Pages: 1 2 3 4 5 6 7 ... 13 14 Next

Partnerschaftsbesuch bei der Feuerwehr Annaberg 2019

Eine 27-köpfige Gruppe der Gaiberger Feuerwehr besuchte vom 30.5. bis 2.6.2019 die Partnerfeuerwehr Annaberg in Österreich.
Mit dabei waren auch Bürgermeisterin Petra Müller-Vogel und ihr Mann. Nach der Anreise trafen wir uns am Donnerstagabend im Annaberger Feuerwehrhaus zum gemeinsamen Grillen mit den Österreichischen Freunden.
Mit dabei auch der neugewählte Annaberger Bürgermeister Martin Promok, der uns schon lange Jahre als Mitglied der Feuerwehr bekannt ist. Die Kommandanten Rupert Hirscher und Dr. Peter Klehr begrüßten die Anwesenden und tauschten Gastgeschenke aus.
Man betonte die langjährige gewachsene Partnerschaft, die auch viele private Freundschaften hervorgebracht habe und im kommenden Jahr 30 Jahre bestehen wird.
Die Annaberger Kameraden werden uns im kommenden Jahr anlässlich unseres 140 jährigem Jubiläums besuchen.
Am Freitag traf man sich zu einer Wanderung auf die Rottenhof-Hütte. Eine geplante Wanderung über die Almen musste wegen noch liegenden Schnees in diesen Höhen abgesagt werden. Bei Nieselregen gelangten wir über den 10 km langen Weg zur ca. 1400 m hoch gelegenen Hütte, wo wir uns stärken konnten.
Abends trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Gasthof Postwirt.
Bei bestem Wetter ging es am Samstagvormittag in die Landeshauptstadt Salzburg. Dort stand zunächst ein Besuch bei der Berufsfeuerwehr auf dem Programm. Im Rahmen einer informativen Führung wurden uns die vielfältigen Aufgaben dieser Feuerwehr erläutert und der Fahrzeugpark vorgeführt.
Danach ging es in die Altstadt, wo sich einige bei einem kühlen Getränk stärkten, andere die Altstadt und die Festung erkundeten.
Am Abend blieb ein Teil unserer Gruppe in Salzburg und genoss das Nachtleben, der andere Teil traf sich zu einem hervorragenden Abendessen im Gasthof „Winterstellgut“.
In der Bar „Postkastel“ in Annaberg ließen wir dann den Abend ausklingen.
Viel zu schnell waren die Tage vorbei und wir mussten am Sonntagvormittag Abschied nehmen.
Wir freuen uns schon auf den Besuch der Annaberger Freunde im kommenden Jahr zur Feier des 140 jährigen Jubiläums der Feuerwehr Gaiberg und des 30 jährigen Jubiläums unserer Partnerschaft.

Grillfest am 25.Mai 2019

Am 25.05.2019 fand bei der Feuerwehr ein Grillfest statt. Bürgermeisterin Müller-Vorgel hatte als Dank für ihr ehrenamtliches Engagement, das der Sicherheit der Gaiberger Bürger dient, Aktive und Alterswehr sowie die HVO-Gruppe eingeladen.
Nach einer Übung zur technischen Hilfeleistung fanden sich rund 40 Feuerwehrleute, sieben von ihnen sind gleichzeitig Mitglieder der HVO-Gruppe des DRK Gaiberg, sowie deren Partner und Kinder, beim Feuerwehrhaus ein. Bei leckerem Essen saß man gemütlich beisammen und hatte Gelegenheit, sich auszutauschen und gleichzeitig die Bürgermeisterin und ihren Mann näher kennen zu lernen. Am Ende des Abends waren sich die Feuerwehrleute einig, dass die mit der Einladung verbundene Anerkennung unseres Engagements keine Selbstverständlichkeit ist und deshalb eine Motivation ist, weiter aktiv mitzuwirken.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Bürgermeisterin für den schönen Abend!

Übung Technische Hilfeleistung – VU am 25. Mai 2019

Am Samstag, den 25.05.2019 hatte die Feuerwehr Gaiberg die Gelegenheit, eine Übung in technischer Hilfeleistung auf dem Firmengelände der Firma Peter Bollack GmbH in Bammental durchzuführen. Es wurden verschiedene Wege der Patienten gerechten Rettung von zwei Personen aus einem „verunfallten“ Pkw, der von Herrn Bollack zur Verfügung gestellt worden war, geübt. Hierbei kommt es darauf an, den Patient unter Einsatz von Rettungsgerät schonend aus dem Fahrzeug zu befreien – im Gegensatz dazu gibt es die sogenannte „Crash“-Rettung, bei der der Fokus auf einer Rettung so schnell wie möglich liegt. Der Einsatz von Rettungsgerät wie Schere und Spreizer, um Zugang zu den beiden „Unfallopfern“ zu erlangen und den Pkw so weit zu öffnen, dass diese durch das Heck des Fahrzeugs ins Freie transportiert werden konnten, war Schwerpunkt der Übung, genauso wie der Umgang mit dem Spineboard und Erste Hilfe.
Vielen Dank an die Firma Peter Bollack GmbH, die uns bereits zum wiederholten Male Pkws als Übungsobjekt und den Platz für die Übung zur Verfügung gestellt hat.

Unterricht: Kontamination bei Feuerwehr-Einsätzen und Einsatz-Hygiene

Da die für Mittwoch, den 8.5. gemeinsam mit der Feuerwehr Gauangelloch geplante Übung wegen Dauerregens verschoben werden musste, fand an diesem Abend theoretischer Unterricht statt.
Kommandant Dr. Klehr griff ein Thema auf, dem bislang noch zu wenig Beachtung geschenkt wird: Es geht um Gesundheit der Feuerwehrleute bzw ganz speziell um den Zusammenhang bestimmter Krebsarten bei Feuerwehrleuten, die oft mit giftigen Stoffen, zum Beispiel Brandrauch, in Berührung kommen. Mittlerweile liegen mehrere von einander unabhängige Studien, u.a. Kanada und Schweden vor, die eine signifikant höhere Krebsrate (allen voran Prostata-, aber auch Lungen-, Darmkrebs oder Leukämie) bei Menschen, die jahrelang bei der Feuerwehr und dort speziell mit der Brandbekämpfung befasst waren, als bei Nichtfeuerwehrleuten gleichen Alters.
Diese signifikanten Zahlen werfen die Frage auf, warum Feuerwehrleute hier augenscheinlich einem höheren Krebsrisiko unterliegen.
Neben individueller und generischer Veranlagung, sonstigen Risikofaktoren wie ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Rauchen, Alkohol etc.) spielt hier die Intoxikation mit Rauch und Rußpartikeln eine Rolle. Brandrauch besteht, je nach brennendem Material, aus Rußpartikeln und einem Gemisch aus verschiedenen, teils hochgiftigen Gasen
Zwar tragen Feuerwehrleute beim Einsatz Atemschutz, so dass das Einatmen der giftigen Substanzen direkt während der Löscharbeiten verhindert wird. Was jedoch bisher vernachlässigt wurde ist die Tatsache, dass Rauch und Rußpartikel sich auf der Einsatzkleidung ablagern -und nicht nur das, sie gehen auch durch die Einsatzkleidung bis auf die Haut darunter. Somit ist ein Feuerwehrmann, der nach erledigter Brandbekämpfung die Atemschutzmaske ablegt, nun den giftigen Partikeln, die eine gute halbe Stunde lang aus der Kleidung wieder ausgasen, schutzlos ausgesetzt und atmet diese ein. Der zweite Weg, wie die schädlichen Stoffe ins Körperinnere gelangen, ist über die Haut. Schwitzt man -und das ist bei einem Brandeinsatz wegen der Hitze des Brandes und der körperlich belastenden Tätigkeit in dicker Schutzkleidung unausweichlich- dann vergrößern sich die Hautporen, so dass giftige Substanzen die Hautbarriere durchdringen können.
Die dritte Methode, wie die Rauchpartikel in den Körper gelangen, geht über Nahrungsaufnahme und Trinken, vor allem dann, wenn dies in unmittelbarer Nähe zur Einsatzstelle und ohne zuvor zumindest Hände und Gesicht gewaschen zu haben.
Der Vortrag beeindruckte die Anwesenden, denen die Studien bisher nicht bekannt waren und die in der Vergangenheit selbst die ein oder andere der aufgezählten falschen bzw gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen gezeigt hatte. Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Anwesenden die möglichen Konsequenzen der Ergebnisse der Studien.
Diese – obwohl in Deutschland (noch) nicht offiziell anerkannt – machen einige Veränderungen im Bewusstsein und beim Einsatz bezüglich des Gesundheitsschutzes erforderlich:
– Einsatzkräfte, die keinen Atemschutz tragen, sollten sich so weit von der Brandstelle entfernt aufhalten, dass sie dem Rauch nicht ausgesetzt sind.
Das gilt natürlich auch für alle anderen anwesenden Menschen, nicht nur für Feuerwehr!
– Nach dem Einsatz unter Atemschutz sollte ZUERST die Einsatzjacke und Hose ausgezogen bzw gewechselt und erst danach die Maske abgelegt werden. Hierfür wird in naher Zukunft ein Pavillon, der das ungestörte Umziehen ermöglicht, sowie einige weitere Sets von Wechselkleidung/Jogginganzügen in verschiedenen Größen, benötigt werden.
– Zum Hände- und Gesichtreinigen sollte das im MLF befindliche Hygieneboard genutzt werden. Was wiederum einsatztaktisch zur Folge hat, dass dieses Fahrzeug auch in ausreichender Entfernung zum Rauch postiert wird.
– Nach dem Einsatz darf kontaminierte Einsatzkleidung nicht im Mannschaftsraum der Fahrzeuge transportiert werden. Dies gilt natürlich auch für Schläuche und Gerätschaften.
– So bald wie möglich sollte jeder, der mit Rauch in Kontakt gekommen ist, duschen; und zwar möglichst kalt, damit sich die Poren der Haut zusammenziehen und die Partikel von der Haut weggespült werden. Da das Feuerwehrhaus über keine Dusche verfügt, stehen uns hierfür die Duschräume in der Schule zur Verfügung.
– Einsatzkleidung muss nach jedem Brandeinsatz so bald wie möglich fachgerecht gereinigt werden. Das bedeutet, dass das Kontingent an Ersatz-Einsatzkleidung aufgestockt werden muss.
– Im Feuerwehrhaus muss strikte schwarz/weiß Trennung eingehalten werden. Durch die baulichen Bedingungen des Feuerwehrhauses kann dies jedoch nur eingeschränkt durchgeführt werden. Zumindest der Bereich Küche / Schulungsraum darf jedoch nicht mit Einsatzkleidung oder Stiefeln betreten werden.

Spalier zur Hochzeit am 10. Mai 2019

Anlässlich der Hochzeit unserer Kameradin Andrea Protz geb. Arnold, stand eine Abordnung der Aktiven und Alterswehr vor dem Bürgersaal Spalier.
Pünktlich zum Auszug des Brautpaares regnete es in Strömen, aber das bringt ja bekanntlich Glück.
Herzlichen Glückwunsch dem frisch getrauten Ehepaar Andrea und Patrick!

Objektübung “Bäckerei Schneider” am 07. April 2019

Eine Objektübung, bei der die Themen-Module, die an zwei vorangehenden Übungsterminen verstärkt trainiert worden waren, zu einem komplexeren Szenario zusammengestellt wurden, hat die Aktive Wehr am Sonntag, den 7.4.2019 in den Räumlichkeiten der Bäckerei Schneider durchgeführt. Das Szenario bzw. Alarmstichwort lautete „Rauchentwicklung unklarer Ursache, mindestens 1 Person vermisst“.
Die zuerst eingetroffene Staffelbesatzung des MLF wurde umgehend mit der Suche und Rettung vermisster Personen beauftragt, die auf dem LF nachrückende Gruppe musste sowohl die Wasserversorgung aufbauen als auch einen zweiten Angriffstrupp zur Personensuche /-rettung stellen. Nach Auffinden der „Vermissten“ galt es dann für den Sicherheitstrupp, eine „verunfallte Einsatzkraft“ aus dem Gebäude zu retten.
Nach erfolgreich absolvierten Aufgaben wurde die Nachbesprechung der Übung bei Kaffee und leckerem Gebäck, zu dem die Einsatzkräfte von der Bäckerei Schneider eingeladen wurden, durchgeführt. Kommandant Dr. Klehr zeigte sich mit dem Übungsablauf insgesamt zufrieden. Trotz Baustelle vor dem Rathaus und voll belegter Parkplätze ließ sich die Übung weitgehend planmäßig umsetzen.

Die Feuerwehr Gaiberg möchte sich hiermit noch einmal bei Familie Stadler / Bäckerei Schneider für die Möglichkeit, in den Räumen zu üben und natürlich für die leckere Verpflegung ganz herzlich bedanken!!

Information zum Verbrennen von Grünschnitt und Gärtnerischen Abfällen

Für das Verbrennen von Grünschnitt und Gärtnerischen Abfällen gelten bestimmte Voraussetzungen und Anforderungen:
Pflanzliche Abfälle, die auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundstücken anfallen können außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile auf dem Grundstück, auf dem sie anfallen, verbrannt werden, soweit sie nicht anderweitig entsorgt bzw. verarbeitet werden können.
Diese Abfälle dürfen nur unter ständiger Aufsicht von einer zuverlässigen Person verbrannt werden.
Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen.
Das Abbrennen der Abfälle ist so zu steuern, dass das Feuer unter ständiger Kontrolle gehalten wird.
Bevor die Feuerstelle verlassen wird ist durch die Aufsichtsperson sicherzustellen, dass Feuer und Glut erloschen sind.
Folgende Mindestabstände sind einzuhalten:
– 50 Meter von Gebäuden und Baumbeständen
– 100 Meter von Bundes-, Landes-, und Kreisstraßen
Eine Anmeldung solcher Grünschnittverbrennungen bei der Gemeinde, Ordnungsbehörde, sollte erfolgen.
Wichtig ist jedoch unbedingt die Einhaltung der Vorschriften.
Sollte mind. eine dieser Vorschriften nicht eingehalten werden und es zu einem Feuerwehreinsatz kommen, zählt das ursprünglich geplante „Nutzfeuer“ als Brand und ist durch die Feuerwehr abzulöschen. Dieser Einsatz wird dem Verantwortlichen in Rechnung gestellt.

Pages: 1 2 3 4 5 6 7 ... 13 14 Next