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Versuch zu Helfen 2020

Die Obdachlosen Geschenk Aktion (“Versuch zu Helfen”) wird auch 2020 wieder durchgefĂŒhrt.
Die Sammlung der Geschenke wird in der Woche zwischen dem ersten und zweiten Advent stattfinden.

Weitere Details werden in KĂŒrze bekanntgegeben!

Grundlehrgang 2020 abgeschlossen

Die Feuerwehr Gaiberg hat seit Samstag, den 24.10.2020, eine neue Truppfrau und 2 neue TruppmÀnner.
Andrea Protz, Nicolas Himmelmann und Aaron Scheerer haben ihren Grundlehrgang „Truppmann Teil 1“ erfolgreich abgeschlossen.
Der Lehrgang wurde unter durch Covid19-PrĂ€ventionsmaßnahmen erschwerten Bedingungen durchgefĂŒhrt.
Nachdem der ursprĂŒnglich ab April in Leimen geplante Lehrgang wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde, hatten die drei AnwĂ€rter an den Online-Unterrichten der Landesfeuerwehrschule teilgenommen.
Danach wurde der praktische Teil unter Leitung von Kommandant und Ausbilder Dr. P. Klehr innerhalb einer fest eingeteilten Übungsgruppe, bestehend aus 9 Mitgliedern der aktiven Wehr, und in weiteren zusĂ€tzlichen StaffelĂŒbungen mit UnterstĂŒtzung der immer gleichen freiwilligen Helfern aus Übungsgruppe 2 absolviert.
Ein herzlicher Dank gilt den Mitgliedern der Übungsgruppe 2 fĂŒr die UnterstĂŒtzung der praktischen Übungen, durch Einspringen verschiedener ausgebildeter Kameraden konnten zahlreiche „Staffel im Löschangriff“ und diverse „Technische-Hilfeleistungs-(Übungs-)EinsĂ€tze” durchlaufen werden.

Am Samstag, 24.10.2020, konnten die Drei nach einer „KnotenprĂŒfung“ in zwei praktischen Übungen zeigen, was sie gelernt haben.
Ein Löschangriff und eine Übung Technische Hilfeleistung wurden einwandfrei gemeistert.
In Gegenwart von Frau BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel nahmen sie ihre Urkunden in Empfang und wurden von Kommandant Dr. Klehr zu Feuerwehrfrau und FeuerwehrmĂ€nnern befördert.
Bei einer abschließenden Besprechung legte Dr. Klehr seine EinschĂ€tzung des Covid19-bedingt verĂ€nderten Lehrgangsablaufs offen und stellte gleichzeitig einige aus seiner Sicht positive Aspekte heraus (intensiver Lernen durch kleinere Gruppen). Auch die drei Absolventen zeigten sich insgesamt zufrieden mit dem Kursablauf, lediglich habe die Technik bei den Online-Schulungen ab und zu den Lerneifer durch SystemabstĂŒrze /-verzögerungen negativ beeinflusst.
BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel gratulierte den drei Absolventen herzlich und betonte die sehr wichtige Funktion einer einsatzfĂ€higen Gemeindefeuerwehr, die auf lĂ€ngere Sicht nur durch genug NachwuchskrĂ€fte erhalten werden kann.

Übergabe Akku SĂ€belsĂ€ge

Am 16.07.2020 wurde die von der Firma Auto Wagner, Wiesloch, gespendete SĂ€belsĂ€ge, die die Ausstattung des neuen Löschfahrzeugs ergĂ€nzt, offiziell ĂŒbergeben.
Die Chefin der Firma Auto Wagner, Frau Escherle (auf dem Foto bei der Übergabe unter Wahrung der Corona-Abstandsregeln), nutzte die Gelegenheit, das Löschfahrzeug eingehend zu besichtigen und auch einmal Probe zu sitzen. Kommandant Dr. Klehr (auf dem Foto rechts) bedankte sich im Namen der Feuerwehr fĂŒr die bereits etliche Jahre wĂ€hrende UnterstĂŒtzung der Feuerwehr und insbesondere fĂŒr die aktuelle großzĂŒgige Spende.
Auch auf diesem Wege sagen wir noch einmal ein ganz herzliches DANKESCHÖN!

VU auf L600 Richtung Lingental

Am Montag den 6.7.2020 wurde die Feuerwehr Gaiberg am spĂ€ten Nachmittag wegen eines Verkehrsunfalls auf der L600 Richtung Lingental alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „auslaufender Betriebsstoff“. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich ein schwerer Unfall mit zwei PKW (glĂŒcklicherweise jedoch ohne Schwerverletzte) ereignet hatte, Fahrzeugteile und Ölspur waren ĂŒber 30m auf der Fahrbahn verteilt. Die L600 musste fĂŒr 1,5 Std voll gesperrt werden bis nach der polizeilichen Unfallaufnahme die AufrĂ€umarbeiten beendet waren. Beide verunfallten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtĂŒchtig und mussten durch den Abschleppdienst abgeholt werden. Die Feuerwehr Leimen wurde nachalarmiert und ĂŒbernahm die Fahrbahnsperrung aus Richtung Lingental. Die Feuerwehr Gaiberg war mit 16 EinsatzkrĂ€ften und zwei Fahrzeugen vor Ort.

Übergabe des neuen Löschfahrzeugs (LF 10) an die Feuerwehr Gaiberg

Seit zwei Wochen ist das neue Löschfahrzeug (LF 10) in Gaiberg „zu Hause“; die eigentlich fĂŒr das -wegen der Covid-19-BeschrĂ€nkungen leider ausgefallene- JubilĂ€umsfest geplante feierliche Übergabe musste in sehr kleinem Rahmen und ohne GĂ€ste / Zuschauer stattfinden: Am Samstag, den 13.06.2020 nahm BĂŒrgermeisterin Petra MĂŒller-Vogel gemeinsam mit Kommandant Dr. Peter Klehr und den stellvertretenden Kommandanten Dr. Gerd Renner und Peter Brenner das Löschfahrzeug offiziell in Dienst. Anwesend waren auch der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Gaiberg, Prof. Dr. Maximilian Haider, sowie Linus Dasting, Inhaber der Firma Dasting IT Services. Der Förderverein hat die Finanzierung eines Stab-Fast-Systems ermöglicht, die Firma Dasting IT Services ein Akku-Bohrmachine gespendet; beides sind AusstattungsgegenstĂ€nde des neuen Löschfahrzeugs, die nicht verpflichtend vorgehalten werden mĂŒssen, jedoch z.B. die Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen wesentlich schneller und sicherer machen.
Nicht anwesend sein konnte die Spenderin der Akku-SÀbelsÀge, Frau Escherle von der Firma Auto Wagner, Wiesloch.
Kommandant Dr. Klehr dankte der BĂŒrgermeisterin und der Gemeinde fĂŒr die Beschaffung des Löschfahrzeugs und die dieser vorausgehende ausgezeichnete Zusammenarbeit bei der Planung und Auftragsvergabe. BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel wĂŒnschte der Feuerwehr allzeit gute Fahrt und möglichst wenig – und wenn, dann erfolgreiche – EinsĂ€tze. Ein großer Dank der Feuerwehr geht auf diesem Weg auch noch einmal an die Mitglieder des Fördervereins, die durch ihre MitgliedsbeitrĂ€ge einen so wertvollen Beitrag zur Arbeit der Feuerwehr leisten und selbstverstĂ€ndlich auch an die beiden o.g. Firmen fĂŒr ihre großzĂŒgigen Spenden.


Auf dem Foto (v.l.n.r.): L. Dasting, Dr. G. Renner, Dr. P. Klehr, Prof. Dr. M. Haider, BGM P. MĂŒller-Vogel, P. Brenner

Das neue Löschfahrzeug (LF10) ersetzt das 25 Jahre alte LF 8/6. Mit einem Löschwassertank von 2000 l Fassungsvermögen (altes LF 8/6: 600 l) ist es besonders fĂŒr BrĂ€nde, bei denen ein Hydrant nicht in unmittelbarer NĂ€he ist, geeignet. Das zulĂ€ssige Gesamtgewicht betrĂ€gt 14 t, so dass die Fahrer Inhaber eines Lkw-FĂŒhrerscheins sein mĂŒssen. Bereits im vergangenen Jahr hat die Gemeinde daher drei Feuerwehrleuten, die tagsĂŒber ĂŒberwiegend in Gaiberg anwesend sind, ermöglicht, die Fahrerlaubnis Klasse C zu erwerben, weitere vier Aktive besuchen derzeit die Fahrschule. Auch fĂŒr die nĂ€chsten Jahre sind weitere Lkw-FĂŒhrerscheine im Gemeindehaushalt vorgesehen, so dass auch langfristig immer genug Fahrer fĂŒr das neue Löschfahrzeug vorhanden sind.
Die Umstellung, nunmehr ein Fahrzeug, das annĂ€hernd doppelt so schwer und wesentlich grĂ¶ĂŸer als das bisher gewohnte ist, zu fahren, erfordert – trotz vorhandener Fahrerlaubnis – Übung. Deshalb absolvieren wir in nĂ€chster Zeit vermehrt Übungsfahrten in und um Gaiberg – vielleicht eine Gelegenheit fĂŒr die Gaiberger Anwohner, das neue Fahrzeug einmal live zu sehen!

Alles Gute und eine gesunde Zeit wĂŒnscht Ihnen
Ihre Feuerwehr Gaiberg

Mountainbike-Unfall am 17. Mai 2020

UnterstĂŒtzung Rettungsdienst„ lautete das Stichwort, mit dem die Feuerwehr Gaiberg am 17.5.2020 alarmiert wurde. Auf der Höhe von Drei- Eichen habe es im Wald einen Fahrrad Unfall gegeben. Beim Eintreffen stellten wir fest, dass die Unfallstelle im Wald weit unterhalb der befestigten Straße lag. Nachdem die Frau, die einen Sturz ĂŒber eine Schanze auf dem Weg mit dem Mountainbike erlitten hatte, durch Rettungsdienst und Notarzt erstversorgt und stabilisiert war, galt es, sie gemeinsam mittels Spineboard zum nĂ€chstgelegenen möglichen Platz im Wald, der mit einem Löschfahrzeug gerade noch erreichbar war, zu tragen. Von dort aus wurde sie im Löschfahrzeug zu dem bereits wartenden RTW gegenĂŒber der GeorgshĂŒtte gefahren. Im Einsatz waren 18 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen.
Ein erfreulicher Aspekt des Einsatzes war, dass vorbeifahrende Radsportler spontan Hilfe anboten, was keineswegs selbstverstĂ€ndlich ist. Ebenso ist die gute Zusammenarbeit mit Notarzt und Rettungsdienst zu erwĂ€hnen, man arbeitete Hand in Hand in professionellem, freundlichen Miteinander. Danke auch hierfĂŒr.

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