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Übung auf SRH-Wohngebäude am 8. Oktober 2019

Am Mittwoch, 8.10.2019, führte die Gaiberger Feuerwehr eine Übung auf das Wohngebäude der SRH in der Schillerstraße durch.
Angenommen war eine Rauchentwicklung im Treppenraum. Das Gebäude wurde durch die Bewohner schnell geräumt, zwei Bewohner fehlten jedoch. Die Feuerwehr durchsuchte das Gebäude und rettete die zwei vermissten Personen. Außerdem wurde die Brandbekämpfung aufgenommen.
Des weiteren wurde noch ein Unfall eines Atemschutztrupps angenommen. Der verunfallte Trupp musste vom Sicherheitstrupp gerettet werden.
Als problematisch stellte sich in dem Gebiet die Parksituation dar, die trotz ausgeschilderter Halteverbotszonen die Anfahrt und die Arbeit der Feuerwehr erheblich behinderte.
Vielen Dank dem Personal und den Bewohnern der SRH für die schon jahrelange gute Zusammenarbeit.

Übung auf Berghof Weinäcker am 24. September 2019

Eine gemeinsamen Übung mit der FF Gauangelloch auf den Berghof Weinäcker in Gaiberg fand am Dienstagabend 24.9.2019 statt.
Angenommen wurde ein Brand in einem Nebengebäude mit mehreren vermissten Personen (dargestellt von Mitgliedern der Gaiberger Jugendfeuerwehr), die unter Atemschutz gesucht werden mussten.
Zusätzlich wurde eine Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten (Lage unterhalb des Sägewerks beim Wasserreservoir, im künftigen Gewerbegebiet “Mäuerlesäcker”) über die L600 hinweg bis zum Berghof Weinäcker verlegt.
Trotz des einsetzenden Regens konnte die Übungslage ohne Schwierigkeiten bewältigt werden.
Danke an die Kameraden aus Gauangelloch für ihre tatkräftige Unterstützung bei dieser Übung!
Anschließend wurden wir von der Fam. Müller zum Essen und Trinken eingeladen. Vielen Dank nochmals dafür!
Im kommenden Jahr wird die gemeinsame Übung wieder in Gauangelloch stattfinden.

Team Event 2019

Der traditionell jährlich im Winter stattfindende Kameradschaftsabend der Feuerwehr Gaiberg wird seit einiger Zeit in Form eines   ganztägigen Team-Events im Sommer begangen. Hierbei legen wir Wert darauf, bei sportlichen Herausforderungen den Teamgeist zu fördern, gleichzeitig kommt der Feier-Aspekt und das gesellige Beisammensein nicht zu kurz.

So ging es dieses Jahr zunächst in den Ziplinepark Elmstein in der Pfalz. Zipline bedeutet, dass man in einem Klettergeschirr jeweils einzeln an verschieden langen und hohen Seilrutschen durch den Wald von Baumwipfel zu Baumwipfel „fährt“ bzw. rutscht. Das klingt zunächst einfach, ist aber wegen technischer und psychischer Herausforderungen schwieriger, als zunächst gedacht. In die verschiedenen Sicherungstechniken, die unbedingt erforderlich sind, wurden wir am Übungsparcours durch die drei Betreuer Peter, Marc und Alexander mit viel Geduld und Humor eingewiesen. Nachdem wir alle mit unserer Unterschrift bestätigt hatten, im Wissen, worauf wir uns auf eigene Verantwortung einlassen, die „richtige“ Zipline-Strecke bewältigen zu wollen, durften wir -in drei Gruppen aufgeteilt und durch die Betreuer bewacht und bewertet- die erste in luftiger Höhe an einer alten Buche befestigte Plattform erklimmen. Und ab hier gab es nur noch einen Weg weg: Rein in die erste Rutsche und somit in den Parcours, anfangs noch in gut verträglicher Höhe und gemäßigtem Tempo – (jedenfalls aus Sicht der Berichterstattenden). Während einige der Feuerwehrleute austesteten, wie man möglichst schnell von Baum zu Baum sausen oder von Plattform zum Erdboden einen  Bungee-Jumping-Effekt erzielen kann, waren andere vollkommen damit ausgelastet, die Strecke, die immerhin bis auf 18m Höhe ging und einige Balance-Hindernisse aufwies, überhaupt zu bewältigen. Schnell wurde für alle deutlich: Wenn jeder auf seinen jeweiligen Hintermann (-frau) achtet, ggf. Hilfestellung gibt oder auch mal wartet, kommt die ganze Gruppe voran. Lachen, Spaß und Gemeinsamkeit sowie Verständnis und Hilfestellung standen im Vordergrund und haben dem einen oder der anderen einmal wieder ein neues Gefühl der Gemeinschaft innerhalb der Mannschaft vermittelt.
Nach der sportlichen Herausforderung durfte das leibliche Wohl nicht übergangen werden. Bei der Winzergenossenschaft Mussbach fand der Ausflug mit leckeren Pfälzer Spezialitäten und natürlich neuem (und „älterem“) Wein ein leckeres und stärkendes Ende. Besonders gefreut hat uns, dass Bürgermeisterin Müller-Vogel es sich – trotz der unmittelbar vorhergehenden zweitägigen Klausurtagung des Gemeinderats – nicht nehmen ließ, zusammen mit ihrem Ehemann den Tag mit uns gemeinsam dort ausklingen zu lassen. Es war die Premiere, dass der Chef / die Chefin der Feuerwehr für eine solche Aktivität einen Wochenendtag opfert. Ebenso ist zu erwähnen, dass die Gemeinde die Kosten für diese Teambildungsmaßnahme großzügig finanziell unterstützt. Vielen Dank hierfür!
Am Ende des Ausflugstages waren sich alle Teilnehmer einig, dass der Tag eine ganz besondere Erfahrung war, die eine sehr positive Wirkung auf die Zusammenarbeit haben wird.

Pavillon und zusätzliche Wechselkleidung von Förderverein angeschafft

Bei einem Brandeinsatz entstehen in fast allen Fällen durch die Verbrennung giftige Stoffe, die sich – insbesondere für Einsatzkräfte, die dem Brand durch Löscharbeiten besonders nahe kommen – gesundheitsschädlich, teilweise sogar krebserregend, auswirken.
Um die Kontamination mit diesen Giftstoffen so gering wie möglich zu halten, ist es u.a. notwendig, die Einsatzkleidung unmittelbar nach dem Löscheinsatz (insbesondere bevor man wieder ein Löschfahrzeug oder geschlossene Räume betritt) gegen saubere Kleidung auszutauschen, und zwar noch an der Einsatzstelle.
Die kontaminierte Einsatzkleidung wird noch an Ort und Stelle in Plastiksäcke, die sich während der Spezialreinigung, die bei der Feuerwehr Leimen durchgeführt wird, auflösen, verpackt. Nur so kann eine Verbreitung der Kontamination auf ein Minimum eingeschränkt werden.
Um das Umkleiden am Einsatzort zu ermöglichen, hat der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Gaiberg e.V. einen Pavillon sowie drei (weitere) Jogginganzüge, die zum Umkleiden nach Einsätzen für die Atemschutzträger zur Verfügung stehen, angeschafft.
Wir sehen diese Anschaffung als notwendigen Beitrag zur Gesundheit unserer Einsatzkräfte an.

Partnerschaftsbesuch bei der Feuerwehr Annaberg 2019

Eine 27-köpfige Gruppe der Gaiberger Feuerwehr besuchte vom 30.5. bis 2.6.2019 die Partnerfeuerwehr Annaberg in Österreich.
Mit dabei waren auch Bürgermeisterin Petra Müller-Vogel und ihr Mann. Nach der Anreise trafen wir uns am Donnerstagabend im Annaberger Feuerwehrhaus zum gemeinsamen Grillen mit den Österreichischen Freunden.
Mit dabei auch der neugewählte Annaberger Bürgermeister Martin Promok, der uns schon lange Jahre als Mitglied der Feuerwehr bekannt ist. Die Kommandanten Rupert Hirscher und Dr. Peter Klehr begrüßten die Anwesenden und tauschten Gastgeschenke aus.
Man betonte die langjährige gewachsene Partnerschaft, die auch viele private Freundschaften hervorgebracht habe und im kommenden Jahr 30 Jahre bestehen wird.
Die Annaberger Kameraden werden uns im kommenden Jahr anlässlich unseres 140 jährigem Jubiläums besuchen.
Am Freitag traf man sich zu einer Wanderung auf die Rottenhof-Hütte. Eine geplante Wanderung über die Almen musste wegen noch liegenden Schnees in diesen Höhen abgesagt werden. Bei Nieselregen gelangten wir über den 10 km langen Weg zur ca. 1400 m hoch gelegenen Hütte, wo wir uns stärken konnten.
Abends trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Gasthof Postwirt.
Bei bestem Wetter ging es am Samstagvormittag in die Landeshauptstadt Salzburg. Dort stand zunächst ein Besuch bei der Berufsfeuerwehr auf dem Programm. Im Rahmen einer informativen Führung wurden uns die vielfältigen Aufgaben dieser Feuerwehr erläutert und der Fahrzeugpark vorgeführt.
Danach ging es in die Altstadt, wo sich einige bei einem kühlen Getränk stärkten, andere die Altstadt und die Festung erkundeten.
Am Abend blieb ein Teil unserer Gruppe in Salzburg und genoss das Nachtleben, der andere Teil traf sich zu einem hervorragenden Abendessen im Gasthof „Winterstellgut“.
In der Bar „Postkastel“ in Annaberg ließen wir dann den Abend ausklingen.
Viel zu schnell waren die Tage vorbei und wir mussten am Sonntagvormittag Abschied nehmen.
Wir freuen uns schon auf den Besuch der Annaberger Freunde im kommenden Jahr zur Feier des 140 jährigen Jubiläums der Feuerwehr Gaiberg und des 30 jährigen Jubiläums unserer Partnerschaft.

Grillfest am 25.Mai 2019

Am 25.05.2019 fand bei der Feuerwehr ein Grillfest statt. Bürgermeisterin Müller-Vorgel hatte als Dank für ihr ehrenamtliches Engagement, das der Sicherheit der Gaiberger Bürger dient, Aktive und Alterswehr sowie die HVO-Gruppe eingeladen.
Nach einer Übung zur technischen Hilfeleistung fanden sich rund 40 Feuerwehrleute, sieben von ihnen sind gleichzeitig Mitglieder der HVO-Gruppe des DRK Gaiberg, sowie deren Partner und Kinder, beim Feuerwehrhaus ein. Bei leckerem Essen saß man gemütlich beisammen und hatte Gelegenheit, sich auszutauschen und gleichzeitig die Bürgermeisterin und ihren Mann näher kennen zu lernen. Am Ende des Abends waren sich die Feuerwehrleute einig, dass die mit der Einladung verbundene Anerkennung unseres Engagements keine Selbstverständlichkeit ist und deshalb eine Motivation ist, weiter aktiv mitzuwirken.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Bürgermeisterin für den schönen Abend!

Übung Technische Hilfeleistung – VU am 25. Mai 2019

Am Samstag, den 25.05.2019 hatte die Feuerwehr Gaiberg die Gelegenheit, eine Übung in technischer Hilfeleistung auf dem Firmengelände der Firma Peter Bollack GmbH in Bammental durchzuführen. Es wurden verschiedene Wege der Patienten gerechten Rettung von zwei Personen aus einem „verunfallten“ Pkw, der von Herrn Bollack zur Verfügung gestellt worden war, geübt. Hierbei kommt es darauf an, den Patient unter Einsatz von Rettungsgerät schonend aus dem Fahrzeug zu befreien – im Gegensatz dazu gibt es die sogenannte „Crash“-Rettung, bei der der Fokus auf einer Rettung so schnell wie möglich liegt. Der Einsatz von Rettungsgerät wie Schere und Spreizer, um Zugang zu den beiden „Unfallopfern“ zu erlangen und den Pkw so weit zu öffnen, dass diese durch das Heck des Fahrzeugs ins Freie transportiert werden konnten, war Schwerpunkt der Übung, genauso wie der Umgang mit dem Spineboard und Erste Hilfe.
Vielen Dank an die Firma Peter Bollack GmbH, die uns bereits zum wiederholten Male Pkws als Übungsobjekt und den Platz für die Übung zur Verfügung gestellt hat.

Unterricht: Kontamination bei Feuerwehr-Einsätzen und Einsatz-Hygiene

Da die für Mittwoch, den 8.5. gemeinsam mit der Feuerwehr Gauangelloch geplante Übung wegen Dauerregens verschoben werden musste, fand an diesem Abend theoretischer Unterricht statt.
Kommandant Dr. Klehr griff ein Thema auf, dem bislang noch zu wenig Beachtung geschenkt wird: Es geht um Gesundheit der Feuerwehrleute bzw ganz speziell um den Zusammenhang bestimmter Krebsarten bei Feuerwehrleuten, die oft mit giftigen Stoffen, zum Beispiel Brandrauch, in Berührung kommen. Mittlerweile liegen mehrere von einander unabhängige Studien, u.a. Kanada und Schweden vor, die eine signifikant höhere Krebsrate (allen voran Prostata-, aber auch Lungen-, Darmkrebs oder Leukämie) bei Menschen, die jahrelang bei der Feuerwehr und dort speziell mit der Brandbekämpfung befasst waren, als bei Nichtfeuerwehrleuten gleichen Alters.
Diese signifikanten Zahlen werfen die Frage auf, warum Feuerwehrleute hier augenscheinlich einem höheren Krebsrisiko unterliegen.
Neben individueller und generischer Veranlagung, sonstigen Risikofaktoren wie ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Rauchen, Alkohol etc.) spielt hier die Intoxikation mit Rauch und Rußpartikeln eine Rolle. Brandrauch besteht, je nach brennendem Material, aus Rußpartikeln und einem Gemisch aus verschiedenen, teils hochgiftigen Gasen
Zwar tragen Feuerwehrleute beim Einsatz Atemschutz, so dass das Einatmen der giftigen Substanzen direkt während der Löscharbeiten verhindert wird. Was jedoch bisher vernachlässigt wurde ist die Tatsache, dass Rauch und Rußpartikel sich auf der Einsatzkleidung ablagern -und nicht nur das, sie gehen auch durch die Einsatzkleidung bis auf die Haut darunter. Somit ist ein Feuerwehrmann, der nach erledigter Brandbekämpfung die Atemschutzmaske ablegt, nun den giftigen Partikeln, die eine gute halbe Stunde lang aus der Kleidung wieder ausgasen, schutzlos ausgesetzt und atmet diese ein. Der zweite Weg, wie die schädlichen Stoffe ins Körperinnere gelangen, ist über die Haut. Schwitzt man -und das ist bei einem Brandeinsatz wegen der Hitze des Brandes und der körperlich belastenden Tätigkeit in dicker Schutzkleidung unausweichlich- dann vergrößern sich die Hautporen, so dass giftige Substanzen die Hautbarriere durchdringen können.
Die dritte Methode, wie die Rauchpartikel in den Körper gelangen, geht über Nahrungsaufnahme und Trinken, vor allem dann, wenn dies in unmittelbarer Nähe zur Einsatzstelle und ohne zuvor zumindest Hände und Gesicht gewaschen zu haben.
Der Vortrag beeindruckte die Anwesenden, denen die Studien bisher nicht bekannt waren und die in der Vergangenheit selbst die ein oder andere der aufgezählten falschen bzw gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen gezeigt hatte. Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Anwesenden die möglichen Konsequenzen der Ergebnisse der Studien.
Diese – obwohl in Deutschland (noch) nicht offiziell anerkannt – machen einige Veränderungen im Bewusstsein und beim Einsatz bezüglich des Gesundheitsschutzes erforderlich:
– Einsatzkräfte, die keinen Atemschutz tragen, sollten sich so weit von der Brandstelle entfernt aufhalten, dass sie dem Rauch nicht ausgesetzt sind.
Das gilt natürlich auch für alle anderen anwesenden Menschen, nicht nur für Feuerwehr!
– Nach dem Einsatz unter Atemschutz sollte ZUERST die Einsatzjacke und Hose ausgezogen bzw gewechselt und erst danach die Maske abgelegt werden. Hierfür wird in naher Zukunft ein Pavillon, der das ungestörte Umziehen ermöglicht, sowie einige weitere Sets von Wechselkleidung/Jogginganzügen in verschiedenen Größen, benötigt werden.
– Zum Hände- und Gesichtreinigen sollte das im MLF befindliche Hygieneboard genutzt werden. Was wiederum einsatztaktisch zur Folge hat, dass dieses Fahrzeug auch in ausreichender Entfernung zum Rauch postiert wird.
– Nach dem Einsatz darf kontaminierte Einsatzkleidung nicht im Mannschaftsraum der Fahrzeuge transportiert werden. Dies gilt natürlich auch für Schläuche und Gerätschaften.
– So bald wie möglich sollte jeder, der mit Rauch in Kontakt gekommen ist, duschen; und zwar möglichst kalt, damit sich die Poren der Haut zusammenziehen und die Partikel von der Haut weggespült werden. Da das Feuerwehrhaus über keine Dusche verfügt, stehen uns hierfür die Duschräume in der Schule zur Verfügung.
– Einsatzkleidung muss nach jedem Brandeinsatz so bald wie möglich fachgerecht gereinigt werden. Das bedeutet, dass das Kontingent an Ersatz-Einsatzkleidung aufgestockt werden muss.
– Im Feuerwehrhaus muss strikte schwarz/weiß Trennung eingehalten werden. Durch die baulichen Bedingungen des Feuerwehrhauses kann dies jedoch nur eingeschränkt durchgeführt werden. Zumindest der Bereich Küche / Schulungsraum darf jedoch nicht mit Einsatzkleidung oder Stiefeln betreten werden.

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