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Bambini Übung am 19.9.2016

Bei der ersten Übung der Bambini-Feuerwehr nach der Sommerpause zeigte sich, dass unsere Nachwuchs-Feuerwehr nichts verlernt hat. Geübt wurde ein Löschangriff. Dazu musste zunächst ein Hydrant gefunden werden. Die „alten Hasen“ unter den Bambinis zeigten dabei den neu Hinzugekommenen, wie man die entsprechenden Hinweisschilder entziffern kann. Mit vereinten Kräften gelang es sogar, einen Hydrantendeckel zu öffnen und ein  Standrohr zu setzen. Anschließend wurde „gelöscht“, was das Zeug hält.
Unsere nächste Übung findet am 10.10.2016 um 16.30 Uhr statt

Gänseblümchen e.V. zu Besuch bei der Feuerwehr Gaiberg

Am Freitag, den 22.7.2016, bekam die Feuerwehr Gaiberg Besuch von 15 Kindern und ihren Erzieherinnen vom Gänseblümchen e.V. Zu Beginn zeigten einige Kinder ganz stolz, dass sie für den Tag extra ein Feuerwehr-Shirt angezogen hatten. Auch erste Kenntnisse über die Feuerwehr wurden präsentiert, z.B. dass mit einem Schlauch und Wasser Feuer gelöscht wird. Das Löschen dürften die kleinen Besucher auch selber ausprobieren. Schnell war klar, dass die Kübelspritze die größte Attrakt…ion des Vormittags würde. Immer im Wechsel durften die kleinen Nachwuchs-Feuerwehr-Interessenten pumpen und spritzen. Bald waren einige Kinder von oben bis unten nass aber glücklich. Auch die Löschfahrzeuge wurden sehr interessiert bestaunt und jeder musste einmal (oder mehrmals) darin sitzen. Dann stellten die Kinder fest, dass man in der leeren Fahrzeughalle sehr schön Fangen spielen kann und stärkten sich zum Abschluss mit Wassermelone. Wie gut, dass die Kübelspritze immer noch in Betrieb und nun auch zum Händewaschen zu gebrauchen war! Nachdem am Ende noch kurz überlegt wurde, dass die Feuerwehrleute jetzt genau das gleiche wie die Gänseblümchen Kinder vor haben, nämlich nach Hause gehen und zu Mittag zu essen, zog die kleine Mannschaft durchnässt und zufrieden wieder ab. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch!

Sommerfest 2016

Das Sommerfest der Feuerwehr Gaiberg fand am vergangenen Samstag, den 2.7.2016 statt. Während der Vorbereitungen und des Aufbaus regnete es in Strömen, so dass man schon befürchten konnte, das Fest werde ins Wasser fallen. Glücklicherweise war dies nicht der Fall. Zur Eröffnung begrüßte Kommandant Dr. Peter Klehr die Gäste, die trotz des schlechten Wetters den Weg ins Feuerwehrhaus gefunden hatten und dankte dem Festausschuss für die Organisation des Sommerfests. Der stellvertretende Bürgermeister und Gemeinderat Ralph Steffen hielt eine Begrüßungsansprache und lobte die Arbeit der Feuerwehrleute, die gerade durch die Unwetter in den letzten Wochen sehr zeitintensiv war (nur bei den Unwettereinsätzen in den letzten Wochen kamen schon über 340 Einsatzstunden zusammen). Auch der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr Gaiberg, Prof. Dr. Maximilian Haider begrüßte die Anwesenden und gab seiner Hoffnung auf ein gelungenes Fest Ausdruck.
Getreu dem Motto des Sommerfests „Wir lassen es krachen“ zeigte die erste Vorführung des Nachmittags die Situation nach einem „Krach / crash“: Ein gerade verunfalltes Fahrzeug mit zwei verletzten Personen (dargestellt von zwei Bambini-Feuerwehrkindern) in „fließendem“ Verkehr. Die Feuerwehr-Bambinis demonstrierten, was passiert, wenn die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer keinen Platz für die eintreffenden Rettungskräfte machen und führten anschließend vor, wie eine vorschriftsmäßige Rettungsgasse aussehen muss. Die Jugendfeuerwehr kam mit dem MLF zur Einsatzstelle und zeigte ihr Können bei einer technischen Hilfeleistung. Von der Bereitstellung sämtlicher Einsatzmaterialien bis zur Patientenbetreuung beeindruckte die Gruppe der 10 – 17-Jährigen durch einen disziplinierten und gekonnten Einsatz. Eine Stunde später führte eine Staffel der aktiven Wehr den Ablauf einer technischen Hilfeleistung vor. Das von der Firma Autohaus Bollack, Bammental, dankenswerterweise gespendete Fahrzeug wurde mit schwerem Rettungsgerät fachgerecht zerlegt und eine schonende, patientengerechte Rettung aus einem verunfallten Pkw demonstriert. Nachdem der „Patient“ aus dem Fahrzeug befreit war, hieß es für das Publikum „Ohren zuhalten!“, denn die Zündung des im Fahrzeug befindlichen Airbags ging mit einem lauten Knall einher. Kommandant Dr. Peter Klehr gab den anwesenden Zuschauern Hintergrundinformationen zum Einsatzablauf und wies darauf hin, wie hilfreich und nützlich Rettungskarten sind, die für jedes Kraftfahrzeug erhältlich sind und – z.B. hinter die Sonnenblende geklemmt- im Notfall ein wichtiges Hilfsmittel und Zeitersparnis für die Rettungskräfte darstellen.
Auch die folgenden Vorführungen fanden getreu unserem Motto „wir lassen es krachen“ statt. Eine handelsübliche Deodorant-Spraydose explodierte nach kurzem Erhitzen mit einem lautstarken Knall. Die Fettexplosion war zwar weniger geräuschstark, führte den Zuschauern jedoch eindrucksvoll vor Augen, was passiert, wenn man versucht, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen. Durch das plötzliche Verdampfen des auf brennendes Fett auftreffenden Wassers entsteht ein Feuerball, der ein Vielfaches an Größe des eigentlichen Brandherdes erreicht. Daher sollte in jedem Haushalt eine Löschdecke vorhanden sein, mit der man z.B. brennendes Fett auf dem Herd sicher löschen kann.
Die Tombola der Bambini-Feuerwehr, für die auch dieses Jahr wieder die Gewinne von vielen Geschäftsleuten aus Gaiberg und der Umgebung gespendet worden waren, war am frühen Nachmittag restlos ausverkauft.
Am Ende des Nachmittags war, aufgrund der wetterbedingt niedrigen Besucherzahl zur Kaffeezeit, noch ein Rest vom Kuchenbuffet übrig. Da alle gespendeten Kuchen sehr lecker waren, entschloss man sich kurzerhand, dem Obdachlosenheim Wichernheim in Heidelberg eine Kuchenspende zukommen zu lassen. Diese wurde auch sehr gerne angenommen, da dort gerade für die Bewohner ein EM-Fernseh-Abend vorbereitet wurde und die guten Leckereien deshalb höchst willkommen waren.
Abends sorgte DJ Oliver Wagner / MW Music vor Übertragung des EM-Viertelfinalspiels Italien / Deutschland, in der Halbzeitpause und nach Ende des nervaufreibenden Elfmeter-Schießens für ein Musikprogramm, bei dem gefeiert und getanzt werden konnte.
Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen unseres Sommerfests beigetragen und bei den Zuschauern und Gästen, die uns durch ihre Anwesenheit unterstützt und Interesse an unserer Tätigkeit gezeigt haben.

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Link zur: Sommerfest 2016 Zeitung

Freiwillige Feuerwehr = EHRENAMT

„Ich mache das Ehrenamt, um anderen zu helfen. Die Dankbarkeit derer, denen man hilft, ist eine große Motivation. Außerdem wächst man in der Gemeinschaft an manchen Aufgaben über sich hinaus“ so die Antwort eines Mitglieds der aktiven Wehr auf die Frage nach dem Grund des ehrenamtlichen Engagements. In diesem Sinne äußerten sich fast alle Feuerwehrleute, denen die gleiche Frage gestellt wurde. Auch der Wunsch, in der Gemeinde Gaiberg nicht nur zu wohnen, sondern sich aktiv in das Gemeindeleben einzubringen, spielt eine Rolle.
In den verschiedenen Abteilungen der Feuerwehr Gaiberg sind fast 50 ehrenamtliche Mitglieder. Gemeinsames Motiv ist die Freude daran, anderen Menschen, die in einer Notlage sind, helfen zu können. Das ist nicht immer einfach. Oftmals stößt man auf Unverständnis von Seiten derer, die die ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehr als selbstverständlichen Service oder schlimmer noch als Störung im eigenen Tagesablauf – wenn z.B. eine Straße gesperrt werden muss – empfinden.
Manche Erlebnisse und Eindrücke aus dem Einsatzgeschehen sind nur schwer zu verkraften und müssen danach erst mal „verarbeitet“ werden; hier hilft es, in der Feuerwehr-Gemeinschaft aufgefangen und unterstützt zu werden. „Wir sind auch in Notlagen untereinander gegenseitig für uns da“.
Ehrenamt bei der Feuerwehr ist Herausforderung, Hilfe, Gemeinschaft, Freude, Neues lernen und niemals Langeweile. Je nachdem, in welcher Abteilung man sich engagiert oder welche Position jemand innehat, können in manchen Wochen schon mal bis zu 20 Stunden Feuerwehrtätigkeit anfallen.
Vorteile oder gar materiellen Gewinn bringt dieses Ehrenamt nicht. Trotzdem ist unsere Tätigkeit nicht „umsonst“: Die Belohnung dafür ist z.B. die Begeisterung der Kinder unserer Jugendgruppen, ein Dankeschön bei Einsätzen zu hören (oftmals auch spontane Verpflegung mit Kaffee oder Süßigkeiten von Anwohnern), Anerkennung zu erhalten, Teamgeist und Kameradschaft zu erfahren, und das Gefühl, etwas für die Gesellschaft bzw. einfach das RICHTIGE zu tun.
Auch ist die Erfahrung von besonderer Gemeinschaft ein persönlicher Gewinn für viele: Vollkommen unterschiedliche Menschen wachsen durch die gemeinsame Motivation, in Notlagen Hilfe zu leisten, zu einem Team zusammen, in dem sich im Fall der Fälle jeder zu 100% auf den anderen verlassen kann.

INFO:
Die Tradition des Ehrenamts reicht zurück bis in die Zeit der Antike. Wer sich im alten Griechenland den Angelegenheiten des Gemeinwesens verweigerte, war ein idiótes, (also ein Privatmensch): „Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger“, formulierte der Athener Perikles 500 v. Chr. Heute ist laut einer Studie des BMFSJ jeder 3. Deutsche in irgendeiner Weise ehrenamtlich tätig, deutschlandweit sind es über 23 Millionen Menschen. In Gaiberg sind Bürger in 26 verschiedenen Vereinen und Einrichtungen ehrenamtlich engagiert.

Überlandhilfe nach Wiesenbach – Gewerbehallenbrand am 7. Juni 2016

Ein Großbrand ereignete sich am Dienstag, den 7.6.2016, in Wiesenbach. In einer Fabrikhalle war ein Brand mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen; die Halle stand nach kurzer Zeit in Vollbrand. Die Feuerwehr Gaiberg wurde um 18.24 Uhr alarmiert, um die Unterkreis-Führungsgruppe zu unterstützen, danach wurden zusätzlich noch Atemschutzgeräteträger angefordert. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Wiesenbach, Neckargemünd, Bammental, Meckesheim, Gauangelloch, Schönbrunn, Mückenloch, Lobbach, Leimen, Schönau und Heidelberg wurden die Löscharbeiten bis 22.30 Uhr durchgeführt. Auch das Technische Hilfswerk und das DRK waren im Einsatz. Aus Gaiberg waren 21 Feuerwehrleute mit 3 Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Der Stellvertretende Bürgermeister Ralph Steffen war ebenfalls am Einsatzort, informierte sich über den Verlauf der Löscharbeiten und äußerte Anerkennung über die Arbeit der Feuerwehrleute, die – auch durch die Unwetter der letzten Tage – überdurchschnittlich viel Zeit und Kraft in die Einsätze der vergangenen Wochen investiert haben.
Während der Dauer der Überlandhilfe war die Gaiberger Wache zusätzlich mit weiteren Mitgliedern der aktiven Wehr besetzt, die für den Fall eines erneuten Unwettereinsatzes, wie es via Unwetterwarnung für diesen Abend prognostiziert war, in Bereitschaft blieben. Von weiteren Unwettern blieben wir aber zum Glück verschont.

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Team Event 2016

Nachdem wir „zur Vorbereitung“ auf unser Team Event 2016, in der Nacht vom 4. Juni ab 2.30 Uhr bis ca. 4.30 Uhr morgens, noch zwei Keller ausgepumpt hatten, starteten wir morgens um 8.30 Uhr – bei leicht bewölktem Himmel und allem Anschein nach mit einer beruhigten Wettersituation – mit ingesamt 4 Kleinbussen in Richtung Darmstadt. Auf dem Programm stand eine Führung durch die Grube Messel und nachmittags LaserTag in Darmstadt. Die FF Bammental hatte sich zuvor bereit erklärt, zusammen mit den 5 in Gaiberg zurückgebliebenen Feuerwehr-Kameraden ggf. bei einem Alarm zu unterstützen. Und so wurde auch zusätzlich noch über die Leitstelle eine Parallel-Alarmierung mit der FF Bammental eingerichtet.
Kurz bevor wir Darmstadt erreicht hatten, ging schon der erste Alarm für die FF Gaiberg über die Leitstelle ein, es handelte sich jedoch „nur“ um eine Ölspur von Bammental nach Gaiberg, die problemlos mit den Kameraden aus Bammental abgearbeitet wurde.
Die Ausflugsgruppe begann inzwischen die Grubenwanderung in Messel, bei der wir über die Entstehung und Geschichte der Grube Messel informiert wurden und zudem einiges über die dort gefundenen Fossilien erklärt bekamen. Bei strahlendem Sonnenschein standen wir oberhalb der Grube Messel mit wenigen dunklen Wolken im Hintergrund, als die nächsten Alarme – diesmal wegen Starkregen in Gaiberg – für unsere „daheimgebliebenen“ Kameraden eingingen: Überflutung der L600 mit Anforderung zur Sperrung der Strasse und zwei vollgelaufene Keller. Inzwischen hatte es durch das Unwetter jedoch auch die Feuerwehr Bammental „erwischt“, so dass wir von der Feuerwehr Wiesenbach bei der Abarbeitung der Einsätze unterstützt wurden und auch diese Einsätze zügig abgearbeitet werden konnten. Zudem unterstützte uns die Feuerwehr Leimen mit gefüllten Sandsäcken.
In der Grube Messel war dagegen immer noch sonniges und warmes Wetter, als wir gegen 12.30 Uhr unsere Grubenwanderung beendeten und eine kurze Mittagspause einlegten. Bei einem kurzen Regenschauer nahmen wir unsere mitgebrachte Verpflegung zu uns, und erfuhren via WhatsApp, dass die Einsätze in Gaiberg inzwischen erfolgreich beendet wurden. Also fuhren wir wie geplant weiter zu LaserTag Darmstadt. Dort wurden wir in zwei Mannschaften aufgeteilt und gingen nach einer kurzen Einweisung durch unsere zwei Coaches zum Schlagabtausch in die Arena. Das LaserTag Spiel war entgegen der Erwartungen sehr anstrengend, hat aber Allen sehr viel Spass gemacht. Nach etwas mehr als zwei Stunden in der LaserTag Arena fuhren wir erschöpft zurück Richtung Heidelberg und ließen den Team Event Tag zusammen mit noch zwei der daheimgebliebenen Kameraden, die kurzfristig noch zu uns stießen, im Bierhelderhof ausklingen.
An dieser Stelle noch mal besonderen Dank an die Feuerwehren aus Bammental, Wiesenbach und Leimen und natürlich auch an alle „daheimgebliebenen“ Gaiberger Feuerwehr-Kameraden für ihren außergewöhnlichen und engagierten Einsatz für die Gaiberger Bürger an diesem Tag!

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Unwetter-Einsätze in Gaiberg am 4. Juni 2016

Am 4. Juni 2016 kam die nächste Starkregenfront nach Gaiberg. Nachts um 2.24 Uhr waren durch starke Regenfälle zwei Keller auszupumpen. Am Morgen wurde dann gegen 9 Uhr eine Ölspur, die sich von Bammental bis nach Gaiberg zog, gemeldet.
Um kurz nach 10 Uhr kam dann das nächste Unwetter, wiederum mit Starkregen, über der Region nieder. Strassen musste wegen Überflutung gesperrt werden und zudem zwei Keller ausgepumpt, sowie weitere Gebäude mit Sandsäcken vor Überflutung gesichert werden. Danke an dieser Stelle an unser Kameraden der FF Bammental, FF Wiesenbach und FF Leimen, die uns tatkräftig bei diesen Einsätzen unterstützt haben!unwetter_04062016_news

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