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Unterricht: Kontamination bei Feuerwehr-Einsätzen und Einsatz-Hygiene

Da die für Mittwoch, den 8.5. gemeinsam mit der Feuerwehr Gauangelloch geplante Übung wegen Dauerregens verschoben werden musste, fand an diesem Abend theoretischer Unterricht statt.
Kommandant Dr. Klehr griff ein Thema auf, dem bislang noch zu wenig Beachtung geschenkt wird: Es geht um Gesundheit der Feuerwehrleute bzw ganz speziell um den Zusammenhang bestimmter Krebsarten bei Feuerwehrleuten, die oft mit giftigen Stoffen, zum Beispiel Brandrauch, in Berührung kommen. Mittlerweile liegen mehrere von einander unabhängige Studien, u.a. Kanada und Schweden vor, die eine signifikant höhere Krebsrate (allen voran Prostata-, aber auch Lungen-, Darmkrebs oder Leukämie) bei Menschen, die jahrelang bei der Feuerwehr und dort speziell mit der Brandbekämpfung befasst waren, als bei Nichtfeuerwehrleuten gleichen Alters.
Diese signifikanten Zahlen werfen die Frage auf, warum Feuerwehrleute hier augenscheinlich einem höheren Krebsrisiko unterliegen.
Neben individueller und generischer Veranlagung, sonstigen Risikofaktoren wie ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Rauchen, Alkohol etc.) spielt hier die Intoxikation mit Rauch und Rußpartikeln eine Rolle. Brandrauch besteht, je nach brennendem Material, aus Rußpartikeln und einem Gemisch aus verschiedenen, teils hochgiftigen Gasen
Zwar tragen Feuerwehrleute beim Einsatz Atemschutz, so dass das Einatmen der giftigen Substanzen direkt während der Löscharbeiten verhindert wird. Was jedoch bisher vernachlässigt wurde ist die Tatsache, dass Rauch und Rußpartikel sich auf der Einsatzkleidung ablagern -und nicht nur das, sie gehen auch durch die Einsatzkleidung bis auf die Haut darunter. Somit ist ein Feuerwehrmann, der nach erledigter Brandbekämpfung die Atemschutzmaske ablegt, nun den giftigen Partikeln, die eine gute halbe Stunde lang aus der Kleidung wieder ausgasen, schutzlos ausgesetzt und atmet diese ein. Der zweite Weg, wie die schädlichen Stoffe ins Körperinnere gelangen, ist über die Haut. Schwitzt man -und das ist bei einem Brandeinsatz wegen der Hitze des Brandes und der körperlich belastenden Tätigkeit in dicker Schutzkleidung unausweichlich- dann vergrößern sich die Hautporen, so dass giftige Substanzen die Hautbarriere durchdringen können.
Die dritte Methode, wie die Rauchpartikel in den Körper gelangen, geht über Nahrungsaufnahme und Trinken, vor allem dann, wenn dies in unmittelbarer Nähe zur Einsatzstelle und ohne zuvor zumindest Hände und Gesicht gewaschen zu haben.
Der Vortrag beeindruckte die Anwesenden, denen die Studien bisher nicht bekannt waren und die in der Vergangenheit selbst die ein oder andere der aufgezählten falschen bzw gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen gezeigt hatte. Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Anwesenden die möglichen Konsequenzen der Ergebnisse der Studien.
Diese – obwohl in Deutschland (noch) nicht offiziell anerkannt – machen einige Veränderungen im Bewusstsein und beim Einsatz bezüglich des Gesundheitsschutzes erforderlich:
– Einsatzkräfte, die keinen Atemschutz tragen, sollten sich so weit von der Brandstelle entfernt aufhalten, dass sie dem Rauch nicht ausgesetzt sind.
Das gilt natürlich auch für alle anderen anwesenden Menschen, nicht nur für Feuerwehr!
– Nach dem Einsatz unter Atemschutz sollte ZUERST die Einsatzjacke und Hose ausgezogen bzw gewechselt und erst danach die Maske abgelegt werden. Hierfür wird in naher Zukunft ein Pavillon, der das ungestörte Umziehen ermöglicht, sowie einige weitere Sets von Wechselkleidung/Jogginganzügen in verschiedenen Größen, benötigt werden.
– Zum Hände- und Gesichtreinigen sollte das im MLF befindliche Hygieneboard genutzt werden. Was wiederum einsatztaktisch zur Folge hat, dass dieses Fahrzeug auch in ausreichender Entfernung zum Rauch postiert wird.
– Nach dem Einsatz darf kontaminierte Einsatzkleidung nicht im Mannschaftsraum der Fahrzeuge transportiert werden. Dies gilt natürlich auch für Schläuche und Gerätschaften.
– So bald wie möglich sollte jeder, der mit Rauch in Kontakt gekommen ist, duschen; und zwar möglichst kalt, damit sich die Poren der Haut zusammenziehen und die Partikel von der Haut weggespült werden. Da das Feuerwehrhaus über keine Dusche verfügt, stehen uns hierfür die Duschräume in der Schule zur Verfügung.
– Einsatzkleidung muss nach jedem Brandeinsatz so bald wie möglich fachgerecht gereinigt werden. Das bedeutet, dass das Kontingent an Ersatz-Einsatzkleidung aufgestockt werden muss.
– Im Feuerwehrhaus muss strikte schwarz/weiß Trennung eingehalten werden. Durch die baulichen Bedingungen des Feuerwehrhauses kann dies jedoch nur eingeschränkt durchgeführt werden. Zumindest der Bereich Küche / Schulungsraum darf jedoch nicht mit Einsatzkleidung oder Stiefeln betreten werden.

Spalier zur Hochzeit am 10. Mai 2019

Anlässlich der Hochzeit unserer Kameradin Andrea Protz geb. Arnold, stand eine Abordnung der Aktiven und Alterswehr vor dem Bürgersaal Spalier.
Pünktlich zum Auszug des Brautpaares regnete es in Strömen, aber das bringt ja bekanntlich Glück.
Herzlichen Glückwunsch dem frisch getrauten Ehepaar Andrea und Patrick!

Generalversammlung der Feuerwehr Gaiberg am 29. März 2019

Zur diesjährigen Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gaiberg am 29.03.2019 begrüßte Kommandant Dr. Peter Klehr neben allen Anwesenden ganz besonders Frau Bürgermeisterin Petra Müller-Vogel, Kreisbrandmeister Udo Denz sowie Unterkreisführer Frank Merkel, die anwesenden Gemeinderäte, Frau Dorn von der Rhein-Neckar-Zeitung und die Vorsitzende des DRK Ortsvereins, Frau Beatrice Rührlechner-Bratulic.
Zu Beginn der Sitzung erfolgte das Gedenken aller verstorbener oder im Dienst verunfallten Feuerwehrleute. Anschließend gab der Stellvertretende Kommandant, Dr. Gerd Renner, einen Überblick über die Geschehnisse des vergangenen Jahres.
Mit 34 Einsätzen, die zum größten Teil Hilfeleistungseinsätze waren, zeigte sich das Jahr 2018 als durchschnittlich einsatzreiches Jahr. Dies gilt auch für die Gesamt-Einsatzstunden, die mit ca. 400 wieder im Rahmen der Jahre vor 2017 (hier hatte ein Großbrand die Einsatzstunden verdoppelt) lagen. Die technische Hilfeleistung der Feuerwehr bestand hauptsächlich in der Beseitigung von Unwetter-Schäden, wie z.B. Überflutung von Verkehrswegen oder auch von Kellern. So war auch der erste Einsatz im Jahr 2018 ein Wasserschaden im Kindergarten. Der letzte Einsatz war am 31.12.2018, als eine Ölspur zu beseitigen war, auch das eine Tätigkeit im Rahmen der technischen Hilfeleistung.
Die bereits seit über 10 Jahren geführte Statistik weist aus, dass die Tage, an denen die Feuerwehr vermehrt alarmiert wurde, Freitag bis Sonntag sind und dies vermehrt zu den Uhrzeiten 7-9 Uhr morgens und nachmittags zwischen 17 und 19 Uhr. Dieses Muster lasse sich darauf zurückführen, dass viele Gaiberger Bürger tagsüber wegen auswärtiger Arbeitsstellen nicht im Ort seien, so dass zu diesen Zeiten entsprechend weniger Notfälle passieren.
Dr. Renner berichtete auch über die Aktivitäten der Feuerwehrsanitäter in der Helfer-Vor-Ort-Gruppe des Deutschen Roten Kreuz. Die Gruppe – derzeit bestehend aus 6 aktiven Mitgliedern sowie einem Anwärter – hatte im vergangenen Jahr 66 Alarme, davon konnten 64 angefahren bzw. abgearbeitet werden. Auch hier zeigte sich von den Einsatzuhrzeiten her das Bild, dass in den frühen Morgen- und Abendstunden mehr Notfälle gemeldet werden als dies tagsüber oder nachts der Fall ist. Die Zeit zwischen Alarmierung bis zum Eintreffen der Helfer am Einsatzort beträgt in den meisten Fällen unter 2 Minuten. Die HVO-Gruppe steht unter verantwortlicher Leitung des Kreisbereitschaftsleiters des DRK Rhein-Neckar-Kreis, Herrn Jürgen Wiesbeck, der sich seinerzeit für die Gründung der Gruppe in dieser besonderen Form (ohne dass es eine Bereitschaft vor Ort gibt und in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr) maßgeblich eingesetzt hat und die Gruppe jederzeit mit Rat und Tat unterstützt. Die Leitung der Gruppe obliegt derzeit Steffi Diemer. Die Feuerwehrsanitäter haben Gelegenheit, sich bei Schulungen des Deutschen Roten Kreuzes (z.B. bei der Bereitschaft Rhein-Neckar-Nord, die die Feuerwehr im Dezember bei einer sehr lehrreichen Erste-Hilfe-Übung fachlich beraten hat) teilzunehmen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bei den First-Responder-Gruppen der Feuerwehr Weinheim die eigenen Kenntnisse aufzufrischen. Kommandant Dr. Klehr steht den Sanitätern rund um die Uhr für medizinische Rückfragen und als Dozent bei internen Übungen zur Verfügung. Die Feuerwehr stellt der HVO-Gruppe, deren Mitglieder derzeit zu 100% von Feuerwehrsanitätern gestellt werden, bei Bedarf den Schulungsraum, den Mannschafts-Transport-Wagen sowie Funkgeräte zur Verfügung. Dr. Gerd Renner stellte fest, dass die Tätigkeit der HVO-Gruppe ein gutes Beispiel dafür sei, wie fruchtbar eine enge Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr vor allem in kleinen Orten mit begrenzten Ressourcen sein könne.
Anschließend gab Torsten Diemer einen kurzen Bericht über die Tätigkeiten der Gerätewart-Gruppe im vergangenen Jahr. Für die sieben Helfer in der Gruppe ist nach wie vor immer genug zu tun, die Arbeitsstunden erreichen umgerechnet den Umfang einer Viertel-Stelle eines Angestellten.
Jugendwartin Lisa Wiener dankte in ihrem Jahresbericht ihren mittlerweile aus der Jugendarbeit ausgeschiedenen ehemaligen Stellvertretern Erik Hoffmann und Tobias Rasbold für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Gemeinsam mit ihren beiden neuen Stellvertretern, Linus Dasting und Simon Diemer, betreut sie derzeit 17 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. Bei den im 2-Wochen-Rhythmus stattfindenden Übungen werden die Jugendlichen durch Fahrzeugkunde, Löschangriffsübungen, technische Hilfeleistung, Erste Hilfe und weitere feuerwehrrelevante Übungen altersgerecht auf den Dienst in der aktiven Wehr vorbereitet. Aber auch Ausflüge, Zeltlager, die Aktion Sauberer Waldrand, die dieses Jahr am 13.04.2019 stattfinden wird, sportliche Aktivitäten, Teilnahme an Festen und andere Freizeitaktivitäten stehen auf dem Programm. Die Jugendlichen sind mit viel Begeisterung bei der Sache. Dass die Jugendarbeit erfolgreich sei, zeige sich unter anderem daran, dass am gleichen Abend Elias Hipfl, der seit etlichen Jahren bei der Jugendfeuerwehr war, nach erfolgreich absolviertem Grundlehrgang offiziell in die Aktive Wehr aufgenommen werde.
Die Leiterin der Bambini-Feuerwehr, Steffi Örtle, gab einen kurzen Überblick über die Arbeit mit den jüngsten Feuerwehrmitgliedern, das sind derzeit 16 Kinder im Alter von 6-9 Jahren. Die Gruppe trifft sich einmal im Monat zu verschiedenen Übungen und Aktivitäten. Genau wie bei der Jugendfeuerwehr sollen die Kinder durch spielerisch vermittelte Übungen schon ein Grundwissen über die Feuerwehr erhalten. Außerdem finden Ausflüge – in 2019 ist ein Besuch der Werksfeuerwehr von Heidelberger Druck und zum Mannheimer Maimarkt geplant -, Bastelnachmittage und Vorführungen z.B. beim Herbstfest der Feuerwehr statt. Auch beteiligt sich die Bambini-Feuerwehr an der Aktion Sauberer Waldrand, die die Jugendfeuerwehr organisiert.
Georg Gsenger, der für die Alterswehr Bericht erstattete, bedauerte, dass die Alterswehr nicht genug „Nachwuchs“ habe, um wirkliche Aktivitäten durchzuführen. Man habe jedoch für dieses Frühjahr ein Grillfest geplant, bei dem man sich über Unterstützung aus Reihen der Aktiven Wehr freuen würde.
Kommandant Dr. Klehr dankte seinem Stellvertreter Dr. Renner für die Organisation des Team-Events im vergangenen Jahr. Dieses wurde nun schon zum dritten Mal durchgeführt und jedes Mal von Gerd Renner so organisiert, dass jeder etwas davon habe – für die Schlauen war es dieses Mal der Escape-Room, für die Sportlichen das Bowlen und für die Hungrigen die Herausforderung, beim Flammkuchenhof die Flammkuchen-flatrate ökonomisch zu nutzen.
Bei der gesamten Mannschaft bedankte sich der Kommandant für das Engagement, das bei einigen noch weit über den normalen Feuerwehrdienst hinausgeht. Ein Beispiel sei das Gerätewart-Team, ohne dessen überaus umfangreiche Arbeit im Hintergrund die Einsatzfähigkeit nicht jederzeit zu gewährleisten sei.
Auch dem Küchenteam, Ulrike und Michael Röttig, gebühre Dank für die ganzjährige leckere Bewirtung der Mannschaft. Dank gebühre auch allen Helfern, die regelmäßig im Hintergrund Arbeit, die über den Feuerwehrdienst hinaus geht, leisten.
Dr. Klehr betonte, dass die Bambini-Betreuer und Jugendwarte eine sehr wichtige Aufgabe für die Zukunft der Feuerwehr leisten; durch eine gute Jugendarbeit kann Nachwuchsproblemen, die bei Nachbarfeuerwehren in nicht allzu großer Entfernung teilweise massiv auftreten, vorgebaut werden. Bei der Gaiberger Feuerwehr wechseln nahezu jedes Jahr Jugendliche mit Erreichen des 17. Lebensjahres in die Aktive Wehr.
Frau Bürgermeisterin Müller-Vogel und der gesamten Gemeindeverwaltung dankte der Kommandant für die sehr konstruktive Zusammenarbeit der vergangenen 6 Monate. Es sei in der kurzen Amtszeit der Bürgermeisterin schon einiges, das vorher lange brach lag, in Angriff genommen bzw. in die Tat umgesetzt worden. Die Beschaffung des neuen Löschfahrzeugs läuft; die Überplanung des alten Feuerwehrhauses ist veranlasst. Im April findet jetzt der Bau der Garage für das MTF vor der Fahrzeughalle statt – vor über zwei Jahren wurde durch ein Gutachten der Verstoß gegen die Unfallverhütungsvorschriften durch die jetzige räumliche Situation in der Fahrzeughalle belegt, dieser Zustand blieb bis zum Amtsantritt von Frau Müller-Vogel vor einem halben Jahr unverändert. Zwischen Feuerwehrführung und Bürgermeisterin finden mittlerweile „Monatsgespräche“ statt, so dass der Kontakt und Informationsfluss zwischen Feuerwehr und Gemeinde stets gewährleistet ist. Ein besonderer Dank ging an Herrn Alexander Wenning für dessen Engagement im Zusammenhang mit der Ausschreibung des neuen Löschfahrzeugs. Auch den Gemeinderäten sprach er Dank für die gute Zusammenarbeit aus.
Die Feuerwehrsanitäter, die sich in der HVO-Gruppe engagieren, leisten laut Dr. Klehr eine sehr wichtige Aufgabe im Dienst der Allgemeinheit; auch dies eine Tätigkeit, die über das Engagement in der Feuerwehr hinausgeht, da die Alarmierungen der HVO-Gruppe zahlreicher als die der Feuerwehr waren und zudem noch Zeitaufwand für Fortbildungen und Stadion-Sanitätsdienste hinzu kommen.
Eine funktionierende Feuerwehr ist nicht allein durch vorhandene Räumlichkeiten und Einsatzfahrzeuge, sondern nur durch engagiertes Personal zu gewährleisten. Wie überall im Umkreis ist die Tagesalarmstärke hierbei ein wichtiges Kriterium. Aus diesem Grund, erklärte Kommandant Dr. Klehr, habe man bei der Feuerwehr Gaiberg seit rund 10 Jahren verstärkt Frauen zur Feuerwehr angeworben. Er sei froh, dass die Gaiberger Feuerwehr mit einem Frauenanteil von 20% die Tagesalarmstärke als unproblematisch einstufen könne. Mit den Nachbar-Wehren, die von dem Problem teilweise mehr betroffen seien, laufen derzeit Gespräche über eine Modifizierung der Tagalarmierung, damit man jeweils gemeinsam mehr Personal für den Ersteinsatz stellen könne.
Der Kommandant schätzt die Gaiberger Feuerwehr als gut funktionierend ein und bat die Feuerwehrfrauen und –männer, weiterhin bei ihrem Engagement aktiv zu bleiben. Dann könne man ohne Sorge in die Zukunft schauen.
Dass das Engagement in der Feuerwehr schon seit langer Zeit hoch ist, zeigten auch schon die Beförderungen und Ehrungen, die an dem Abend anstehen, schloss Dr. Klehr seine Ansprache. Danach stand der Tagespunkt Beförderungen an. Zuerst wurde Dieter Stieler zum Oberlöschmeister befördert; dann ernannte der Kommandant Nico Müller, Basti Schula, Leon Diemer, Florian Gherram, Linus Dasting und Dr. Alexia Arnold zu Oberfeuerwehrleuten. Kieron Stieler und Elias Hipfl wurden nach bestandenem Grundlehrgang zum Feuerwehrmann erklärt. Annette Bausch erhielt in ihrer Funktion als Fachberaterin ebenfalls den ersten Stern auf der Schulterklappe und ist nunmehr Feuerwehrfrau.
Der Bericht der Schriftführerin Ulrike Röttig fiel kurz und bündig aus, da sie Wiederholungen bezüglich der vorangegangenen Berichte vermeiden wolle. Sie erinnerte an verschiedene Aktivitäten vom vergangenen Jahr, angefangen mit der Unterstützung der Christbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr, über die Begleitung diverser Umzüge, das Herbstfest, die Fahnenabordnung am Volkstrauertag bis hin zur Geschenkaktion für Obdachlose im Dezember.
Anschließend berichtete die Kassiererin Dr. Alexia Arnold, die die Kameradschaftskasse verwaltet, dass im Rechnungsjahr ein Plus von ca. 300,- EUR zu verzeichnen war. Die Einnahmen kamen hauptsächlich durch Spenden aber auch durch einen Gewinnanteil vom Herbstfest zusammen. Ein besonderer Dank ging an Ehrenbürger Manfred Lautenschläger, der anlässlich der Amtseinführung von Frau Bürgermeisterin Müller-Vogel eine Spende für den Getränkeausschank getätigt hat sowie an Frau Müller-Vogel selbst, die der Kameradschaftskasse ebenfalls eine finanzielle Unterstützung hat zukommen lassen.
Der Kassenprüfer Matthias Müller bescheinigte eine einwandfrei geführte Kasse und beantragte, die Kassiererin sowie die gesamte Feuerwehrführung zu entlasten.
Die Abstimmung ergab einstimmig die Entlastung der gesamten Führung.
Kreisbrandmeister Udo Denz dankte zunächst – auch im Namen von Unterkreisführer Frank Merkel – für die Einladung. Die zahlreichen Ehrungen, die er heute Abend für langjährige Mitgliedschaft in der Aktiven Wehr – seien eine Bestätigung dafür, dass die Feuerwehr Gaiberg eine gut funktionierende Wehr mit gutem Zusammenhalt sei. Die gute Jugendarbeit und auch eine Quote an weiblichen Feuerwehrleuten, die den Durchschnitt des Kreises weit übertrifft, seien Grund darauf, stolz auf die eigene Wehr zu sein. Eine funktionierende Wehr benötige jedoch auch die gesetzlich vorgeschriebenen Rahmenbedingungen, um auch in Zukunft weiter effektiv zu bleiben. Die Gegebenheiten des Feuerwehrhauses in seiner jetzigen Form nannte er unzureichend und sicherte die Unterstützung des Kreises zu, dass hier in nicht allzu ferner Zukunft Abhilfe geschaffen werden könne.
Danach verlas er den Text der Urkunde für die 15-jährige Feuerwehrmitgliedschaft. Die Ehrung erhielten Dieter Stieler, Torsten Diemer, Sascha Sulzer, Erol Schmitt, Annika Menold und Tobias Gaul.
Anschließend bekundete er seine ganz besondere Freude darüber, die seltene Auszeichnung für 40-jährige aktive Feuerwehrmitgliedschaft an Dr. Peter Klehr verleihen zu dürfen. Besondere Anerkennung müsse dabei finden, dass Dr. Klehr über die normale Tätigkeit eines Feuerwehrmitglieds hinaus seit nunmehr 18 Jahren die Feuerwehr als Kommandant führe und somit die Gesamtverantwortung trage. Dies sei alles andere als selbstverständlich, sei doch der Trend in anderen Wehren oftmals, dass ein Kommandant dieses Amt, das zeitintensiv und sehr verantwortungsvoll ist, nach einer Amtszeit wegen Überlastung wieder aufgebe. Danach verlieh er Dr. Klehr das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre Einsatzdienst.
In Ihren herzlichen Grußworten dankte Frau Bürgermeisterin Müller-Vogel allen Einsatzkräften für ihr Engagement und betonte, man könne ein solches Ehrenamt, das dem Wohl und der Sicherheit der Mitmenschen diene, nicht hoch genug schätzen. Sie freue sich deshalb schon auf das Grillfest, das sie als persönliches Dankeschön für alle Feuerwehrleute nebst Partnern im Mai veranstalten wird. Sie sieht die die monatlichen gemeinsamen Besprechungen mit dem Kommandanten als Start in eine sehr gute Zusammenarbeit an. Die längst überfällige Garage als zeitweilige Zwischenlösung, damit den Vorschriften der UVV in einem Mindestmaß Entsprechung getragen wird, werde im April aufgebaut. Dies ist aus ihrer Sicht aber lediglich eine Zwischenlösung. Sie sei sich ihrer Verantwortung für die Sicherheit der Feuerwehrleute sehr bewusst und werde sich bezüglich einer bisher noch nicht abschließend gefundenen Lösung für das Feuerwehrhaus dafür einsetzen, dass hier Bedingungen geschaffen werden, die den Sicherheitsbestimmungen der Unfallverhütungsvorschrift entsprechen und eine in Zukunft tragfähige Lösung darstellen. Sie betonte, der Unterhalt einer einsatzfähigen und gut ausgerüsteten Feuerwehr sei Pflichtaufgabe der Gemeinde. Dieser Auftrag werde ernst genommen. Sie selbst sei sehr froh, Chefin einer so gut funktionierenden Feuerwehr zu sein, freue sich auf den gemeinsamen Ausflug zur Partner-Feuerwehr in Annaberg und wäre auch gern bereit, am Team-Event der Feuerwehr teilzunehmen.
Zum Zeichen, dass die Anerkennung nicht nur einseitig ist, überreichte Kommandant Dr. Klehr der Bürgermeisterin eine Feuerwehr-Kappe, so dass die Zugehörigkeit der Bürgermeisterin zur Wehr nunmehr auch nach außen hin sichtbar ist.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ meldete sich die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Gaiberg, Frau Rührlechner-Bratulic, zu Wort. Sie stellte sich in ihrer Eigenschaft als erste Vorsitzende eines in Gaiberg nicht allzu bekannten, dennoch von der Zahl der Mitglieder her einen der größten Vereine Gaibergs vor. Der Ortsverein Gaiberg des Deutschen Roten Kreuz arbeite bisher eher im Hintergrund durch Spendensammlungen für diverse wohltätige Projekte im In- und Ausland, denen ohne Bürokratie oder Verwaltungskosten geholfen werden könne. Seit drei Jahren sei aber nunmehr durch die Gründung der Helfer-vor-Ort-Gruppe des DRK eine kleine Mannschaft in Gaiberg sehr präsent. Die Helfer werden in einem medizinischen Notfall von der Leitstelle mit alarmiert und treffen wegen näherer Anfahrtswege oft entscheidende Minuten vor dem aus Heidelberg oder weiter entfernten Standorten anfahrenden Rettungswagen ein. So kann in zeitkritischen Fällen schnell mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen werden oder auch durch die bloße Anwesenheit von Helfern für Patient und Angehörige der Stress gemindert werden, wenn sie in einer Notfallsituation nicht ganz auf sich allein gestellt auf den Rettungswagen oder Notarzt warten müssen. Frau Rührlechner-Bratulic drückte ihre Begeisterung darüber aus, dass die Helfer der Gruppe rund um die Uhr bereit sind, ihren Gaiberger Mitbürgern ehrenamtlich Erste Hilfe zu leisten und lobte die Beteiligten sehr für ihr Engagement.
Bei dem von der Gemeinde Anfang des Jahres initiierten Vereinstreffen erhielt der Vorstand des DRK-Ortsvereins im Gespräch mit Feuerwehrkommandanten Dr. Klehr die Information, dass die Feuerwehr selbst nicht über ein AED (Automatisierter Elektrischer Defibrillator) verfügt. Daraufhin beschloss der DRK Ortsverein die Finanzierung und Spende eines AED für die Feuerwehr, der in einem Einsatzfahrzeug verlastet wird und so ggf. bei Einsatzstellen wie Unfallorten zeitnah vor Ort ist und sowohl von der Helfer-vor-Ort-Gruppe (die auch über einen eigenen AED verfügt), deren Mitglieder als Feuerwehrsanitäter in der Feuerwehr tätig sind, als auch von den Feuerwehrleuten, die in die Handhabung des AED eingewiesen sind, verwendet werden kann. Bei einem Einsatz, wo ein AED benötigt wird, entscheiden Minuten darüber, wie gut die Chancen des folgenlosen Überlebens-Chancen eines Patienten stehen.
Frau Rührlechner-Bratulic übergab den AED dem Kommandanten der Feuerwehr, verbunden mit dem Wunsch, dass dieser nicht zu oft im Einsatz angewandt werden müsse und wenn doch, dass er zur Genesung des Patienten beitragen könne.
Der 2. Stellvertretende Kommandant, Peter Brenner, erinnerte an den Termin für die Aktion Sauberer Waldrand, zu dem alle Gaiberger Bürger herzlich eingeladen sind. Es wird zunächst von 10.00 Uhr (Treffpunkt Feuerwehrhaus) bis ca. 12 Uhr Müll im und rund um den Wald eingesammelt und entsorgt. Im Anschluss gibt es ein gemeinsames Vesper für alle Helfer in der Fahrzeughalle.
Die Generalversammlung wurde um 21.20 Uhr durch Kommandant Dr. Klehr für geschlossen erklärt. Im Anschluss an den offiziellen Teil waren die Teilnehmer zu Wildschweingulasch und Spätzle eingeladen (gestiftet von Achim Himmelmann und lecker zubereitet von Sascha Sulzer mit Assistenz von Ralf Haaf). Salate und Desserts wurden von den Feuerwehrfrauen beigetragen.

Ergebnis der Obdachlosen-Geschenkaktion „Versuch zu Helfen“ 2018

Mittlerweile haben wir sämtliche Spenden, die uns in Form fertig gepackter Päckchen oder auch Sachspenden wie Esswaren, Hygieneartikel, Süßigkeiten, Instantkaffee und Thermobechern erreicht haben, an 9 verschiedene Tagesstätten, Suppenküchen und Obdachlosenunterkünfte verteilt. Wir haben auch obdachlose Menschen, die wir aus den vergangenen Jahren kennen, an den gewohnten Treffpunkten aufgesucht und beschenkt. Wie immer, haben sich diese sehr über die Geschenke gefreut, aber auch darüber, uns wieder zu sehen und ein bisschen über ihr Leben zu erzählen.

Insgesamt haben wir 681 Geschenkpäckchen verteilt. Im Vergleich zu den Vorjahren (2015 ca 900, 2016 ca 1.200, 2017 ca 780) ist eine „Abwärts-Tendenz“ da. Trotzdem war es für uns eine sehr schöne Erfahrung, dass so viele Menschen an unserer Aktion teilgenommen haben. Teilweise wurde im Familien- und Freundeskreis gesammelt. Auch haben Schulklassen der SRH Schule Neckargemünd, die F&U Heidelberg, das DLRG Heidelberg, Mitarbeiter des Amtsgerichts Heidelberg, von Ironwerk Bammental, Melchers Rechtsanwälten, Falk&Co., Kanzlei Gréus
und dem NEC Heidelberg – um nur einige zu nennen – interne Sammlungen veranstaltet und uns jeweils mit einer großen Anzahl liebevoll gepackter Päckchen unterstützt. Gespräche mit zahlreichen Spendern, die uns im Feuerwehrhaus besucht haben, bestärkten uns durch positives Feedback und Interesse. Vielen Spendern geht es darum, direkt etwas zu bewirken und nicht das Gefühl zu haben, dass ihre Spende im anonymen Nirgendwo verschwindet. Durch unsere Erfahrung beim Ausliefern der Päckchen können wir bestätigen, dass – obwohl ein kleines Weihnachtsgeschenk natürlich keine nachhaltige Hilfe darstellt – jedes Päckchen eine positive Veränderung im Weihnachtserlebnis der Beschenkten bringt. Die Freude ist oft viel größer als der Gegenwert des Geschenks; für die Mehrzahl der obdachlosen Menschen zählt der ideelle Wert – dass irgendjemand an sie gedacht hat – mehr und trägt dazu bei, dass sie sich nicht ganz vergessen fühlen.

Vielen Dank an die Bäckerei Schneider für das Sammeln der Geschenke und allen, die sich – ob durch praktische Unterstützung oder Spenden – an unserer Aktion beteiligt haben!

Update “Versuch zu Helfen 2018” – 19.12.2018

Am Samstag haben wir einige der gespendeten Geschenke (und Hundefutter) an einzelne Obdachlose in Heidelberg verteilt. Alle Beschenkten haben sich sehr gefreut, vor allem über die Tatsache, dass jemand an sie gedacht hat und auch über die „praktischen“ Dinge wie Schal, Mütze, Handschuhe oder Decken. Auch Leckereien, Süßigkeiten, Kaffee oder Konserven kamen sehr gut an!
Die Auslieferung der Geschenke/Sachspenden an das Wichernheim HD, Bethanien MA, Übernachtungsstelle U5 u. Bonadiesstraße MA, Caritas Weinheim, Talhof Schriesheim, St. Martin Ludwigshafen und Die Brücke Schwetzingen sind mittlerweile auch erledigt.
Morgen erfolgt noch die Auslieferung an das Karl-Klotz-Haus HD und an Plattform Walldorf.
Hier eine Dankeschön-Mail vom Talhof Schriesheim:

Update “Versuch zu Helfen 2018” – 11.12.2018

Heute noch 112 (sehr gute Zahl; hilft in allen Notlagen!) Geschenkpäckchen erhalten: Danke an die Mitarbeiter des Amtsgerichts Heidelberg, dem DLRG Heidelberg, der F&U Heidelberg, den Mitarbeitern von Falk&Co. und zahlreichen privaten Spendern!
Die Auslieferung hat begonnen:
75 Geschenke an das Wichernheim Heidelberg – und dazu noch 177 Päckchen selbst gebackene Weihnachtsplätzchen, hergestellt von der Bambinifeuerwehr in der Backstube der Bäckerei Schneider. Dabei haben wir einige Menschen wieder getroffen, die wir in den letzten Jahren kennengelernt haben und die sich schon auf unseren Besuch gefreut haben 😊
Geschenke, Hundefutter und einen
Schlafsack haben wir auch schon an drei obdachlose Personen direkt verteilt. Wie in den vergangenen Jahren auch haben wir Lebensgeschichten gehört, die einem wieder einmal bewusst machen, wie schnell und unverschuldet jemand in Not geraten kann. Unfall, Arbeitsplatzverlust, Mietschulden…es kann jeden treffen!
Die Aktion hilft nicht nur den Empfängern der Spenden sondern zeigt uns auch immer wieder, wie gut es uns – dem „Normalbürger“ geht und wie plötzlich alles anders sein kann….
Wir berichten weiter!

Übung Erste Hilfe am 9. Dezember 2018

Unsere letzte Übung im Jahr 2018 bestand in einem Erste-Hilfe-Training. In der Schulturnhalle wurde die Rettung von Verschütteten geübt. Unter fachkundiger Anleitung von Dr. Peter Klehr und zwei Notfall-Rettungssanitätern der DRK-Bereitschaft Heidelberg-Nord wurden die von der Jugendfeuerwehr gespielten Verletzten aus „Trümmerteilen“ aus Matten und Sportgeräten befreit, auf Spineboards, Schaufel- und Krankentragen aus der Halle getragen und dem Rettungsdienst übergeben. Vielen Dank an Bastian und Niklas vom DRK, die ihren freien Vormittag für uns geopfert und uns mit viel Humor und Engagement geschult haben!
Nach der Übung bedankte sich Kommandant Dr. Klehr bei seinen Stellvertretern und der Mannschaft für das Engagement im vergangenen Jahr. Auch der bei der Übung anwesenden Bürgermeisterin Müller-Vogel sowie der Gemeindeverwaltung sprach er Dank für die gute Zusammenarbeit aus. Etliche Projekte, wie die Neubeschaffung des LF10, die Überplanung des Feuerwehrhauses sowie der Bau der zur Wahrung der Unfallverhütungsvorschriften notwendigen Garage, seien in den letzten dreieinhalb Monaten zügig angegangen und umgesetzt worden.
Im Anschluss übergab Bürgermeisterin Müller-Vogel den neu beschafften Spreizer für das MLF. Dieser ist nur halb so schwer und dabei deutlich leistungsfähiger als der bisher genutzte. Die Anschaffung zum jetzigen Zeitpunkt war möglich, weil die Kosten des Digitalfunks niedriger ausgefallen sind als zunächst veranschlagt.

Nach einem gemeinsamen Gulaschsuppe- und Bratäpfel-Essen (vielen Dank an unsere beiden „Küchenfeen“ Ulrike und Michael Röttig, die das ganze Jahr über immer wieder für unser leibliches Wohl gesorgt haben!) wurde der Schulungsraum zur Weihnachtswichtel-Werkstatt umfunktioniert: Von 12 Uhr bis 15 Uhr konnten im Rahmen der Obdachlosen-Geschenkaktion „Versuch zu helfen“, die wir bereits zum 4. Mal durchführen, zahlreiche Sachspenden vieler hilfsbereiter Menschen aus Gaiberg und Umgebung entgegengenommen werden. Eine Familie hatte schon das ganze Jahr über Dinge für die Aktion zurück gelegt und so 30(!) Päckchen zusammen bekommen. Ein Mororrad-Club, einige Unternehmen und eine Schulklasse hatten intern gesammelt und brachten Kartons voll liebevoll gepackter Geschenke ins Feuerwehrhaus. Auch viele Einzelpersonen brachten ihre Päckchen und äußerten sich sehr positiv zu unserer Aktion.

Nachdem wir auch noch die einzeln gespendeten Gegenstände weihnachtlich verpackt haben, sind insgesamt 630 Geschenke zusammen gekommen! Diese werden innerhalb der kommenden zwei Wochen in acht verschiedene Obdachlosenunterkünfte und an Menschen auf der Straße verteilt. Vielen Dank allen Spendern!!

Wir wünschen Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2019!
Ihre Feuerwehr Gaiberg

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