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News-Archiv bis 31.12.2020

Ab hier beginnt das News-Archiv der Feuerwehr Gaiberg:
Seit dem 1. Januar 2021 werden aktuelle Nachrichten und Mitteilungen nur noch ĂŒber Facebook kommuniziert und nicht mehr doppelt zusĂ€tzlich auf der Webseite der Feuerwehr Gaiberg eingestellt.

Bitte hierzu folgenden Link verwenden: @FFGaiberg

Zur Info: Zum lesenden Zugriff auf die Facebook Seite der Feuerwehr Gaiberg ist kein Facebook User nötig.

2020: Ein schwieriges Jahr

Im November 2019 wurde unter den Gruppen- und ZugfĂŒhrern der Übungsplan fĂŒr das Jahr 2020 ausgearbeitet. Drei Mitglieder der aktiven Wehr waren fĂŒr einen Grundlehrgang, andere fĂŒr Maschinisten-, SanitĂ€ter-, Atemschutz-, Gruppen- und ZugfĂŒhrerlehrgĂ€nge angemeldet. Auch die Termine fĂŒr die regelmĂ€ĂŸig zu absolvierenden BelastungsĂŒbungen der AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg waren gebucht.

Zwei gute GrĂŒnde zum Feiern standen an:
Die Abholung des neuen Löschfahrzeugs war fĂŒr April, die feierliche Übergabe anlĂ€sslich der fĂŒr Juni geplanten JubilĂ€umsfeier der Feuerwehr vorgesehen.
Der Termin fĂŒr die 140-Jahr-Feier der Feuerwehr stand seit eineinhalb Jahren fest, ein Festausschuss war bereits mit der detaillierten Planung fĂŒr das dreitĂ€gige Festprogramm, einer Festschrift, Einladungskarten, Buchungen der Caterer und eines DJ beschĂ€ftigt.

Das Jahr 2020
begann mit „Standard“-EinsĂ€tzen: Ende Januar, 4.00 Uhr morgens: Ein Keller stand unter Wasser. Im Februar musste ein auf die Fahrbahn der Kreisstraße gefallener Baum entfernt, ein durch Sturm beschĂ€digtes Vordach gegen Einsturz gesichert werden.

Der Übungsbetrieb lief zunĂ€chst wie geplant:
Als erstes stand ein zweitĂ€giger Rezertifizierungslehrgang fĂŒr die der FeuerwehrsanitĂ€ter (Reanimation unter Anwendung von AED und Larynxtuben) an.
Ende Januar hielt ein Vertreter der Polizei Mannheim einen sehr kurzweiligen und eindrucksvollen Theorieunterricht zum Thema Einsatzfahrten, Sonder- und Wegerechte, insbesondere ĂŒber die Gefahren und die Folgen von unachtsamen oder selbstĂŒberschĂ€tzenden Fahrweisen.
Im Februar gab es nach einer praktischen LöschĂŒbung ein gemeinsames Weißwurst-FrĂŒhstĂŒck, die Besichtigung der ILS (Integrierten Leitstelle) bot interessante Erkenntnisse ĂŒber die AlarmierungsablĂ€ufe, Anfang MĂ€rz fand die halbjĂ€hrliche Teamaussprache statt. Die erste Feuerwehrausschuss-Sitzung des Jahres, im Februar, sollte dann aber leider auch gleich die letzte fĂŒr das laufende Jahr sein.
Mitte MĂ€rz mussten wegen des Pandemiegeschehens sĂ€mtliche Übungen der aktiven Wehr, alle Termine und Aktionen der Jugendabteilung, wie z. B. die jĂ€hrliche „Aktion sauberer Waldrand“, das Jugend-Zeltlager sowie sĂ€mtliche AktivitĂ€ten der Alterswehr abgesagt bzw. eingestellt werden. Das GerĂ€tewart-Team musste die Wartung so aufteilen, dass immer nur zwei Personen zusammentreffen; die Helfer-vor-Ort Gruppe des DRK Gaiberg, in der alle FeuerwehrsanitĂ€ter aktiv sind, wurde durch den DRK Kreisverband außer Dienst gestellt. Externe LehrgĂ€nge bei der Landesfeuerwehrschule, wie auch alle anderen Fortbildungen und Atemschutz-BelastungsĂŒbungen, wurden abgesagt.

Wegen des Versammlungsverbots entfiel die Generalversammlung der aktiven Wehr und des Fördervereins. Das jĂ€hrliche Team-Event musste ausfallen, ebenso wie das von BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel geplante „Dankeschön-Grillfest“ fĂŒr die aktive Wehr.

Mitte April stand fest, dass weder die Übergabe des Löschfahrzeugs noch das JubilĂ€umsfest wĂŒrden stattfinden können. Die Abholung des LF10 verzögerte sich um sechs Wochen, im Hersteller-Werk in Ulm herrschte strikte Besuchersperre, eine ordnungsgemĂ€ĂŸe Abnahme vor Ort war somit im April nicht möglich.

Ende April fanden Übungen der aktiven Wehr erstmals via Skype statt. Eine Einweisung in das neue Löschfahrzeug Ende Mai war zunĂ€chst nur fĂŒr Maschinisten, als Ausnahmefall und in Kleinstgruppen, zulĂ€ssig.

Alle EinsĂ€tze wurden unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen (Handdesinfektion, Masken tragen, wo möglich Abstand halten, Nachbesprechungen nicht in geschlossenen RĂ€umen) mit möglichst wenig Personal gefahren: Zwei KleinbrĂ€nde auf freiem Feld, ein Heckenbrand im Wohngebiet, die Rettung einer verunfallten Mountainbikerin aus einem nicht befahrbaren WaldstĂŒck, ein Fahrzeugbrand und ein Verkehrsunfall auf der L600.

Der praktische Übungsbetrieb konnte ab Anfang Juni wieder aufgenommen werden, jedoch musste die Mannschaft in feste Übungsgruppen Ă  10 Personen, die untereinander nicht vermischt werden durften, aufgeteilt werden. Die Teilnahme an den Übungen war hoch und die Übungsteilnehmer motiviert, so dass das neue Löschfahrzeug in kurzer Zeit kein „Neuland“ mehr war.

Die drei Absolventen des bereits begonnenen und dann unterbrochenen Grundlehrgangs wurden einer gemeinsamen Übungsgruppe zugeteilt, der Unterrichtsinhalt dort teilweise angepasst: Grundlagen von Löscheinsatz und technischer Hilfeleistung wurden in der Gruppe, aber auch an zusĂ€tzlichen Übungsterminen an Samstagen in StaffelstĂ€rke, geĂŒbt. Die Theorie wurde durch die Landesfeuerwehrschule online vermittelt. Auf diese Weise konnten die vorgeschriebenen 70 Unterrichtsstunden, die ein Grundlehrgang umfasst, bis Oktober durchgefĂŒhrt werden. Das Ausbilden bzw. Üben in der Kleingruppe war fĂŒr sowohl fĂŒr Lehrgangsteilnehmer als auch Ausbilder eine positive Erfahrung.

Ebenfalls positiv war im gesamten Jahr die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Leimen, sowohl was Absprachen, z. B. bezĂŒglich des gemeinsamen Grundlehrgangs, betrifft als auch die UnterstĂŒtzung der GerĂ€tewarte und gemeinsam absolvierte EinsĂ€tze, so u.a. ein Brandeinsatz nahe der L600: Ein Gartenbesitzer hatte im Hochsommer Schnittgut verbrannt, das Feuer war außer Kontrolle geraten und musste zur Vermeidung eines FlĂ€chenbrands gelöscht werden.

Die Bambini- und Jugendfeuerwehr konnte in den Sommermonaten vorĂŒbergehend wieder Übungen abhalten. Durch die Sommerferien kamen jedoch nur wenige Termine zustande.

Anfang Oktober wurde erneut die Einstellung des Übungsbetriebs der Feuerwehren Baden-WĂŒrttemberg durch das Innenministerium angeordnet; die Übungen finden seitdem wieder ausschließlich online statt. Diese Übungsform ist fĂŒr die Übungsleiter eine Herausforderung, da die persönliche Interaktion mit dem Publikum fehlt. Zudem fĂŒhrt eine mangelhafte Internetverbindung des Öfteren dazu, dass Übungsteilnehmer das Meeting unfreiwillig „verlassen“ oder der Vortragende nicht mehr zu hören ist. Dennoch ist die Übungsteilnahme nach wie vor hoch, die Mannschaft ist motiviert und engagiert, auch wenn viele den persönliche Kontakt und die direkte Kommunikation untereinander vermissen.

Trotz eingeschrĂ€nkter Übungsmöglichkeiten funktionieren die EinsĂ€tze gut, unter anderem durch eine höhere Zahl von tagsĂŒber anwesenden EinsatzkrĂ€ften: So waren Anfang Oktober bei einem Fahrzeugbrand vor dem Rathaus mittags an einem Werktag in kĂŒrzester Zeit 21 Feuerwehrleute vor Ort, der Brand zĂŒgig gelöscht und weitergehender Schaden wurde vermieden.

Im November fanden online-Schulungen, u. a. in technischer Hilfeleistung rund um das Thema TĂŒröffnung, statt. Die praktische Relevanz dieser Übungseinheit zeigte sich in drei Alarmierungen mit dem Stichwort „Hilflose Person – UnterstĂŒtzung Rettungsdienst – TĂŒröffnung“ im Zeitraum Oktober bis Dezember.

Eine in ihrer Art einmalige „Hilfeleistung“ gab es am Nikolaustag: In diesem besonderen Jahr wurde der Nikolaus im Feuerwehrfahrtzeug mit Blaulicht zu den Gaiberger Kindern gefahren! BĂŒrgermeisterin Petra MĂŒller-Vogel hatte Schoko-NikolĂ€use und GebĂ€ck gespendet, weitere Spenden kamen von privaten UnterstĂŒtzern der Feuerwehr. Die Geschenke wurden von fleißigen Feuerwehr-Wichteln und drei NikolĂ€usen an die – natĂŒrlich allesamt braven!- Kinder verteilt. Oftmals wurde der Nikolaus, dem die Kinder vorher ein Briefchen mit ihrer Anschrift geschickt hatten, schon vor der offenen HaustĂŒr, mit gespannter Miene und glĂ€nzenden Augen, erwartet. Eine Aktion, die nicht nur den Kindern Freude bereitet hat!

Bereits zum sechsten Mal wurde die Aktion „Weihnachtsgeschenk fĂŒr obdachlose Mitmenschen“ durchgefĂŒhrt. Das Feuerwehrhaus fiel als Sammelstelle aus, jedoch konnte die Aktion Dank der Hilfsbereitschaft von den Gaiberger MitbĂŒrgern: Familie Stadler/Dietl, BĂ€ckerei Schneider, Natascha und Lars Brand, Brands Weinladen, Ralph Steffen, GaLaBau Steffen und mit UnterstĂŒtzung der Gemeinde trotzdem stattfinden. Über 800 Geschenke wurden gesammelt und anschließend an bedĂŒrftige und obdachlose Menschen und Hilfseinrichtungen, Geldspenden (in Höhe von insgesamt ĂŒber 1.500,- EUR) teils fĂŒr Geschenke aber auch zur UnterstĂŒtzung einer auf Spendenbasis arbeitenden WĂ€rmestube verwendet.

Die letzten EinsĂ€tze dieses Jahres waren vorwiegend technische Hilfeleistung: Tragehilfe (UnterstĂŒtzung des Rettungsdienstes beim Transportieren eines Patienten aus dem dritten Stock ĂŒber ein sehr enges Treppenhaus), TĂŒröffnung, zwei Fahrbahnreinigungen innerorts und eine Brandnachschau, nachdem ein Holzofen in einem Einfamilienhaus in Brand geraten war und eine starke Verrauchung verursacht hatte.

Neben Übungen und EinsĂ€tzen ein weiteres wichtiges Thema war die Planung fĂŒr den Bau eines neuen Feuerwehrhaus: Hier wurden 2020 entscheidende Fortschritte gemacht. Der Planungsausschuss, bestehend aus je einem Mitglied jeder Partei des Gemeinderats, der Feuerwehr-Kommandantur sowie Frau BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel, Hauptamtsleiter Wenning und dem planenden Architekten Volker Sternemann, BĂŒro Sternemann und Glub/Sinsheim, hat sein Eröffnungstreffen abgehalten und wird ab MĂ€rz die Detailplanung angehen. Aus den Reihen der Feuerwehrmitglieder wird ebenfalls ein Arbeitskreis gebildet, der sich verschiedener Schwerpunkt-Themen annehmen wird.

Aussichten 2021: Bereits jetzt ist absehbar, dass im Jahr 2021 die Generalversammlung der Feuerwehr nicht im ersten Quartal stattfinden kann. Realistisch ist mit einem Termin im Sommer / Herbst zu rechnen. Übungen werden bis auf weiteres online stattfinden. Ob und wie ein Team-Event fĂŒr die aktive Wehr, ein Grillfest oder gar ein Feuerwehrfest durchgefĂŒhrt werden kann, ist momentan nicht absehbar.

Die Christbaum-Sammelaktion, die einzige regelmĂ€ĂŸige Einnahmequelle fĂŒr die Kasse der Jugendfeuerwehr, darf 2021 leider nicht durchgefĂŒhrt werden

Das Jahr 2021 wird uns noch vor einige Herausforderungen stellen.

Dennoch gibt es Anlass zu Optimismus: Die sehr gute Zusammenarbeit mit BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel, Verwaltung und Gemeinderat stĂ€rkt die Feuerwehr in der ErfĂŒllung ihrer Pflichtaufgaben, darĂŒber hinaus motiviert das Klima der WertschĂ€tzung, sich ĂŒber die reine PflichterfĂŒllung hinaus weiter zu engagieren.

Eine Feuerwehr funktioniert nicht ohne motivierte und engagierte Mitglieder. Ich kann mit Stolz und Anerkennung feststellen, dass das vergangene Jahr gezeigt hat, dass die Feuerwehrangehörigen jederzeit bereit sind, sich weiterhin – auch unter erschwerten Bedingungen – mit aller Kraft fĂŒr das Allgemeinwohl einzusetzen. Das ist nicht selbstverstĂ€ndlich.

Ich wĂŒnsche Ihnen allen im Namen der Feuerwehr Gaiberg ein gutes neues Jahr. Bleiben Sie gesund.
Dr. Peter Klehr, Kommandant

Das Foto zeigt die Mannschaft aller Abteilungen der Feuerwehr Gaiberg im Januar 2020

Update Weihnachtsgeschenk-Aktion 2020

Bereits am 30.11.2020 konnten wir Dank der bisher gesammelten Geschenk- und Geldspenden dem Wichernheim Heidelberg fĂŒr jeden der 80 Bewohner ein Weihnachtsgeschenk liefern!
Anstatt einer finanziellen UnterstĂŒtzung des Essens bei einer gemeinsamen Weihnachtsfeier (fĂ€llt wegen Corona aus) haben wir auf Wunsch der Leiterin, Frau Lorzcyk, einen großen Adventskranz fĂŒr das Treppenhaus finanziert.
Ein bisschen WeihnachtsgefĂŒhl in einer Zeit, die fĂŒr obdachlose und hilfsbedĂŒrftige Menschen wegen der zunehmenden Isolation noch schwieriger ist als vorher….

Geschenkesammlung auf dem Gaiberger Wochenmarkt am 26.11.2020

Auf dem Wochenmarkt Gaiberg haben wir letzten Donnerstag (am 26.11.2020) ĂŒber 50 Geschenke fĂŒr obdachlose und hilfsbedĂŒrftige Menschen sammeln können!


Dazu kamen Geldspenden und eine große Sachspende von KĂ€se Wissmann (siehe Foto). Unser erster Wochenmarktbesuch hat uns trotz KĂ€lte wegen der positiven Resonanz großen Spaß gemacht!


Wir freuen uns auf die kommende Woche:
NĂ€chster Sammeltermin ist am Dienstag, 01.12.2020 von 16 bis 20 Uhr bei Garten- und Landschaftsbau Ralph Steffen.
Am Donnerstag den 03.12.2020 sind wir auch noch einmal auf dem Wochenmarkt.
Auch bei BĂ€ckerei Schneider und Brands Weinladen werden die ganze Woche wĂ€hrend der regulĂ€ren Öffnungszeiten Geschenk- und Geldspenden entgegengenommen.
Helft mit, bedĂŒrftigen, obdachlosen und von Altersatmut betroffenen Menschen in unserer Umgebung eine kleine Weihnachtsfreude zu machen!
Vielen Dank an alle, die jetzt schon etwas gespendet haben!
IHR SEID GROSSARTIG! (Leiterin des Wichernheims Heidelberg beim Telefonat am Freitag, als wir mitteilen konnten, dass fĂŒr alle Bewohner und Besucher ein Geschenk gebracht wird)

Übergabe Akku SĂ€belsĂ€ge

Am 16.07.2020 wurde die von der Firma Auto Wagner, Wiesloch, gespendete SĂ€belsĂ€ge, die die Ausstattung des neuen Löschfahrzeugs ergĂ€nzt, offiziell ĂŒbergeben.
Die Chefin der Firma Auto Wagner, Frau Escherle (auf dem Foto bei der Übergabe unter Wahrung der Corona-Abstandsregeln), nutzte die Gelegenheit, das Löschfahrzeug eingehend zu besichtigen und auch einmal Probe zu sitzen. Kommandant Dr. Klehr (auf dem Foto rechts) bedankte sich im Namen der Feuerwehr fĂŒr die bereits etliche Jahre wĂ€hrende UnterstĂŒtzung der Feuerwehr und insbesondere fĂŒr die aktuelle großzĂŒgige Spende.
Auch auf diesem Wege sagen wir noch einmal ein ganz herzliches DANKESCHÖN!

VU auf L600 Richtung Lingental

Am Montag den 6.7.2020 wurde die Feuerwehr Gaiberg am spĂ€ten Nachmittag wegen eines Verkehrsunfalls auf der L600 Richtung Lingental alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „auslaufender Betriebsstoff“. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich ein schwerer Unfall mit zwei PKW (glĂŒcklicherweise jedoch ohne Schwerverletzte) ereignet hatte, Fahrzeugteile und Ölspur waren ĂŒber 30m auf der Fahrbahn verteilt. Die L600 musste fĂŒr 1,5 Std voll gesperrt werden bis nach der polizeilichen Unfallaufnahme die AufrĂ€umarbeiten beendet waren. Beide verunfallten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtĂŒchtig und mussten durch den Abschleppdienst abgeholt werden. Die Feuerwehr Leimen wurde nachalarmiert und ĂŒbernahm die Fahrbahnsperrung aus Richtung Lingental. Die Feuerwehr Gaiberg war mit 16 EinsatzkrĂ€ften und zwei Fahrzeugen vor Ort.

Übergabe des neuen Löschfahrzeugs (LF 10) an die Feuerwehr Gaiberg

Seit zwei Wochen ist das neue Löschfahrzeug (LF 10) in Gaiberg „zu Hause“; die eigentlich fĂŒr das -wegen der Covid-19-BeschrĂ€nkungen leider ausgefallene- JubilĂ€umsfest geplante feierliche Übergabe musste in sehr kleinem Rahmen und ohne GĂ€ste / Zuschauer stattfinden: Am Samstag, den 13.06.2020 nahm BĂŒrgermeisterin Petra MĂŒller-Vogel gemeinsam mit Kommandant Dr. Peter Klehr und den stellvertretenden Kommandanten Dr. Gerd Renner und Peter Brenner das Löschfahrzeug offiziell in Dienst. Anwesend waren auch der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Gaiberg, Prof. Dr. Maximilian Haider, sowie Linus Dasting, Inhaber der Firma Dasting IT Services. Der Förderverein hat die Finanzierung eines Stab-Fast-Systems ermöglicht, die Firma Dasting IT Services ein Akku-Bohrmachine gespendet; beides sind AusstattungsgegenstĂ€nde des neuen Löschfahrzeugs, die nicht verpflichtend vorgehalten werden mĂŒssen, jedoch z.B. die Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen wesentlich schneller und sicherer machen.
Nicht anwesend sein konnte die Spenderin der Akku-SÀbelsÀge, Frau Escherle von der Firma Auto Wagner, Wiesloch.
Kommandant Dr. Klehr dankte der BĂŒrgermeisterin und der Gemeinde fĂŒr die Beschaffung des Löschfahrzeugs und die dieser vorausgehende ausgezeichnete Zusammenarbeit bei der Planung und Auftragsvergabe. BĂŒrgermeisterin MĂŒller-Vogel wĂŒnschte der Feuerwehr allzeit gute Fahrt und möglichst wenig – und wenn, dann erfolgreiche – EinsĂ€tze. Ein großer Dank der Feuerwehr geht auf diesem Weg auch noch einmal an die Mitglieder des Fördervereins, die durch ihre MitgliedsbeitrĂ€ge einen so wertvollen Beitrag zur Arbeit der Feuerwehr leisten und selbstverstĂ€ndlich auch an die beiden o.g. Firmen fĂŒr ihre großzĂŒgigen Spenden.


Auf dem Foto (v.l.n.r.): L. Dasting, Dr. G. Renner, Dr. P. Klehr, Prof. Dr. M. Haider, BGM P. MĂŒller-Vogel, P. Brenner

Das neue Löschfahrzeug (LF10) ersetzt das 25 Jahre alte LF 8/6. Mit einem Löschwassertank von 2000 l Fassungsvermögen (altes LF 8/6: 600 l) ist es besonders fĂŒr BrĂ€nde, bei denen ein Hydrant nicht in unmittelbarer NĂ€he ist, geeignet. Das zulĂ€ssige Gesamtgewicht betrĂ€gt 14 t, so dass die Fahrer Inhaber eines Lkw-FĂŒhrerscheins sein mĂŒssen. Bereits im vergangenen Jahr hat die Gemeinde daher drei Feuerwehrleuten, die tagsĂŒber ĂŒberwiegend in Gaiberg anwesend sind, ermöglicht, die Fahrerlaubnis Klasse C zu erwerben, weitere vier Aktive besuchen derzeit die Fahrschule. Auch fĂŒr die nĂ€chsten Jahre sind weitere Lkw-FĂŒhrerscheine im Gemeindehaushalt vorgesehen, so dass auch langfristig immer genug Fahrer fĂŒr das neue Löschfahrzeug vorhanden sind.
Die Umstellung, nunmehr ein Fahrzeug, das annĂ€hernd doppelt so schwer und wesentlich grĂ¶ĂŸer als das bisher gewohnte ist, zu fahren, erfordert – trotz vorhandener Fahrerlaubnis – Übung. Deshalb absolvieren wir in nĂ€chster Zeit vermehrt Übungsfahrten in und um Gaiberg – vielleicht eine Gelegenheit fĂŒr die Gaiberger Anwohner, das neue Fahrzeug einmal live zu sehen!

Alles Gute und eine gesunde Zeit wĂŒnscht Ihnen
Ihre Feuerwehr Gaiberg

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