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2020: Ein schwieriges Jahr

Im November 2019 wurde unter den Gruppen- und ZugfĂŒhrern der Übungsplan fĂŒr das Jahr 2020 ausgearbeitet. Drei Mitglieder der aktiven Wehr waren fĂŒr einen Grundlehrgang, andere fĂŒr Maschinisten-, SanitĂ€ter-, Atemschutz-, Gruppen- und ZugfĂŒhrerlehrgĂ€nge angemeldet. Auch die Termine fĂŒr die regelmĂ€ĂŸig zu absolvierenden BelastungsĂŒbungen der AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg waren gebucht.

Zwei gute GrĂŒnde zum Feiern standen an:
Die Abholung des neuen Löschfahrzeugs war fĂŒr April, die feierliche Übergabe anlĂ€sslich der fĂŒr Juni geplanten JubilĂ€umsfeier der Feuerwehr vorgesehen.
Der Termin fĂŒr die 140-Jahr-Feier der Feuerwehr stand seit eineinhalb Jahren fest, ein Festausschuss war bereits mit der detaillierten Planung fĂŒr das dreitĂ€gige Festprogramm, einer Festschrift, Einladungskarten, Buchungen der Caterer und eines DJ beschĂ€ftigt.

Das Jahr 2020
begann mit „Standard“-EinsĂ€tzen: Ende Januar, 4.00 Uhr morgens: Ein Keller stand unter Wasser. Im Februar musste ein auf die Fahrbahn der Kreisstraße gefallener Baum entfernt, ein durch Sturm beschĂ€digtes Vordach gegen Einsturz gesichert werden.

Der Übungsbetrieb lief zunĂ€chst wie geplant:
Als erstes stand ein zweitĂ€giger Rezertifizierungslehrgang fĂŒr die der FeuerwehrsanitĂ€ter (Reanimation unter Anwendung von AED und Larynxtuben) an.
Ende Januar hielt ein Vertreter der Polizei Mannheim einen sehr kurzweiligen und eindrucksvollen Theorieunterricht zum Thema Einsatzfahrten, Sonder- und Wegerechte, insbesondere ĂŒber die Gefahren und die Folgen von unachtsamen oder selbstĂŒberschĂ€tzenden Fahrweisen.
Im Februar gab es nach einer praktischen LöschĂŒbung ein gemeinsames Weißwurst-FrĂŒhstĂŒck, die Besichtigung der ILS (Integrierten Leitstelle) bot interessante Erkenntnisse ĂŒber die AlarmierungsablĂ€ufe, Anfang MĂ€rz fand die halbjĂ€hrliche Teamaussprache statt. Die erste Feuerwehrausschuss-Sitzung des Jahres, im Februar, sollte dann aber leider auch gleich die letzte fĂŒr das laufende Jahr sein.
Mitte MĂ€rz mussten wegen des Pandemiegeschehens sĂ€mtliche Übungen der aktiven Wehr, alle Termine und Aktionen der Jugendabteilung, wie z. B. die jĂ€hrliche „Aktion sauberer Waldrand“, das Jugend-Zeltlager sowie sĂ€mtliche AktivitĂ€ten der Alterswehr abgesagt bzw. eingestellt werden. Das GerĂ€tewart-Team musste die Wartung so aufteilen, dass immer nur zwei Personen zusammentreffen; die Helfer-vor-Ort Gruppe des DRK Gaiberg, in der alle FeuerwehrsanitĂ€ter aktiv sind, wurde durch den DRK Kreisverband außer Dienst gestellt. Externe LehrgĂ€nge bei der Landesfeuerwehrschule, wie auch alle anderen Fortbildungen und Atemschutz-BelastungsĂŒbungen, wurden abgesagt.

Wegen des Versammlungsverbots entfiel die Generalversammlung der aktiven Wehr und des Fördervereins. Das jĂ€hrliche Team-Event musste ausfallen, ebenso wie das von BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel geplante „Dankeschön-Grillfest“ fĂŒr die aktive Wehr.

Mitte April stand fest, dass weder die Übergabe des Löschfahrzeugs noch das JubilĂ€umsfest wĂŒrden stattfinden können. Die Abholung des LF10 verzögerte sich um sechs Wochen, im Hersteller-Werk in Ulm herrschte strikte Besuchersperre, eine ordnungsgemĂ€ĂŸe Abnahme vor Ort war somit im April nicht möglich.

Ende April fanden Übungen der aktiven Wehr erstmals via Skype statt. Eine Einweisung in das neue Löschfahrzeug Ende Mai war zunĂ€chst nur fĂŒr Maschinisten, als Ausnahmefall und in Kleinstgruppen, zulĂ€ssig.

Alle EinsĂ€tze wurden unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen (Handdesinfektion, Masken tragen, wo möglich Abstand halten, Nachbesprechungen nicht in geschlossenen RĂ€umen) mit möglichst wenig Personal gefahren: Zwei KleinbrĂ€nde auf freiem Feld, ein Heckenbrand im Wohngebiet, die Rettung einer verunfallten Mountainbikerin aus einem nicht befahrbaren WaldstĂŒck, ein Fahrzeugbrand und ein Verkehrsunfall auf der L600.

Der praktische Übungsbetrieb konnte ab Anfang Juni wieder aufgenommen werden, jedoch musste die Mannschaft in feste Übungsgruppen Ă  10 Personen, die untereinander nicht vermischt werden durften, aufgeteilt werden. Die Teilnahme an den Übungen war hoch und die Übungsteilnehmer motiviert, so dass das neue Löschfahrzeug in kurzer Zeit kein „Neuland“ mehr war.

Die drei Absolventen des bereits begonnenen und dann unterbrochenen Grundlehrgangs wurden einer gemeinsamen Übungsgruppe zugeteilt, der Unterrichtsinhalt dort teilweise angepasst: Grundlagen von Löscheinsatz und technischer Hilfeleistung wurden in der Gruppe, aber auch an zusĂ€tzlichen Übungsterminen an Samstagen in StaffelstĂ€rke, geĂŒbt. Die Theorie wurde durch die Landesfeuerwehrschule online vermittelt. Auf diese Weise konnten die vorgeschriebenen 70 Unterrichtsstunden, die ein Grundlehrgang umfasst, bis Oktober durchgefĂŒhrt werden. Das Ausbilden bzw. Üben in der Kleingruppe war fĂŒr sowohl fĂŒr Lehrgangsteilnehmer als auch Ausbilder eine positive Erfahrung.

Ebenfalls positiv war im gesamten Jahr die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Leimen, sowohl was Absprachen, z. B. bezĂŒglich des gemeinsamen Grundlehrgangs, betrifft als auch die UnterstĂŒtzung der GerĂ€tewarte und gemeinsam absolvierte EinsĂ€tze, so u.a. ein Brandeinsatz nahe der L600: Ein Gartenbesitzer hatte im Hochsommer Schnittgut verbrannt, das Feuer war außer Kontrolle geraten und musste zur Vermeidung eines FlĂ€chenbrands gelöscht werden.

Die Bambini- und Jugendfeuerwehr konnte in den Sommermonaten vorĂŒbergehend wieder Übungen abhalten. Durch die Sommerferien kamen jedoch nur wenige Termine zustande.

Anfang Oktober wurde erneut die Einstellung des Übungsbetriebs der Feuerwehren Baden-WĂŒrttemberg durch das Innenministerium angeordnet; die Übungen finden seitdem wieder ausschließlich online statt. Diese Übungsform ist fĂŒr die Übungsleiter eine Herausforderung, da die persönliche Interaktion mit dem Publikum fehlt. Zudem fĂŒhrt eine mangelhafte Internetverbindung des Öfteren dazu, dass Übungsteilnehmer das Meeting unfreiwillig „verlassen“ oder der Vortragende nicht mehr zu hören ist. Dennoch ist die Übungsteilnahme nach wie vor hoch, die Mannschaft ist motiviert und engagiert, auch wenn viele den persönliche Kontakt und die direkte Kommunikation untereinander vermissen.

Trotz eingeschrĂ€nkter Übungsmöglichkeiten funktionieren die EinsĂ€tze gut, unter anderem durch eine höhere Zahl von tagsĂŒber anwesenden EinsatzkrĂ€ften: So waren Anfang Oktober bei einem Fahrzeugbrand vor dem Rathaus mittags an einem Werktag in kĂŒrzester Zeit 21 Feuerwehrleute vor Ort, der Brand zĂŒgig gelöscht und weitergehender Schaden wurde vermieden.

Im November fanden online-Schulungen, u. a. in technischer Hilfeleistung rund um das Thema TĂŒröffnung, statt. Die praktische Relevanz dieser Übungseinheit zeigte sich in drei Alarmierungen mit dem Stichwort „Hilflose Person – UnterstĂŒtzung Rettungsdienst – TĂŒröffnung“ im Zeitraum Oktober bis Dezember.

Eine in ihrer Art einmalige „Hilfeleistung“ gab es am Nikolaustag: In diesem besonderen Jahr wurde der Nikolaus im Feuerwehrfahrtzeug mit Blaulicht zu den Gaiberger Kindern gefahren! BĂŒrgermeisterin Petra MĂŒller-Vogel hatte Schoko-NikolĂ€use und GebĂ€ck gespendet, weitere Spenden kamen von privaten UnterstĂŒtzern der Feuerwehr. Die Geschenke wurden von fleißigen Feuerwehr-Wichteln und drei NikolĂ€usen an die – natĂŒrlich allesamt braven!- Kinder verteilt. Oftmals wurde der Nikolaus, dem die Kinder vorher ein Briefchen mit ihrer Anschrift geschickt hatten, schon vor der offenen HaustĂŒr, mit gespannter Miene und glĂ€nzenden Augen, erwartet. Eine Aktion, die nicht nur den Kindern Freude bereitet hat!

Bereits zum sechsten Mal wurde die Aktion „Weihnachtsgeschenk fĂŒr obdachlose Mitmenschen“ durchgefĂŒhrt. Das Feuerwehrhaus fiel als Sammelstelle aus, jedoch konnte die Aktion Dank der Hilfsbereitschaft von den Gaiberger MitbĂŒrgern: Familie Stadler/Dietl, BĂ€ckerei Schneider, Natascha und Lars Brand, Brands Weinladen, Ralph Steffen, GaLaBau Steffen und mit UnterstĂŒtzung der Gemeinde trotzdem stattfinden. Über 800 Geschenke wurden gesammelt und anschließend an bedĂŒrftige und obdachlose Menschen und Hilfseinrichtungen, Geldspenden (in Höhe von insgesamt ĂŒber 1.500,- EUR) teils fĂŒr Geschenke aber auch zur UnterstĂŒtzung einer auf Spendenbasis arbeitenden WĂ€rmestube verwendet.

Die letzten EinsĂ€tze dieses Jahres waren vorwiegend technische Hilfeleistung: Tragehilfe (UnterstĂŒtzung des Rettungsdienstes beim Transportieren eines Patienten aus dem dritten Stock ĂŒber ein sehr enges Treppenhaus), TĂŒröffnung, zwei Fahrbahnreinigungen innerorts und eine Brandnachschau, nachdem ein Holzofen in einem Einfamilienhaus in Brand geraten war und eine starke Verrauchung verursacht hatte.

Neben Übungen und EinsĂ€tzen ein weiteres wichtiges Thema war die Planung fĂŒr den Bau eines neuen Feuerwehrhaus: Hier wurden 2020 entscheidende Fortschritte gemacht. Der Planungsausschuss, bestehend aus je einem Mitglied jeder Partei des Gemeinderats, der Feuerwehr-Kommandantur sowie Frau BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel, Hauptamtsleiter Wenning und dem planenden Architekten Volker Sternemann, BĂŒro Sternemann und Glub/Sinsheim, hat sein Eröffnungstreffen abgehalten und wird ab MĂ€rz die Detailplanung angehen. Aus den Reihen der Feuerwehrmitglieder wird ebenfalls ein Arbeitskreis gebildet, der sich verschiedener Schwerpunkt-Themen annehmen wird.

Aussichten 2021: Bereits jetzt ist absehbar, dass im Jahr 2021 die Generalversammlung der Feuerwehr nicht im ersten Quartal stattfinden kann. Realistisch ist mit einem Termin im Sommer / Herbst zu rechnen. Übungen werden bis auf weiteres online stattfinden. Ob und wie ein Team-Event fĂŒr die aktive Wehr, ein Grillfest oder gar ein Feuerwehrfest durchgefĂŒhrt werden kann, ist momentan nicht absehbar.

Die Christbaum-Sammelaktion, die einzige regelmĂ€ĂŸige Einnahmequelle fĂŒr die Kasse der Jugendfeuerwehr, darf 2021 leider nicht durchgefĂŒhrt werden

Das Jahr 2021 wird uns noch vor einige Herausforderungen stellen.

Dennoch gibt es Anlass zu Optimismus: Die sehr gute Zusammenarbeit mit BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel, Verwaltung und Gemeinderat stĂ€rkt die Feuerwehr in der ErfĂŒllung ihrer Pflichtaufgaben, darĂŒber hinaus motiviert das Klima der WertschĂ€tzung, sich ĂŒber die reine PflichterfĂŒllung hinaus weiter zu engagieren.

Eine Feuerwehr funktioniert nicht ohne motivierte und engagierte Mitglieder. Ich kann mit Stolz und Anerkennung feststellen, dass das vergangene Jahr gezeigt hat, dass die Feuerwehrangehörigen jederzeit bereit sind, sich weiterhin – auch unter erschwerten Bedingungen – mit aller Kraft fĂŒr das Allgemeinwohl einzusetzen. Das ist nicht selbstverstĂ€ndlich.

Ich wĂŒnsche Ihnen allen im Namen der Feuerwehr Gaiberg ein gutes neues Jahr. Bleiben Sie gesund.
Dr. Peter Klehr, Kommandant

Das Foto zeigt die Mannschaft aller Abteilungen der Feuerwehr Gaiberg im Januar 2020

Obdachlosen-Geschenkaktion 2020 abgeschlossen

Wir haben in den letzten Wochen so viele Spenden – sowohl Geschenke als auch Geldspenden – erhalten, dass wir mit Einsammeln, ZĂ€hlen, Sortieren, Abholen und Verteilen komplett beschĂ€ftigt waren. Da wichtiger war, dass alle zu Beschenkenden ihre Gabe noch rechtzeitig zu Weihnachten erhalten, musste das Berichten erst mal hintenanstehen; gestern haben wir unsere letzte Station angefahren, die Bahnhofsmission beim Hauptbahnhof Heidelberg. Dort treffen wir auch immer die gleichen wohnungslosen Menschen, die uns wie jedes Jahr schon gespannt erwarten und ĂŒbergeben ihnen ihre WeihnachtsprĂ€sente.
Ihr habt so fleißig gesammelt, liebevoll ausgewĂ€hlt, verpackt und so viel Geld gespendet, das Ergebnis ist großartig:

ERGEBNIS: GeschenkpĂ€ckchen:  903; Geldspenden: 1.505,- 

Dank eurer Hilfe  konnten wir  Geschenke liefern an:

  • DIE BRÜCKE Schwetzingen
  • Wichernheim Heidelberg
  • Talhof Schriesheim
  • Haus Bethanien, Mannheim
  • U 5, Mannheim
  • Caritas TagesstĂ€tte Weinheim
  • Karl-Klotz-Haus Heidelberg
  • Die Plattform Walldorf
  • Frauenraum Heidelberg
  • Bahnhofsmission Heidelberg
  • Einzelne bedĂŒrftige Personen, die uns aus den Vorjahren bekannt sind

Wir können den vielen Spenderinnen und Spendern gar nicht allen einzeln danken: Die meisten Geschenke wurden in der BĂ€ckerei Schneider, auf dem Wochenmarkt und bei Brands Weinladen abgegeben, ohne dass wir die Spendernamen erfahren haben. DANKE an alle!! Einige seien hier jedoch genannt: Nina Englert, Firma DEUTSCHE WOHNWERTE GmbH & Co KG, Heidelberg, hat 22 Geschenke und Hundefutter gesammelt und diese extra von Speyer nach Gaiberg gebracht! Susanne Zimmermann von der Feuerwehr Wiesenbach hat 21, Silke Blevins hat 28 Geschenke im Familien- und Freundeskreis und Kim Herbold und Familie haben zwei Autos (!) voller Geschenke (leider haben die fleißigen Helfer beim Abladen nicht mitgezĂ€hlt aber es waren unglaublich viele!) gesammelt! Mitarbeiterinnen des Amtsgerichts Heidelberg, Insolvenzabteilung, haben bei Familien und Freunden ĂŒber 30 Geschenke und Sachspenden gesammelt. VIELEN DANK
Vielen Dank auch an alle, die mit vielen kleinen und grĂ¶ĂŸeren BetrĂ€gen die Spendenbox gefĂŒllt haben! An die Eheleute LautenschlĂ€ger geht ein ganz herzlicher Dank fĂŒr die außerordentlich großzĂŒgige Geldspende, die uns unter anderem ermöglicht hat, einen Adventskranz und einen zweiten Tannenbaum fĂŒr das Wichernheim zu finanzieren und zudem eine sehr stattliche Summe an die BRÜCKE in Schwetzingen weitergeben zu können!

Auf dem Wochenmarkt in Gaiberg haben wir jeweils eine riesige und  sehr schmackhafte Sachspende von KĂ€se Wissmann, vom Weilerhöfer Bauernladen und vom Inhaber des Standes mit den griechischen SpezialitĂ€ten erhalten. Die KĂ€setĂŒte haben wir an das Wichernheim Heidelberg, die Putenwienerle an den Talhof Schriesheim und die griechischen SpezialitĂ€ten an zwei Einzelpersonen weiter gegeben. Alle Beschenkten haben sich sehr ĂŒber die Leckereien gefreut! Benjamin Straub (Weingut Straub) hat einen sehr großen Posten Hygieneprodukte finanziert. Egon Wallenwein hat einen Tannenbaum gespendet. VIELEN DANK!!
Ohne die UnterstĂŒtzung unserer großartigen Gaiberger Helferinnen und Helfer wĂ€re die Aktion dieses Mal ĂŒberhaupt nicht möglich gewesen: 
BÄCKEREI SCHNEIDER und BRANDS WEINLADEN, waren Sammelstelle!   Ralph Steffen hat den Raum der alten KĂŒferei fĂŒr ĂŒber eine Woche zur VerfĂŒgung gestellt (und sogar den Ofen beheizt, bevor wir kamen)!   BĂŒrgermeisterin Petra MĂŒller-Vogel hat Plakate und Flyer gedruckt,  Herr Scholz von der VOLKSBANK hat fĂŒr Stand auf dem Wochenmarkt auf die Parkplatzeinfahrt der Volksbank zur VerfĂŒgung gestellt!  Ein Extradank an unseren Feuerwehrkameraden Ralf Haaf, der Mistelzweige und Hufeisen fĂŒr den Marktstand und auch den ersten Tannenbaum fĂŒr das Wichernheim organisiert hat.  Dr. Maja Wolf-Breitinger hat wieder einmal den Riesentransport zum Obdachlosenheim U 5, Mannheim, ĂŒbernommen.
DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE

Hier einige Informationen zu den einzelnen Einrichtungen und unseren „Besuch“ unter besonderen Corona-Vorsichtsmaßnahmen:

DIE BRÜCKE, Schwetzingen
Die DIE BRÜCKE, eine WĂ€rmestube mit RĂ€umlichkeiten im Untergeschoss einer Schule,  wird von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern betrieben und finanziert sich aus Spenden. In Vor-Corona-Zeiten hat Frau JĂ€ger mit ihrem Team dort tĂ€glich mittags eine warme Mahlzeit, meistens einen großen Eintopf, fĂŒr BedĂŒrftige (Obdachlose, von Altersarmut Betroffene, alleinerziehende Frauen, die in finanzieller Not sind und deren Kinder) gekocht. Das ist wegen der Corona-PrĂ€ventionsmaßnahmen wie im FrĂŒhjahr so auch seit Herbstbeginn wieder nicht mehr möglich. Damit die rund 30 „StammgĂ€ste“ nicht ganz auf ihre leckere Mittagsmahlzeit verzichten mĂŒssen, werden einmal wöchentlich Lebensmitteltaschen  verteilt.  Das bedeutet aber auch einen höheren finanziellen Aufwand, wie uns Frau JĂ€ger bei unserem Besuch (auf dem Foto mit Feuerwehrfrau Ulrike Röttig) erklĂ€rte, weil Fertigmahlzeiten und haltbare Lebensmittel mehr kosten, als die Zutaten fĂŒr z.B. einen Eintopf fĂŒr die gleiche Personenzahl. Sie freute sich deshalb sehr ĂŒber die Geschenke, die zusammen mit der Weihnachts-Lebensmitteltasche in der Woche vor Weihnachten verteilt werden. Als wir ihr dann auch noch eine Geldspende in Höhe von insgesamt 500,- EUR (300,- EUR aus unserer Sammelbox und 200,- EUR Einzelspenden, die wir ausdrĂŒcklich fĂŒr DIE BRÜCKE erhalten haben) ĂŒberreichen konnten, flossen sogar einige FreudentrĂ€nen!  Dank dieser Spende sei die Verteilung der Lebensmitteltaschen auch im Januar gesichert. Sie hofft sehr, im Februar wieder fĂŒr ihre GĂ€ste, von denen sie die meisten mittlerweile seit vielen Jahren kennt, kochen zu können.
Fotos: Frau JĂ€ger mit den Lebensmitteltaschen; der Vorstand des Vereins DIE BRÜCKE e.V., Frau Deus, Herr Schmitt und Frau JĂ€ger mit Ulrike Röttig; ein Blick auf die ĂŒberreichten GeschenkpĂ€ckchen, abholbereit im Speiseraum der BRÜCKE

TALHOF SCHRIESHEIM
Auch die 60 Bewohnerinnen und Bewohner des Talhof Schriesheim dĂŒrfen sich zu Weihnachten ĂŒber eine kleine Überraschung freuen. Unser Mannschaftstransportfahrzeug war voll gepackt mit GeschenktĂŒtchen und einer leckeren Spende vom Weilerhöfer Bauernladen: Putenwienerle fĂŒr alle! Frau FrĂŒhauf und ihre Kollegin freuten sich sehr, dass die Geschenkaktion trotz der schwierigen Lage fĂŒr alle dieses Jahr trotzdem stattfinden kann. Sie wissen zwar noch nicht, wie sie Weihnachten fĂŒr ihre Bewohnerinnen und Bewohner gestalten können, aber „irgendwas mĂŒssen wir machen, das ist sonst zu traurig“. Die Geschenke wurden nach dem Ausladen erst mal in einem abgeschlossenen Raum versteckt, damit die Überraschung an Weihnachten perfekt ist. Frau FrĂŒhauf bat uns, allen Spendern und Helfern ihren allerherzlichsten Dank auszurichten. Das machen wir natĂŒrlich gern!
Hier ein Foto von dem mit Geschenken gefĂŒllten MTW, Frau FrĂŒhauf und Kommandant Dr. Peter Klehr sowie ein Bewohner des Talhofs (der Stillschweigen ĂŒber die Überraschung versprochen hat).

Haus BETHANIEN, Mannheim
Das Obdachlosenheim BETHANIEN befindet sich in Mannheim, Jungbusch. Hier finden 100 MĂ€nner eine vorlĂ€ufige Bleibe. Schon seit Beginn unserer Aktion bringen wir jedes Jahr wieder Weihnachtsgeschenke dort hin und wurden auch dieses Mal wieder  mit unglĂ€ubigen und begeisterten Kommentaren empfangen. „unglaublich, das gibt’s doch gar nicht“ und „wie schafft ihr das nur, so viele Geschenke zu sammeln?“ Da können wir nur wieder sagen: Das geht nur Dank unserer vielen Spender, die teilweise schon das ganze Jahr ĂŒber Dinge fĂŒr PĂ€ckchen beiseite legen, im Bekannten-/Freundes-/Familienkreis sammeln, fĂŒr die Aktion werben und fleißig spenden.
Die Geschenke haben wir im Flur vor dem Eingang gestapelt, wegen Corona konnten wir keinen direkten Kontakt mit den Bewohnern haben. Aber die Begeisterung der Betreuer und Betreuerinnen, die beim Ausladen mitgeholfen haben, dass ihren GĂ€sten an Weihnachten eine Freude gemacht wird, war fĂŒr uns auch ein schönes Erlebnis. Auf dem Foto: Peter Klehr und eine Betreuerin mit den gestapelten Geschenken vor dem Eingang.

OBDACHLOSENHEIM U5, Mannheim
Ebenfalls wie seit Jahren ist das Obdachlosenheim U5 wieder auf unserer GeschenkempfĂ€nger-Liste gewesen. Dort hin hat Dr. Maja Wolf-Breititnger, wie schon in allen vergangenen Jahren zuvor, die Lieferung ĂŒbernommen und uns somit die Fahrt nach Mannheim erspart. Sie hat sich auch selbst darauf gefreut, wieder Weihnachtselfe zu spielen: „Die warten immer schon  ganz gespannt draußen vor der TĂŒre auf mich. Das macht richtig Spaß!“ Wir freuen uns ĂŒber die aktive Hilfe und sagen an dieser Stelle noch einmal DANKESCHÖN!

KARL-KLOTZ-HAUS & FRAUENRAUM, Heidelberg
Das Karl-Klotz-Haus ist hinter dem Jobcenter in Heidelberg gelegen. Dort gibt es in „normalen“ Zeiten fĂŒr BedĂŒrftige die Möglichkeit, ein Mittagessen oder auch einen Kaffee fĂŒr einen sehr niedrigen Betrag zu erhalten und Kleidung (aber auch kleine andere Dinge des tĂ€glichen Bedarfs) aus der Kleiderkammer zu erhalten. Unsere Ansprechpartnerin, Frau Fillbrand, wusste bei unserem Besuch noch nicht, wie die Weihnachtstage in der Einrichtung gestaltet bzw. ĂŒberhaupt eine AktivitĂ€t stattfinden kann. Auf jeden Fall werden die Geschenke aber an die bedĂŒrftigen GĂ€ste der TagesstĂ€tte ausgegeben. Mit angegliedert ist der Frauenraum Heidelberg, der ebenfalls jedes Jahr mit Geschenken bedacht wird. Gut, dass es genug Geschenke gab, die ganz ausdrĂŒcklich fĂŒr Frauen zusammengestellt und gekennzeichnet waren!

PLATTFORM WALLDORF 
Die von der evangelischen Stadtmission betriebene PLATTFORM in Walldorf ist BegegnungsstĂ€tte, die den RĂŒckzug von der Straße ermöglicht und praktische Hilfen wie ein warmes Mittagessen, Dusch- und Waschmöglichkeit bietet. Auch Hilfestellung in sozialen Fragen wird angeboten. Bei unserem Besuch trafen wir einen ehemals obdachlosen Mann, der, wĂ€hrend er Laub rund ums Haus fegte, aus seinem vorherigen Leben auf der Straße erzĂ€hlte. Er sei viele Jahre alkoholabhĂ€ngig und obdachlos gewesen und habe es aus eigener Kraft „da raus geschafft“, was nur ganz wenigen Menschen gelingt. Er arbeitet mittlerweile in einigen sozialen Einrichtungen mit und war absolut begeistert von unserer Aktion und dass es so viele hilfsbereite Menschen gibt.  Einige Besucher der Plattform sind Hundebesitzer, deshalb haben wir einen Teil der Futter- und Hundebedarfsspenden hier abgegeben, so dass an Weihnachten die vierbeinigen Begleiter nicht zu kurz kommen.

CARITAS TAGESSTÄTTE, Weinheim
Die TagesstĂ€tte der CARITAS in Weinheim bietet wohnungslosen und von Armut betroffenen Menschen einen Treffpunkt, wo sie essen, ihre WĂ€sche waschen, duschen und soziale Kontakte pflegen können. Wir waren im ersten Jahr unserer Aktion dort zu Besuch und sehr beeindruckt, sowohl von den Geschichten der Besucher dort als auch von der Arbeit der Helfer. Es gibt dort neben der TagesstĂ€tte auch einige „Übergangs.-Wohngemeinschaften“, in denen Frauen und MĂ€nner, die einige Zeit auf der Straße gelebt haben, sich mit UnterstĂŒtzung der Helfer wieder an ein Leben in einer Wohnung gewöhnen.
Auch hier wird die alljĂ€hrliche Weihnachtsfeier dieses Jahr wohl ausfallen oder zumindest nicht in der Form, wie sie seit Jahren durchgefĂŒhrt wurde, stattfinden. Um so wichtiger, so Benjamin Weiß, der fĂŒr die Belange der Menschen in der TagesstĂ€tte bzw. Wohngemeinschaften zustĂ€ndig ist, dass sozial benachteiligte Menschen  ein Signal erhalten, dass jemand an sie denkt. Das kann eben auch ein PĂ€ckchen sein, das man an Weihnachten öffnen kann. Herr Weiß hat versprochen, uns zu informieren, sobald klar ist, was an Weihnachten stattfindet bzw. wann und in welchem Rahmen die Geschenke ĂŒbergeben werden. Wir berichten euch dann natĂŒrlich!
Zwei fleißige freiwillige Helfer kamen mit einem Transporter des Tafelladen Weinheim nach Gaiberg, um die 70 GeschenkpĂ€ckchen fĂŒr die Besucher der TagesstĂ€tte abzuholen. Auch sie bedankten sich mehrmals und boten sogar noch Hilfe beim AufrĂ€umen / weitere Sachen tragen an. Den Dank geben wir natĂŒrlich an alle Spender und Helfer weiter!

Von Herrn Weis, mit dem wir von Beginn unserer Aktion zusammenarbeiten, kam folgende schöne Dankes-E-Mail:

WICHERNHEIM Heidelberg
Den Bewohnern des Wichernheim konnten wir zusĂ€tzlich zu den Geschenken noch eine weitere Freude machen: FĂŒr das Treppenhaus haben wir einen großen Adventskranz und zwei TannenbĂ€ume fĂŒr die beiden SpeiserĂ€ume gebracht. Heute hat uns die folgende E-Mail von Frau Lorczyk erreicht, ĂŒber die wir uns sehr freuen:

Alle Geschenke sind verteilt, wir sind sehr froh, dass heute wohl einige Menschen, die mittellos und / oder einsam sind, zumindest ein kleines Weihnachtsgeschenk erhalten haben und so hoffentlich das GefĂŒhl bekommen, dass sie nicht ganz vergessen sind.
Das Geld, das wir aus der Sammlung noch ĂŒbrig haben, werden wir im Lauf des kommenden Jahres fĂŒr weitere UnterstĂŒtzung der verschiedenen Einrichtungen verwenden und jeweils auf davon berichten. 
Obwohl uns die Aktion auch dieses Jahr neben einiger Arbeit wirklich viel Freude gemacht hat, haben wir die persönlichen Treffen und netten GesprĂ€che mit den Spenderinnen und Spendern vermisst. HOFFENTLICH SEHEN WIR UNS BEIM NÄCHSTEN MAL WIEDER PERSÖNLICH!  EUCH ALLEN – trotz allem – SCHÖNE FEIERTAGE und ein SEHR GUTES JAHR 2021!!

UPDATE OBDACHLOSEN-GESCHENKAKTION 09.12.2020

Hallo liebe Freunde und Spender der Obdachlosen-Geschenkaktion,
Wir haben in der letzten Woche so viele Spenden erhalten, dass wir mit Einsammeln, ZÀhlen, Sortieren, Abholen und Zuteilen komplett beschÀftigt waren. Da hat die Zeit nicht mehr zum Schreiben gereicht
..Aber jetzt wenigstens eine kurze Zwischeninfo:
Stand bisher:
GeschenkpĂ€ckchen: 671; Geldspenden: 1.210,- (fĂŒr weitere Geschenke und direkte finanzielle UnterstĂŒtzung, siehe Bericht)

Bisher konnten wir DANK EURER HILFE an diese Einrichtungen Geschenke liefern:
WICHERNHEIM Heidelberg: 75 Geschenke + großer Adventskranz zum AufhĂ€ngen
DIE BRÜCKE, Schwetzingen: 40 Geschenke und ein finanzieller Zuschuss zu Lebensmitteln
TALHOF SCHRIESHEIM: 60 Geschenke
Haus BETHANIEN, Mannheim: 100 Geschenke
OBDACHLOSENHEIM U5, Mannheim: 110 Geschenke
KARL-KLOTZ-HAUS & FRAUENRAUM, Heidelberg: 140 Geschenke
CARITAS TAGESSTÄTTE, Weinheim: 70 Geschenke
PLATTFORM WALLDORF: 25 Geschenke

Es geht weiter
.wir werden noch zwei weitere Einrichtungen “beliefern”, auch einzelne uns bekannte Obdachlose an ihren ĂŒblichen PlĂ€tzen besuchen und beschenken und ĂŒber jeden Besuch noch (ausfĂŒhrlicher als jetzt gerade und so bald wie möglich) berichten!
Großes DANKESCHÖN an unsere Gaiberger UnterstĂŒtzer: BĂ€ckerei Schneider und Brands Weinladen waren Sammel- / Annahmestelle fĂŒr Geschenke und Geldspenden, Ralph Steffen hat uns den Raum der alten KĂŒferei fĂŒr ĂŒber eine Woche zur VerfĂŒgung gestellt (und immer den Holzofen vorgeheizt, bevor wir kamen), wir durften die Parkplatzeinfahrt der Volksbank Neckartal fĂŒr unseren Marktstand benutzen, BĂŒrgermeisterin Petra MĂŒller-Vogel hat uns Flyer und Plakate gedruckt und organisatorisch unterstĂŒtzt. Dr. Maja Wolf-Breitinger hat einen riesigen Schwung PĂ€ckchen nach Mannheim gefahren und beim Obdachlosenheim U5 abgeliefert.DRK-Ortsvereins-Vorstand Beatrice RĂŒhrlechner-Bratulic hat uns beim Flyer-Einwerfen tatkrĂ€ftig unterstĂŒtzt.
Es ist so unglaublich schön zu erleben, wie viele Menschen bedĂŒrftigen Mitmenschen etwas Gutes tun wollen. Und auch, dass man beim Helfen von vielen Seiten ebenfalls Hilfe bekommt!

Der Nikolaus kam nach Gaiberg

Liebe Gaiberger,
wir konnten heute in so viele strahlende Kinderaugen blicken. Wir hörten Gedichte, Lieder, ein lautes Dankeschön und einige waren sogar sprachlos. Alle NikolauspĂ€ckchen wurden ausgeliefert und wir möchten uns herzlich fĂŒr den netten Empfang an den HaustĂŒren, die selbst gemalten Bilder und allen weiteren Aufmerksamkeiten bedanken. Trotz der aktuellen schwierigen Situation durch Corona hat es uns alle ein StĂŒckchen nĂ€her zusammengebracht.
Eure Feuerwehr Gaiberg

Update Obdachlosen-Geschenkaktion – Samstag, 05.12.2020

In der vergangenen Woche haben wir nach dem Wichernheim Heidelberg auch die WĂ€rmestube DIE BRÜCKE in Schwetzingen mit 30 GeschenkpĂ€ckchen beliefert. Die WĂ€rmestube wird von ehrenamtlich engagierten Helfern betrieben. In Vor-Corona-Zeiten hat Frau JĂ€ger und ihr Team dort Ă€glich eine warme Mahlzeit fĂŒr BedĂŒrftige gekocht. Das ist wegen der Corona-PrĂ€ventionsmaßnahmen wie im FrĂŒhjahr so auch seit Herbstbeginn wieder nicht mehr möglich. Damit die rund 30 „StammgĂ€ste“ nicht ganz auf ihre leckere Mittagsmahlzeit verzichten mĂŒssen, werden einmal wöchentlich Lebensmitteltaschen an sie verteilt.
Das bedeutet aber auch einen höheren finanziellen Aufwand, wie uns Frau JĂ€ger bei unserem Besuch (auf dem Foto mit Feuerwehrfrau Ulrike Röttig) erklĂ€rte, weil Fertigmahlzeiten und haltbare Lebensmittel mehr kosten, als die Zutaten fĂŒr zB einen Eintopf fĂŒr die gleiche Personenzahl.
Sie freute sich deshalb sehr ĂŒber die Geschenke, die zusammen mit der Weihnachts-Lebensmitteltasche in der Woche vor Weihnachten verteilt werden. Als wir ihr dann auch noch eine Geldspende in Höhe von insgesamt 500,- EUR (300,- EUR aus unserer Sammelbox und 200,- EUR Einzelspenden, die wir ausdrĂŒcklich fĂŒr DIE BRÜCKE erhalten haben) ĂŒberreichen konnten, flossen sogar einige FreudentrĂ€nen!
Dank dieser Spende sei die Verteilung der Lebensmitteltaschen auch im Januar gesichert. Sie hofft sehr, im Februar wieder fĂŒr ihre GĂ€ste, von denen sie die meisten mittlerweile seit vielen Jahren kennt, kochen zu können.


Fotos: Frau JĂ€ger mit den Lebensmitteltaschen; der Vorstand des Vereins DIE BRÜCKE e.V., Frau Deus, Herr Schmitt und Frau JĂ€ger mit Ulrike Röttig; ein Blick auf die ĂŒberreichten GeschenkpĂ€ckchen, abholbereit im Speiseraum der BRÜCKE

Bambinis WeihnachtsplÀtzchen-Back-Aktion 2020

Seit 2015 hat die Bambini-Feuerwehr jedes Jahr Anfang Dezember eine WeihnachtsplĂ€tzchen-Back-Aktion fĂŒr die Bewohner des Wichernheim Heidelberg gemacht. Auch hier hat Corona uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, da fĂŒr die Kinder- und Jugendgruppen jede Feuerwehr-AktivitĂ€t ausgesetzt ist.
Dank der Hilfe von Isabelle Wagner, Inhaberin der Firma Chocami und ihrem Backstuben-Team mĂŒssen die Wichernheim-Bewohner dennoch  nicht auf ihr Nikolaus-KekstĂŒtchen verzichten: Als Frau Wagner hörte, dass die traditionelle jĂ€hrliche Backaktion nicht stattfinden kann, erklĂ€rte sie sich sofort bereit, WeihnachtsplĂ€tzchen fĂŒr alle 80 Bewohner zu spenden! Mit Hilfe ihres Teams wurden die Leckereien hergestellt, schön verpackt und von der Leiterin der Bambini-Feuerwehr, Steffi Oertle, am Montag, den 30.11.2020, rechtzeitig vor dem Nikolaustag beim Wichernheim abgeliefert. Wie jedes Jahr war die (Vor-)Freude der Beschenkten riesengroß.
Auch wir freuen uns, dass es trotz aller Schwierigkeiten möglich war, den hilfsbedĂŒrftigen Menschen eine Freude zu machen.
An dieser Stelle vielen Dank an Isabelle Wagner und das Team der Firma Chocami!

Update Weihnachtsgeschenk-Aktion 2020

Bereits am 30.11.2020 konnten wir Dank der bisher gesammelten Geschenk- und Geldspenden dem Wichernheim Heidelberg fĂŒr jeden der 80 Bewohner ein Weihnachtsgeschenk liefern!
Anstatt einer finanziellen UnterstĂŒtzung des Essens bei einer gemeinsamen Weihnachtsfeier (fĂ€llt wegen Corona aus) haben wir auf Wunsch der Leiterin, Frau Lorzcyk, einen großen Adventskranz fĂŒr das Treppenhaus finanziert.
Ein bisschen WeihnachtsgefĂŒhl in einer Zeit, die fĂŒr obdachlose und hilfsbedĂŒrftige Menschen wegen der zunehmenden Isolation noch schwieriger ist als vorher….

Geschenkesammlung auf dem Gaiberger Wochenmarkt am 26.11.2020

Auf dem Wochenmarkt Gaiberg haben wir letzten Donnerstag (am 26.11.2020) ĂŒber 50 Geschenke fĂŒr obdachlose und hilfsbedĂŒrftige Menschen sammeln können!


Dazu kamen Geldspenden und eine große Sachspende von KĂ€se Wissmann (siehe Foto). Unser erster Wochenmarktbesuch hat uns trotz KĂ€lte wegen der positiven Resonanz großen Spaß gemacht!


Wir freuen uns auf die kommende Woche:
NĂ€chster Sammeltermin ist am Dienstag, 01.12.2020 von 16 bis 20 Uhr bei Garten- und Landschaftsbau Ralph Steffen.
Am Donnerstag den 03.12.2020 sind wir auch noch einmal auf dem Wochenmarkt.
Auch bei BĂ€ckerei Schneider und Brands Weinladen werden die ganze Woche wĂ€hrend der regulĂ€ren Öffnungszeiten Geschenk- und Geldspenden entgegengenommen.
Helft mit, bedĂŒrftigen, obdachlosen und von Altersatmut betroffenen Menschen in unserer Umgebung eine kleine Weihnachtsfreude zu machen!
Vielen Dank an alle, die jetzt schon etwas gespendet haben!
IHR SEID GROSSARTIG! (Leiterin des Wichernheims Heidelberg beim Telefonat am Freitag, als wir mitteilen konnten, dass fĂŒr alle Bewohner und Besucher ein Geschenk gebracht wird)

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