller-Vogel, Kreisbrandmeister Udo Denz sowie UnterkreisfĂŒhrer Frank Merkel, die anwesenden GemeinderĂ€te, Frau Dorn von der Rhein-Neckar-Zeitung und die Vorsitzende des DRK Ortsvereins, Frau Beatrice RĂŒhrlechner-Bratulic.
Zu Beginn der Sitzung erfolgte das Gedenken aller verstorbener oder im Dienst verunfallten Feuerwehrleute. Anschließend gab der Stellvertretende Kommandant, Dr. Gerd Renner, einen Überblick ĂŒber die Geschehnisse des vergangenen Jahres.
Mit 34 EinsĂ€tzen, die zum grĂ¶ĂŸten Teil HilfeleistungseinsĂ€tze waren, zeigte sich das Jahr 2018 als durchschnittlich einsatzreiches Jahr. Dies gilt auch fĂŒr die Gesamt-Einsatzstunden, die mit ca. 400 wieder im Rahmen der Jahre vor 2017 (hier hatte ein Großbrand die Einsatzstunden verdoppelt) lagen. Die technische Hilfeleistung der Feuerwehr bestand hauptsĂ€chlich in der Beseitigung von Unwetter-SchĂ€den, wie z.B. Überflutung von Verkehrswegen oder auch von Kellern. So war auch der erste Einsatz im Jahr 2018 ein Wasserschaden im Kindergarten. Der letzte Einsatz war am 31.12.2018, als eine Ölspur zu beseitigen war, auch das eine TĂ€tigkeit im Rahmen der technischen Hilfeleistung.
Die bereits seit ĂŒber 10 Jahren gefĂŒhrte Statistik weist aus, dass die Tage, an denen die Feuerwehr vermehrt alarmiert wurde, Freitag bis Sonntag sind und dies vermehrt zu den Uhrzeiten 7-9 Uhr morgens und nachmittags zwischen 17 und 19 Uhr. Dieses Muster lasse sich darauf zurĂŒckfĂŒhren, dass viele Gaiberger BĂŒrger tagsĂŒber wegen auswĂ€rtiger Arbeitsstellen nicht im Ort seien, so dass zu diesen Zeiten entsprechend weniger NotfĂ€lle passieren.
Dr. Renner berichtete auch ĂŒber die AktivitĂ€ten der FeuerwehrsanitĂ€ter in der Helfer-Vor-Ort-Gruppe des Deutschen Roten Kreuz. Die Gruppe – derzeit bestehend aus 6 aktiven Mitgliedern sowie einem AnwĂ€rter – hatte im vergangenen Jahr 66 Alarme, davon konnten 64 angefahren bzw. abgearbeitet werden. Auch hier zeigte sich von den Einsatzuhrzeiten her das Bild, dass in den frĂŒhen Morgen- und Abendstunden mehr NotfĂ€lle gemeldet werden als dies tagsĂŒber oder nachts der Fall ist. Die Zeit zwischen Alarmierung bis zum Eintreffen der Helfer am Einsatzort betrĂ€gt in den meisten FĂ€llen unter 2 Minuten. Die HVO-Gruppe steht unter verantwortlicher Leitung des Kreisbereitschaftsleiters des DRK Rhein-Neckar-Kreis, Herrn JĂŒrgen Wiesbeck, der sich seinerzeit fĂŒr die GrĂŒndung der Gruppe in dieser besonderen Form (ohne dass es eine Bereitschaft vor Ort gibt und in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr) maßgeblich eingesetzt hat und die Gruppe jederzeit mit Rat und Tat unterstĂŒtzt. Die Leitung der Gruppe obliegt derzeit Steffi Diemer. Die FeuerwehrsanitĂ€ter haben Gelegenheit, sich bei Schulungen des Deutschen Roten Kreuzes (z.B. bei der Bereitschaft Rhein-Neckar-Nord, die die Feuerwehr im Dezember bei einer sehr lehrreichen Erste-Hilfe-Übung fachlich beraten hat) teilzunehmen. DarĂŒber hinaus besteht die Möglichkeit, bei den First-Responder-Gruppen der Feuerwehr Weinheim die eigenen Kenntnisse aufzufrischen. Kommandant Dr. Klehr steht den SanitĂ€tern rund um die Uhr fĂŒr medizinische RĂŒckfragen und als Dozent bei internen Übungen zur VerfĂŒgung. Die Feuerwehr stellt der HVO-Gruppe, deren Mitglieder derzeit zu 100% von FeuerwehrsanitĂ€tern gestellt werden, bei Bedarf den Schulungsraum, den Mannschafts-Transport-Wagen sowie FunkgerĂ€te zur VerfĂŒgung. Dr. Gerd Renner stellte fest, dass die TĂ€tigkeit der HVO-Gruppe ein gutes Beispiel dafĂŒr sei, wie fruchtbar eine enge Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr vor allem in kleinen Orten mit begrenzten Ressourcen sein könne.
Anschließend gab Torsten Diemer einen kurzen Bericht ĂŒber die TĂ€tigkeiten der GerĂ€tewart-Gruppe im vergangenen Jahr. FĂŒr die sieben Helfer in der Gruppe ist nach wie vor immer genug zu tun, die Arbeitsstunden erreichen umgerechnet den Umfang einer Viertel-Stelle eines Angestellten.
Jugendwartin Lisa Wiener dankte in ihrem Jahresbericht ihren mittlerweile aus der Jugendarbeit ausgeschiedenen ehemaligen Stellvertretern Erik Hoffmann und Tobias Rasbold fĂŒr die jahrelange gute Zusammenarbeit. Gemeinsam mit ihren beiden neuen Stellvertretern, Linus Dasting und Simon Diemer, betreut sie derzeit 17 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. Bei den im 2-Wochen-Rhythmus stattfindenden Übungen werden die Jugendlichen durch Fahrzeugkunde, LöschangriffsĂŒbungen, technische Hilfeleistung, Erste Hilfe und weitere feuerwehrrelevante Übungen altersgerecht auf den Dienst in der aktiven Wehr vorbereitet. Aber auch AusflĂŒge, Zeltlager, die Aktion Sauberer Waldrand, die dieses Jahr am 13.04.2019 stattfinden wird, sportliche AktivitĂ€ten, Teilnahme an Festen und andere FreizeitaktivitĂ€ten stehen auf dem Programm. Die Jugendlichen sind mit viel Begeisterung bei der Sache. Dass die Jugendarbeit erfolgreich sei, zeige sich unter anderem daran, dass am gleichen Abend Elias Hipfl, der seit etlichen Jahren bei der Jugendfeuerwehr war, nach erfolgreich absolviertem Grundlehrgang offiziell in die Aktive Wehr aufgenommen werde.
Die Leiterin der Bambini-Feuerwehr, Steffi Örtle, gab einen kurzen Überblick ĂŒber die Arbeit mit den jĂŒngsten Feuerwehrmitgliedern, das sind derzeit 16 Kinder im Alter von 6-9 Jahren. Die Gruppe trifft sich einmal im Monat zu verschiedenen Übungen und AktivitĂ€ten. Genau wie bei der Jugendfeuerwehr sollen die Kinder durch spielerisch vermittelte Übungen schon ein Grundwissen ĂŒber die Feuerwehr erhalten. Außerdem finden AusflĂŒge – in 2019 ist ein Besuch der Werksfeuerwehr von Heidelberger Druck und zum Mannheimer Maimarkt geplant -, Bastelnachmittage und VorfĂŒhrungen z.B. beim Herbstfest der Feuerwehr statt. Auch beteiligt sich die Bambini-Feuerwehr an der Aktion Sauberer Waldrand, die die Jugendfeuerwehr organisiert.
Georg Gsenger, der fĂŒr die Alterswehr Bericht erstattete, bedauerte, dass die Alterswehr nicht genug „Nachwuchs“ habe, um wirkliche AktivitĂ€ten durchzufĂŒhren. Man habe jedoch fĂŒr dieses FrĂŒhjahr ein Grillfest geplant, bei dem man sich ĂŒber UnterstĂŒtzung aus Reihen der Aktiven Wehr freuen wĂŒrde.
Kommandant Dr. Klehr dankte seinem Stellvertreter Dr. Renner fĂŒr die Organisation des Team-Events im vergangenen Jahr. Dieses wurde nun schon zum dritten Mal durchgefĂŒhrt und jedes Mal von Gerd Renner so organisiert, dass jeder etwas davon habe – fĂŒr die Schlauen war es dieses Mal der Escape-Room, fĂŒr die Sportlichen das Bowlen und fĂŒr die Hungrigen die Herausforderung, beim Flammkuchenhof die Flammkuchen-flatrate ökonomisch zu nutzen.
Bei der gesamten Mannschaft bedankte sich der Kommandant fĂŒr das Engagement, das bei einigen noch weit ĂŒber den normalen Feuerwehrdienst hinausgeht. Ein Beispiel sei das GerĂ€tewart-Team, ohne dessen ĂŒberaus umfangreiche Arbeit im Hintergrund die EinsatzfĂ€higkeit nicht jederzeit zu gewĂ€hrleisten sei.
Auch dem KĂŒchenteam, Ulrike und Michael Röttig, gebĂŒhre Dank fĂŒr die ganzjĂ€hrige leckere Bewirtung der Mannschaft. Dank gebĂŒhre auch allen Helfern, die regelmĂ€ĂŸig im Hintergrund Arbeit, die ĂŒber den Feuerwehrdienst hinaus geht, leisten.
Dr. Klehr betonte, dass die Bambini-Betreuer und Jugendwarte eine sehr wichtige Aufgabe fĂŒr die Zukunft der Feuerwehr leisten; durch eine gute Jugendarbeit kann Nachwuchsproblemen, die bei Nachbarfeuerwehren in nicht allzu großer Entfernung teilweise massiv auftreten, vorgebaut werden. Bei der Gaiberger Feuerwehr wechseln nahezu jedes Jahr Jugendliche mit Erreichen des 17. Lebensjahres in die Aktive Wehr.
Frau BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel und der gesamten Gemeindeverwaltung dankte der Kommandant fĂŒr die sehr konstruktive Zusammenarbeit der vergangenen 6 Monate. Es sei in der kurzen Amtszeit der BĂŒrgermeisterin schon einiges, das vorher lange brach lag, in Angriff genommen bzw. in die Tat umgesetzt worden. Die Beschaffung des neuen Löschfahrzeugs lĂ€uft; die Überplanung des alten Feuerwehrhauses ist veranlasst. Im April findet jetzt der Bau der Garage fĂŒr das MTF vor der Fahrzeughalle statt – vor ĂŒber zwei Jahren wurde durch ein Gutachten der Verstoß gegen die UnfallverhĂŒtungsvorschriften durch die jetzige rĂ€umliche Situation in der Fahrzeughalle belegt, dieser Zustand blieb bis zum Amtsantritt von Frau MĂŒller-Vogel vor einem halben Jahr unverĂ€ndert. Zwischen FeuerwehrfĂŒhrung und BĂŒrgermeisterin finden mittlerweile „MonatsgesprĂ€che“ statt, so dass der Kontakt und Informationsfluss zwischen Feuerwehr und Gemeinde stets gewĂ€hrleistet ist. Ein besonderer Dank ging an Herrn Alexander Wenning fĂŒr dessen Engagement im Zusammenhang mit der Ausschreibung des neuen Löschfahrzeugs. Auch den GemeinderĂ€ten sprach er Dank fĂŒr die gute Zusammenarbeit aus.
Die FeuerwehrsanitĂ€ter, die sich in der HVO-Gruppe engagieren, leisten laut Dr. Klehr eine sehr wichtige Aufgabe im Dienst der Allgemeinheit; auch dies eine TĂ€tigkeit, die ĂŒber das Engagement in der Feuerwehr hinausgeht, da die Alarmierungen der HVO-Gruppe zahlreicher als die der Feuerwehr waren und zudem noch Zeitaufwand fĂŒr Fortbildungen und Stadion-SanitĂ€tsdienste hinzu kommen.
Eine funktionierende Feuerwehr ist nicht allein durch vorhandene RĂ€umlichkeiten und Einsatzfahrzeuge, sondern nur durch engagiertes Personal zu gewĂ€hrleisten. Wie ĂŒberall im Umkreis ist die TagesalarmstĂ€rke hierbei ein wichtiges Kriterium. Aus diesem Grund, erklĂ€rte Kommandant Dr. Klehr, habe man bei der Feuerwehr Gaiberg seit rund 10 Jahren verstĂ€rkt Frauen zur Feuerwehr angeworben. Er sei froh, dass die Gaiberger Feuerwehr mit einem Frauenanteil von 20% die TagesalarmstĂ€rke als unproblematisch einstufen könne. Mit den Nachbar-Wehren, die von dem Problem teilweise mehr betroffen seien, laufen derzeit GesprĂ€che ĂŒber eine Modifizierung der Tagalarmierung, damit man jeweils gemeinsam mehr Personal fĂŒr den Ersteinsatz stellen könne.
Der Kommandant schĂ€tzt die Gaiberger Feuerwehr als gut funktionierend ein und bat die Feuerwehrfrauen und –mĂ€nner, weiterhin bei ihrem Engagement aktiv zu bleiben. Dann könne man ohne Sorge in die Zukunft schauen.
Dass das Engagement in der Feuerwehr schon seit langer Zeit hoch ist, zeigten auch schon die Beförderungen und Ehrungen, die an dem Abend anstehen, schloss Dr. Klehr seine Ansprache. Danach stand der Tagespunkt Beförderungen an. Zuerst wurde Dieter Stieler zum Oberlöschmeister befördert; dann ernannte der Kommandant Nico MĂŒller, Basti Schula, Leon Diemer, Florian Gherram, Linus Dasting und Dr. Alexia Arnold zu Oberfeuerwehrleuten. Kieron Stieler und Elias Hipfl wurden nach bestandenem Grundlehrgang zum Feuerwehrmann erklĂ€rt. Annette Bausch erhielt in ihrer Funktion als Fachberaterin ebenfalls den ersten Stern auf der Schulterklappe und ist nunmehr Feuerwehrfrau.
Der Bericht der SchriftfĂŒhrerin Ulrike Röttig fiel kurz und bĂŒndig aus, da sie Wiederholungen bezĂŒglich der vorangegangenen Berichte vermeiden wolle. Sie erinnerte an verschiedene AktivitĂ€ten vom vergangenen Jahr, angefangen mit der UnterstĂŒtzung der Christbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr, ĂŒber die Begleitung diverser UmzĂŒge, das Herbstfest, die Fahnenabordnung am Volkstrauertag bis hin zur Geschenkaktion fĂŒr Obdachlose im Dezember.
Anschließend berichtete die Kassiererin Dr. Alexia Arnold, die die Kameradschaftskasse verwaltet, dass im Rechnungsjahr ein Plus von ca. 300,- EUR zu verzeichnen war. Die Einnahmen kamen hauptsĂ€chlich durch Spenden aber auch durch einen Gewinnanteil vom Herbstfest zusammen. Ein besonderer Dank ging an EhrenbĂŒrger Manfred LautenschlĂ€ger, der anlĂ€sslich der AmtseinfĂŒhrung von Frau BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel eine Spende fĂŒr den GetrĂ€nkeausschank getĂ€tigt hat sowie an Frau MĂŒller-Vogel selbst, die der Kameradschaftskasse ebenfalls eine finanzielle UnterstĂŒtzung hat zukommen lassen.
Der KassenprĂŒfer Matthias MĂŒller bescheinigte eine einwandfrei gefĂŒhrte Kasse und beantragte, die Kassiererin sowie die gesamte FeuerwehrfĂŒhrung zu entlasten.
Die Abstimmung ergab einstimmig die Entlastung der gesamten FĂŒhrung.
Kreisbrandmeister Udo Denz dankte zunĂ€chst – auch im Namen von UnterkreisfĂŒhrer Frank Merkel – fĂŒr die Einladung. Die zahlreichen Ehrungen, die er heute Abend fĂŒr langjĂ€hrige Mitgliedschaft in der Aktiven Wehr – seien eine BestĂ€tigung dafĂŒr, dass die Feuerwehr Gaiberg eine gut funktionierende Wehr mit gutem Zusammenhalt sei. Die gute Jugendarbeit und auch eine Quote an weiblichen Feuerwehrleuten, die den Durchschnitt des Kreises weit ĂŒbertrifft, seien Grund darauf, stolz auf die eigene Wehr zu sein. Eine funktionierende Wehr benötige jedoch auch die gesetzlich vorgeschriebenen Rahmenbedingungen, um auch in Zukunft weiter effektiv zu bleiben. Die Gegebenheiten des Feuerwehrhauses in seiner jetzigen Form nannte er unzureichend und sicherte die UnterstĂŒtzung des Kreises zu, dass hier in nicht allzu ferner Zukunft Abhilfe geschaffen werden könne.
Danach verlas er den Text der Urkunde fĂŒr die 15-jĂ€hrige Feuerwehrmitgliedschaft. Die Ehrung erhielten Dieter Stieler, Torsten Diemer, Sascha Sulzer, Erol Schmitt, Annika Menold und Tobias Gaul.
Anschließend bekundete er seine ganz besondere Freude darĂŒber, die seltene Auszeichnung fĂŒr 40-jĂ€hrige aktive Feuerwehrmitgliedschaft an Dr. Peter Klehr verleihen zu dĂŒrfen. Besondere Anerkennung mĂŒsse dabei finden, dass Dr. Klehr ĂŒber die normale TĂ€tigkeit eines Feuerwehrmitglieds hinaus seit nunmehr 18 Jahren die Feuerwehr als Kommandant fĂŒhre und somit die Gesamtverantwortung trage. Dies sei alles andere als selbstverstĂ€ndlich, sei doch der Trend in anderen Wehren oftmals, dass ein Kommandant dieses Amt, das zeitintensiv und sehr verantwortungsvoll ist, nach einer Amtszeit wegen Überlastung wieder aufgebe. Danach verlieh er Dr. Klehr das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold fĂŒr 40 Jahre Einsatzdienst.
In Ihren herzlichen Grußworten dankte Frau BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel allen EinsatzkrĂ€ften fĂŒr ihr Engagement und betonte, man könne ein solches Ehrenamt, das dem Wohl und der Sicherheit der Mitmenschen diene, nicht hoch genug schĂ€tzen. Sie freue sich deshalb schon auf das Grillfest, das sie als persönliches Dankeschön fĂŒr alle Feuerwehrleute nebst Partnern im Mai veranstalten wird. Sie sieht die die monatlichen gemeinsamen Besprechungen mit dem Kommandanten als Start in eine sehr gute Zusammenarbeit an. Die lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Garage als zeitweilige Zwischenlösung, damit den Vorschriften der UVV in einem Mindestmaß Entsprechung getragen wird, werde im April aufgebaut. Dies ist aus ihrer Sicht aber lediglich eine Zwischenlösung. Sie sei sich ihrer Verantwortung fĂŒr die Sicherheit der Feuerwehrleute sehr bewusst und werde sich bezĂŒglich einer bisher noch nicht abschließend gefundenen Lösung fĂŒr das Feuerwehrhaus dafĂŒr einsetzen, dass hier Bedingungen geschaffen werden, die den Sicherheitsbestimmungen der UnfallverhĂŒtungsvorschrift entsprechen und eine in Zukunft tragfĂ€hige Lösung darstellen. Sie betonte, der Unterhalt einer einsatzfĂ€higen und gut ausgerĂŒsteten Feuerwehr sei Pflichtaufgabe der Gemeinde. Dieser Auftrag werde ernst genommen. Sie selbst sei sehr froh, Chefin einer so gut funktionierenden Feuerwehr zu sein, freue sich auf den gemeinsamen Ausflug zur Partner-Feuerwehr in Annaberg und wĂ€re auch gern bereit, am Team-Event der Feuerwehr teilzunehmen.
Zum Zeichen, dass die Anerkennung nicht nur einseitig ist, ĂŒberreichte Kommandant Dr. Klehr der BĂŒrgermeisterin eine Feuerwehr-Kappe, so dass die Zugehörigkeit der BĂŒrgermeisterin zur Wehr nunmehr auch nach außen hin sichtbar ist.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ meldete sich die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Gaiberg, Frau RĂŒhrlechner-Bratulic, zu Wort. Sie stellte sich in ihrer Eigenschaft als erste Vorsitzende eines in Gaiberg nicht allzu bekannten, dennoch von der Zahl der Mitglieder her einen der grĂ¶ĂŸten Vereine Gaibergs vor. Der Ortsverein Gaiberg des Deutschen Roten Kreuz arbeite bisher eher im Hintergrund durch Spendensammlungen fĂŒr diverse wohltĂ€tige Projekte im In- und Ausland, denen ohne BĂŒrokratie oder Verwaltungskosten geholfen werden könne. Seit drei Jahren sei aber nunmehr durch die GrĂŒndung der Helfer-vor-Ort-Gruppe des DRK eine kleine Mannschaft in Gaiberg sehr prĂ€sent. Die Helfer werden in einem medizinischen Notfall von der Leitstelle mit alarmiert und treffen wegen nĂ€herer Anfahrtswege oft entscheidende Minuten vor dem aus Heidelberg oder weiter entfernten Standorten anfahrenden Rettungswagen ein. So kann in zeitkritischen FĂ€llen schnell mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen werden oder auch durch die bloße Anwesenheit von Helfern fĂŒr Patient und Angehörige der Stress gemindert werden, wenn sie in einer Notfallsituation nicht ganz auf sich allein gestellt auf den Rettungswagen oder Notarzt warten mĂŒssen. Frau RĂŒhrlechner-Bratulic drĂŒckte ihre Begeisterung darĂŒber aus, dass die Helfer der Gruppe rund um die Uhr bereit sind, ihren Gaiberger MitbĂŒrgern ehrenamtlich Erste Hilfe zu leisten und lobte die Beteiligten sehr fĂŒr ihr Engagement.
Bei dem von der Gemeinde Anfang des Jahres initiierten Vereinstreffen erhielt der Vorstand des DRK-Ortsvereins im GesprĂ€ch mit Feuerwehrkommandanten Dr. Klehr die Information, dass die Feuerwehr selbst nicht ĂŒber ein AED (Automatisierter Elektrischer Defibrillator) verfĂŒgt. Daraufhin beschloss der DRK Ortsverein die Finanzierung und Spende eines AED fĂŒr die Feuerwehr, der in einem Einsatzfahrzeug verlastet wird und so ggf. bei Einsatzstellen wie Unfallorten zeitnah vor Ort ist und sowohl von der Helfer-vor-Ort-Gruppe (die auch ĂŒber einen eigenen AED verfĂŒgt), deren Mitglieder als FeuerwehrsanitĂ€ter in der Feuerwehr tĂ€tig sind, als auch von den Feuerwehrleuten, die in die Handhabung des AED eingewiesen sind, verwendet werden kann. Bei einem Einsatz, wo ein AED benötigt wird, entscheiden Minuten darĂŒber, wie gut die Chancen des folgenlosen Überlebens-Chancen eines Patienten stehen.
Frau RĂŒhrlechner-Bratulic ĂŒbergab den AED dem Kommandanten der Feuerwehr, verbunden mit dem Wunsch, dass dieser nicht zu oft im Einsatz angewandt werden mĂŒsse und wenn doch, dass er zur Genesung des Patienten beitragen könne.
Der 2. Stellvertretende Kommandant, Peter Brenner, erinnerte an den Termin fĂŒr die Aktion Sauberer Waldrand, zu dem alle Gaiberger BĂŒrger herzlich eingeladen sind. Es wird zunĂ€chst von 10.00 Uhr (Treffpunkt Feuerwehrhaus) bis ca. 12 Uhr MĂŒll im und rund um den Wald eingesammelt und entsorgt. Im Anschluss gibt es ein gemeinsames Vesper fĂŒr alle Helfer in der Fahrzeughalle.
Die Generalversammlung wurde um 21.20 Uhr durch Kommandant Dr. Klehr fĂŒr geschlossen erklĂ€rt. Im Anschluss an den offiziellen Teil waren die Teilnehmer zu Wildschweingulasch und SpĂ€tzle eingeladen (gestiftet von Achim Himmelmann und lecker zubereitet von Sascha Sulzer mit Assistenz von Ralf Haaf). Salate und Desserts wurden von den Feuerwehrfrauen beigetragen.

Christbaumsammelaktion 2019

Am 12.01.2019 hat die Jugendfeuerwehr mit UnterstĂŒtzung von 14 Helfern aus der Aktiven Wehr die ausrangierten ChristbĂ€ume in Gaiberg eingesammelt. Die „GebĂŒhr“ von 3,50 EUR pro Baum kommt in die Kasse der Jugendfeuerwehr und somit der Jugendarbeit zu Gute. FĂŒr diese Aktion durften wir den Transporter der Gemeinde Gaiberg nutzen; auch stellten Ralph Steffen, Hans-Peter Fuchs und Eckard Klingmann uns jeweils ein Transportfahrzeug zur VerfĂŒgung, wofĂŒr wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken!
Durch das nass-kalte Wetter war eine Teepause nach einer Stunde eine willkommene AufwĂ€rm-Gelegenheit. Nach zwei Stunden waren alle BĂ€ume eingesammelt und in den Container der AVR verfrachtet (aus UmweltschutzgrĂŒnden werden die BĂ€ume schon seit Jahren nicht mehr verbrannt). Die Jugendlichen Helfer stĂ€rkten sich mit von Ulrike und Michael Röttig (vielen Dank an euch beide fĂŒr die immer leckere Verpflegung) selbst gemachten Hamburgern.

Ergebnis der Obdachlosen-Geschenkaktion „Versuch zu Helfen“ 2018

Mittlerweile haben wir sĂ€mtliche Spenden, die uns in Form fertig gepackter PĂ€ckchen oder auch Sachspenden wie Esswaren, Hygieneartikel, SĂŒĂŸigkeiten, Instantkaffee und Thermobechern erreicht haben, an 9 verschiedene TagesstĂ€tten, SuppenkĂŒchen und ObdachlosenunterkĂŒnfte verteilt. Wir haben auch obdachlose Menschen, die wir aus den vergangenen Jahren kennen, an den gewohnten Treffpunkten aufgesucht und beschenkt. Wie immer, haben sich diese sehr ĂŒber die Geschenke gefreut, aber auch darĂŒber, uns wieder zu sehen und ein bisschen ĂŒber ihr Leben zu erzĂ€hlen.

Insgesamt haben wir 681 GeschenkpĂ€ckchen verteilt. Im Vergleich zu den Vorjahren (2015 ca 900, 2016 ca 1.200, 2017 ca 780) ist eine „AbwĂ€rts-Tendenz“ da. Trotzdem war es fĂŒr uns eine sehr schöne Erfahrung, dass so viele Menschen an unserer Aktion teilgenommen haben. Teilweise wurde im Familien- und Freundeskreis gesammelt. Auch haben Schulklassen der SRH Schule NeckargemĂŒnd, die F&U Heidelberg, das DLRG Heidelberg, Mitarbeiter des Amtsgerichts Heidelberg, von Ironwerk Bammental, Melchers RechtsanwĂ€lten, Falk&Co., Kanzlei GrĂ©us
und dem NEC Heidelberg – um nur einige zu nennen – interne Sammlungen veranstaltet und uns jeweils mit einer großen Anzahl liebevoll gepackter PĂ€ckchen unterstĂŒtzt. GesprĂ€che mit zahlreichen Spendern, die uns im Feuerwehrhaus besucht haben, bestĂ€rkten uns durch positives Feedback und Interesse. Vielen Spendern geht es darum, direkt etwas zu bewirken und nicht das GefĂŒhl zu haben, dass ihre Spende im anonymen Nirgendwo verschwindet. Durch unsere Erfahrung beim Ausliefern der PĂ€ckchen können wir bestĂ€tigen, dass – obwohl ein kleines Weihnachtsgeschenk natĂŒrlich keine nachhaltige Hilfe darstellt – jedes PĂ€ckchen eine positive VerĂ€nderung im Weihnachtserlebnis der Beschenkten bringt. Die Freude ist oft viel grĂ¶ĂŸer als der Gegenwert des Geschenks; fĂŒr die Mehrzahl der obdachlosen Menschen zĂ€hlt der ideelle Wert – dass irgendjemand an sie gedacht hat – mehr und trĂ€gt dazu bei, dass sie sich nicht ganz vergessen fĂŒhlen.

Vielen Dank an die BĂ€ckerei Schneider fĂŒr das Sammeln der Geschenke und allen, die sich – ob durch praktische UnterstĂŒtzung oder Spenden – an unserer Aktion beteiligt haben!

Update “Versuch zu Helfen 2018” – 19.12.2018

Am Samstag haben wir einige der gespendeten Geschenke (und Hundefutter) an einzelne Obdachlose in Heidelberg verteilt. Alle Beschenkten haben sich sehr gefreut, vor allem ĂŒber die Tatsache, dass jemand an sie gedacht hat und auch ĂŒber die „praktischen“ Dinge wie Schal, MĂŒtze, Handschuhe oder Decken. Auch Leckereien, SĂŒĂŸigkeiten, Kaffee oder Konserven kamen sehr gut an!
Die Auslieferung der Geschenke/Sachspenden an das Wichernheim HD, Bethanien MA, Übernachtungsstelle U5 u. Bonadiesstraße MA, Caritas Weinheim, Talhof Schriesheim, St. Martin Ludwigshafen und Die BrĂŒcke Schwetzingen sind mittlerweile auch erledigt.
Morgen erfolgt noch die Auslieferung an das Karl-Klotz-Haus HD und an Plattform Walldorf.
Hier eine Dankeschön-Mail vom Talhof Schriesheim:

Update “Versuch zu Helfen 2018” – 11.12.2018

Heute noch 112 (sehr gute Zahl; hilft in allen Notlagen!) GeschenkpÀckchen erhalten: Danke an die Mitarbeiter des Amtsgerichts Heidelberg, dem DLRG Heidelberg, der F&U Heidelberg, den Mitarbeitern von Falk&Co. und zahlreichen privaten Spendern!
Die Auslieferung hat begonnen:
75 Geschenke an das Wichernheim Heidelberg – und dazu noch 177 PĂ€ckchen selbst gebackene WeihnachtsplĂ€tzchen, hergestellt von der Bambinifeuerwehr in der Backstube der BĂ€ckerei Schneider. Dabei haben wir einige Menschen wieder getroffen, die wir in den letzten Jahren kennengelernt haben und die sich schon auf unseren Besuch gefreut haben 😊
Geschenke, Hundefutter und einen
Schlafsack haben wir auch schon an drei obdachlose Personen direkt verteilt. Wie in den vergangenen Jahren auch haben wir Lebensgeschichten gehört, die einem wieder einmal bewusst machen, wie schnell und unverschuldet jemand in Not geraten kann. Unfall, Arbeitsplatzverlust, Mietschulden…es kann jeden treffen!
Die Aktion hilft nicht nur den EmpfĂ€ngern der Spenden sondern zeigt uns auch immer wieder, wie gut es uns – dem „NormalbĂŒrger“ geht und wie plötzlich alles anders sein kann….
Wir berichten weiter!

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